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US-amerikanische Krebspatienten leben am längsten

US-amerikanische Krebspatienten leben laut einer weltweit durchgeführten Studie am längsten. Deutschland belegte in dem internationalen Ranking nur einen Platz im Mittelfeld.

In der Studie wurden die Überlebenszahlen von an Krebs erkrankten Patienten nicht nur nach Ländern sondern auch nach Krebsart erforscht. Am besten schneidet Deutschland beim Prostatakrebs ab, da 76% der Patienten die Krankheit überlebten, was einen fünften Platz im Ranking ergab.

Die Studie zeigte jedoch auch, dass in den USA die Hautfarbe bei der Krebsbehandlung eine Rolle spielt. Weiße Frauen haben eine 14% höhere Wahrscheinlichkeit die Krankheit zu überleben, als Frauen mit schwarzer Hautfarbe. Am Wichtigsten sei aber immer noch die frühe Erkennung der Krankheit.


WebReporter: Mr.Govetta
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Krebs
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2008 14:29 Uhr von CRK277
 
+2 | -2
 
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wünscht man sich, im richtigen Land zu wohnen, wenn es einen erwischt :(

Eigentlich traurig, dass es da solche Unterschiede gibt (noch dazu in ein- und demselben Land). Aber das ist ja immer so...
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17.07.2008 16:57 Uhr von datenfehler
 
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Leben, aber wie? Bei vielen Erkrankten wäre es vor allem interessant, WIE sie leben. Es fällt mir persönlich schwer, ein röchelndes, dauerhaft ans Bett gefesselte häufchen Elend als im Leben stehendes Mitglied der Gesellschaft zu bezeichnen. Klar. Er lebt, er kriegt vielleicht auch noch alles mit, aber mit Menschenwürde hats oftmals nichts mehr zu tun und wer weiß, wieviele von ihnen lieber sterben wollen, es aber nichtmal mehr sagen können... Solche lebenden Toten sollten aus so einer Studie schon auch extra berücksichtigt sein. Vielleicht werden dann die Leute auch etwas vernünftiger in Sachen Sterbehilfe...
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17.07.2008 18:50 Uhr von 102033
 
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Es liegt immer am Willen des behandelnden Arztes. Gefällt ihm Deine Nase nicht, hast du schon frühzeitig verloren.

Auch die Schwestern sind nicht immer besonders engagiert.
Wenn die genervt sind, kann man eigentlich schon seinen Sarg zimmern lassen.
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17.07.2008 22:13 Uhr von datenfehler
 
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@102033: "Gefällt ihm Deine Nase nicht, hast du schon frühzeitig verloren."
Aber viel ändern kann er nichts, wenn sich dein vegetativer Zustand nicht bessern kann. Ich glaube sogar, dass man als Arzt gar keine Beziehung (Antipathie oder Sympathie) aufbauen kann, wenn man da nur jemanden daliegen sieht, der sich kaum rührt...

"Auch die Schwestern sind nicht immer besonders engagiert."
Pflegepersonal, das ihre Arbeit nicht korrekt macht, will ich hier nicht in Schutz nehmen, aber es ist verständlich, dass die Motivation leidet, wenn man sieht und weiß, dass sich nie eine Besserung einstellt. Ich bewundere die, die hier auf "verlorenem Posten kämpfen" und sich den Arsch aufreissen, um dafür zu sorgen, dass es den Patienten besser geht, obwohl sie nichteinmal wissen, ob die Patienten dafür dankbar sind oder nicht.
"Wenn die genervt sind, kann man eigentlich schon seinen Sarg zimmern lassen."
Eben nicht... Man kann Patienten, so verwahrlost sie auch sind, noch lange lange am Leben halten.

Wie ich bereits sagt. Oft ist das weit weit jenseits von dem, was man als menschenwürdige Behandlung ansehen kann.
Tiere lässt man bei unheilbaren Krankheiten und unerträglichen Zuständen einschlafen und gut ist. Menschen quält man bis zu letzten Sekunde zu Tode...
Wenn dann, wie du hier erwähntest, auch noch das Pflegepersonal und die Ärzte unmotiviert sind, dann heißt das (man muss fast sagen LEIDER) nicht, dass das das Todesurteil ist, sondern bedeutet oft noch mehr Leid...
Aber viele Verwandten sind dann überglücklich, wenn sie am nächsten Tag wieder, das vor sich hin vegetierende Etwas, was mal der Opa/die Oma, der Vater/die Mutter oder ein sonstiger Angehöriger war, besuchen und begaffen kann. Selbstbetrug der Angehörigen und unnötige Qualen für den Patienten, nur weil man das Unausweichliche nicht anerkennen will.

@john5
""sterben am langsamsten""
Ein interessanter Ausspruch. Traurig, aber wahr...
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17.07.2008 22:44 Uhr von cefirus
 
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Ja, is klar. In USA sind prozentualgesehen viel weniger Menschen krankenversichert, können sich daher die schneller zum Tod führenden Krebsbehandlungen nicht leisten.

;-D

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