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Schutzfrist für Tonaufnahmen soll von 50 auf 95 Jahre verlängert werden

Die EU-Kommission möchte, dass Künstler auch im Rentenalter noch von ihren Tonaufnahmen profitieren können die sie in ihrer Jugend produziert haben. Deshalb wurde jetzt vorgeschlagen die Schutzfrist von derzeit 50 auf 95 Jahre hoch zusetzen.

Da in den kommenden Jahren die Schutzrechte von mehreren tausend Künstlern auslaufen, darunter bekannte Leute wie Cliff Richard oder die Beatles, will die EU-Kommission jetzt handeln.

Besonders den Geringverdienern unter den Musikern soll die Änderung helfen, da für sie schon 150 bis 2000 Euro im Jahr viel Geld sind. Kritiker bemängeln jedoch, dass vor allem die multinationale Tonträgerindustrie von der Verlängerung der Schutzrechte profitieren wird.


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WebReporter: zorro007
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Jahr, Schutz
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2008 11:07 Uhr von borgworld2
 
+11 | -1
 
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Ja wer Profitiert davon? Ich glaub eher das da wieder Mr Schmiermich am Werk war und die armen EU Politiker angestachelt hat sich ein paar Euro dazu zu verdienen...

Wenn das Geld wirklich bei den armen Musikern ankommen würde hätte ich ja überhaupt nix dagegen, aber an Märchen glaub ich schon lange nicht mehr.
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17.07.2008 11:37 Uhr von Asbestos
 
+6 | -1
 
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na klasse! und was passiert in 45 jahren? wird dann die zeitspanne nochmals von 95 auf 150 jahre hochgeschraubt?!?
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17.07.2008 13:36 Uhr von bpd_oliver
 
+9 | -1
 
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Nein, dann wird das entsprechende Gesetz einfach um den Passus "bis die Sonne explodiert" ergänzt, und gut ist.
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17.07.2008 14:57 Uhr von erdengott
 
+5 | -1
 
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50 Jahre sind schon reichlich <-> Patente: Die Forderung nach 95 Jahren kann nur auf Lobbyismus der schlechteren Sorte fußen, wie wäre es mit Fristen wie bei Patenten?

Da wollen ein paar Tonträgerhersteller ihre Altstars weiter vergolden ohne sich groß anstrengen zu müssen.

Man kann es ja verstehen, vor 50 Jahren kamen die Aufnahmen in halbwegs erträglicher Qualität raus (naja fast), wenn die alle frei werden und man die Möglichkeiten des Datenverkehrs sieht wer sollte da noch in Plattenläden gehen?
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17.07.2008 17:39 Uhr von Mr.E Nigma
 
+3 | -1
 
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Da läßt sich die Musikmafia mal wieder ein sauberes Gesetz zusammenschustern!

Soso besonders den Geringverdienern unter den Musikern soll dies zugute kommen, dass ich nicht Lache! Wäre Ihre Musik gut, wären sie keine Geringverdiener sondern würden dastehen wie ein gewisser Paul McCartney. Den Geringverdienern wird diese Änderung gar nix bringen, weil ihre Musik nicht gekauft wird (50 Jahre beweisen dies ja zur genüge), davon profitieren lediglich die dicken Konzerne, Megastars wie Paul McCartney und in Deutschland der blutsaugende Abmahn-Anwalts-Abschaum!
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19.07.2008 13:19 Uhr von steppenwolf76
 
+0 | -0
 
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Ein weitreichendes Thema über das man trefflich und lange diskutieren kann...

Ich würde die Schutzrechte personalisieren...solange der Künstler lebt, soll er auch was von den entsprechenden Einnahmen haben...aber die ewige Weitergabe...Weiterverkauf etc. schlägt etwas sonderbare Blüten...

Ich warte darauf, dass Songs etc. freies börsliches Handelsgut werden...





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