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Baby stirbt nach Meningokokken-Infektion

Es war der siebte Meningokokken-Fall in Köln in diesem Jahr. Ein sieben Monate altes Kind erlag am frühen Mittwochmorgen den Folgen einer bakteriellen Blutvergiftung, hervorgerufen durch eine Infektion mit den gefährlichen Erregern.

Nur wenige Stunden zuvor wurde das Kind mit hohem Fieber in ein Krankenhaus gebracht. Obwohl die Ärzte sofort Antibiotika verabreichten, verstarb das Kleinkind in den frühen Morgenstunden nach seiner Einlieferung.

Der Todesfall ist der erste, der in diesem Jahr in Köln durch Infektion mit den gefährlichen Erregern verursacht wurde. Bundesweit liegt die Zahl der Erkrankten im Durchschnitt bei rund 600 pro Jahr.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Baby, Infektion, Infekt
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2008 17:31 Uhr von MetalTribal
 
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Das hört sich für mich an, als ob die Eltern ein wenig zu spät ins Krankenhaus gefahren sind... Für die Eltern und Hinterbliebenen kommt jetzt eine ziemlich schwere Zeit, mein herzliches Beileid!
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17.07.2008 18:56 Uhr von Bokaj
 
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Eltern oder Arzt haben die Gefährlichkeit nicht erkannt.

Wenn ein Kind Fieber hat, rennt man nicht gleich ins Krankenhaus, sondern gibt Paracetamol und geht maximal zum Kinderarzt. Wenn der Kindrarzt sieht, dass es kein "harmloses" Fieber ist, geht man erst ins Krankenhaus.
Wenn jeder mit den Kindern gleich ins Krankenhaus rennt, wenn sie Fieber haben, dann müssten die Krankenhäuser wegen Überfüllung schließen.

Das Urteil "wenig zu spät ins Krankenhaus" finde ich etwas hart.
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17.07.2008 19:37 Uhr von MetalTribal
 
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@Bokaj: Ich sagte ja auch, das es sich so anhört bzw. liest, ich sagte nicht, das es auch so ist. Also nix mit Urteil.
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18.07.2008 08:55 Uhr von Vato69
 
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impfen lassen !!!!
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18.07.2008 19:31 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Vato69: Das mit dem Impfen sehe ich prinzipell genauso wie Du, doch ist sie grade bei Kindern unter 2 Jahren nicht in ihrer Wirkung gesichert :

1. handelt es sich bei dem gestorbenen Kind um ein 7-monatiges Kleinkind. Meningokokken-Impfungen werden aber in der Regel erst ab einem Alter von 18 Monaten durchgeführt, da erst ab diesem Alter eine T-Zellunabhänige B-Zellaktivierung möglich ist. Nur in Sachsen , das als Hochendemie-Gebiet gilt, werden schon Säuglinge ab dem 3. Lebensmonat geimpft. Aber diese Impfempfehlung gilt nur für den Serotyp C.

2.gibt es bei Meningokokkus nicht nur einen Subtyp, sondern mehrere. Davon ist z.B. der Subtyp B nicht impfbar. Das heißt, dass man selbst bei einer Mengingokokkenimpfung an der Variante B erkranken und sterben kann. Im Artikel steht leider nicht, welchem Serotyp das Kind zum Opfer fiel.

In Deutschland gibt es übrigens nur 3 Impfstoffe:
einen gegen die Serotypen AC und zwei gegen die Serotypen ACWY. Beide Impfungen müssen alle 3 Jahre wiederholt werden.

In Köln nun grassiert schon seit einige Zeit dieses Meningokokken-Problem. Dort müßte die Aufklärung in Arztpraxen, Schulen und Kindergärten meiner Meinung nach noch sehr intensiviert werden. Eltern müßten dafür sensibilisiert werden, auf Symptome besonders zu achten (wenn z.B. eine scheinbare Erkältung schnell mit sehr hohem Fieber, Nackensteifigkeit oder Hämatomen einher geht)
http://www.stadt-koeln.de/...
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18.07.2008 23:11 Uhr von Lustikus
 
+1 | -0
 
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shit: mein herzliches Beileid...

Kann das gut nachvollziehen unser Kleiner (gerade 1 Jahr geworden) hatte letztes WE auch bis über 40 Grad Fieber. Da wird man schon sehr nervös und läßt ihn dann (im eigenen Bett) im Elternschlafzimmer pennen...

Naja da müssen wohl alle Eltern durch Fieber haben sie alle - und die Gratwanderung wann gehe ich zum Arzt und wann nicht - die ist echt schwer!

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