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Immer weniger Grundschullehrer und die Folgen für die Kinder

Wegen zu geringem Verdienst und gesellschaftlichem Ansehen entscheiden sich immer weniger Männer als Grundschullehrer zu arbeiten. Somit wachsen immer mehr Kinder nicht nur ohne Vater auf, sondern auch ohne männliche Vorbilder in Form von Lehrern.

Viele Kinder wachsen in einer von Frauen geprägten Welt auf, da sie in den ersten zehn Lebensjahren hauptsächlich mit ihren (alleinerziehenden) Müttern, Tagesmütter, Großmüttern und Kindergärtnerinnen zu tun haben.

Laut dem Statistischen Bundesamt waren in Kindertageseinrichtungen im Jahr 06/07 gerade mal zwei Prozent männliche Angestellte und nur 13 Prozent in Grundschulen. Als Folgen werden unter anderem das schlechtere Abschneiden von Jungen (im Verhältnis zu den Mädchen) in den Schulen genannt.


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WebReporter: weg_isser
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Grund, Folge
Quelle: www.goethe.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2008 13:45 Uhr von weg_isser
 
+0 | -0
 
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Es war unmöglich alle wichtigen Fakten einzubinden. Bitte lest die Quelle, sie ist sehr lesenswert!

Ein hochinteressantes Thema wie ich finde, dass man(n) auf keinen Fall außer Acht lassen sollte.
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17.07.2008 14:17 Uhr von CRK277
 
+9 | -3
 
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Hm..na und?? Ich hatte weder in der Krippe noch im Kindergarten noch in der Grundschule männliche Betreuer bzw. Lehrer. Erst in der 5. Klasse auf dem Gymnasium haben wir 2-3 Lehrer bekommen.
Ich glaube, es hat weder mir noch meinen männlichen Mitschülern geschadet. Wir sind alle normale Kinder gewesen, die nun inzwischen auch normale Erwachsene sind. Ich versteh das Problem auch nicht wirklich. Früher wurden Kinder doch sowieso nur von den Frauen erzogen.
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17.07.2008 14:17 Uhr von Great.Humungus
 
+2 | -13
 
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17.07.2008 14:44 Uhr von Lil Checker
 
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"Dann werden sie halt nach der 4. Klasse in den Krieg geschickt, der macht sie zu Männern" (Ironie off)

Hatte in der Grundschule einen Lehrer (der gleichzeitig auch Schuldirektor war ^^) und wie schon gesagt wurde, fehlte es ihm meistens an Geduld. Ich durfte dies meist ausbaden mit Aktionen wie seiner Unterschrift hinter meinem Ohr (jaaaa hab halt ab und zu die Hausaufgaben vergessen).

Aber ich bin bei meinem Vater aufgewachsen, also hatte ich doch ein männliches Vorbild :-)
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17.07.2008 14:45 Uhr von Dr.G0nz0
 
+6 | -2
 
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männliches verhalten: es ist wichtig dass jungen männliche vorbilder haben von denen sie männliches verhalten erlernen können. und das geht nunmal nicht wenn zuhause kein vater ist und in der schule nur lehrerinnen.

ausserdem führt der hohe frauenanteil unter lehrern natürlich dazu dass die leistungen der jungen mit den masstäben von frauen gemessen werden. und das wiederum führt oft dazu, dass jungen in der schule schlechter abschneiden.
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17.07.2008 15:46 Uhr von Onkeld
 
+0 | -1
 
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insert topic here: bei der ungedult mancher männer bei so einigen satansbraten, kann ich das durchaus verstehn. ehrlich gesagt ich kenne keinen mann, der auch nur ansatzweise nen gedanken daran verschwenden würde erzieher im kindergarten zu werden.

erzieher im jugendheim schon eher, da der draht zu jugendlichen besser aufgebaut werden kann durch versch. interessen als bei kleinkindern
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17.07.2008 16:23 Uhr von Bokaj
 
+2 | -1
 
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Rollenklische: Grundschullehrer zu sein, ist soviel wie Erzieher im Kindergarten. Die Männer erfahren keine besondere Achtung in diesem Beruf, deswegen wählen ihn auch so wenig.

Solange sich die Denkweise der Gesellschaft über Kindererziehung nicht wesentlich ändert, wird sich auch nichts daran ändern, dass Männer diesen Beruf nicht wählen.
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17.07.2008 16:56 Uhr von face
 
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generationen werden zu weicheiern werden...
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17.07.2008 17:06 Uhr von Computer.Besitzer
 
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17.07.2008 17:30 Uhr von IT-Moskau
 
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Fatale Situation für Migrantenkinder: Viele moslemische Kinder können Frauen nicht als Respektperson akzeptieren und fallen deshalb mit ihren schulischen Leistungen zurück. Dagegen muss man was tun.

Es muss eine Qualifizierungskampagne geben, damit mehr männliche Moslems als Kindergärtner oder Grundschullehrer arbeiten können. Bei denen gibt es auch nicht das Problem, dass sie Kopftücher oder die Burka tragen müssen. Nur so lernt die nächte Generation, was Respekt bedeutet.

Außerdem müssen wir schnellstmöglich eine Quotenregelung für Migrantenkinder an Gymnasien einführen. Nachdem die Realschule durch den Zusammenschluss mit der Hauptschule entwertet wurde, können wir es unseren neuen Mitbürgern nicht mehr zumuten, diese niedere Schulform zu besuchen. Mindestens 50% der Gymnasiasten müssen deshalb Migranten sein!
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17.07.2008 17:33 Uhr von Loxy
 
+0 | -1
 
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@ Bokaj: UND... so lange sich das Verständnis der Gesellschaft über Geschlechterrollen nicht wesentlich ändert, wird sich auch nichts daran ändern, dass mir diese Geschlechterdebatte an allen Ecken und Ritzen Brechreiz verursacht.
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17.07.2008 17:50 Uhr von Dr.G0nz0
 
+3 | -2
 
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@IT-Moskau: nicht nur kinder muslimischer eltern haben evtl schwierigkeiten eine frau zu akzeptieren auch alle anderen kinder bzw jungen brauchen männer um verhaltensweisen zu erlernen und sich zu identifizieren.
jungs und mädels sind nunmal nicht gleich, sie verhalten sich anders, sie lernen anders und es werden ja auch andere anforderungen an sie gestellt. dem sollte mehr beachtung geschenkt werden.

grundsätzlich stimme ich dir zu, dass mehr männer in diesen berufen arbeiten sollten, dabe iist es mir egal ob muslime oder nicht. aber sowas ist schwierig umzusetzen, es hapert ja nichtn ur an qualifikation sondern vor allem an der bereitschaft.

was deine quotenregelung angeht .. das ist ja wohl ziemlicher mist. du kannst doch nicht verordnen, dass 50% der gymnasiasten migranten sein müssen. das geht doch nach leistungsfähigkeit, sonst macht ein gymnasium keinen sinn mehr. und was glaubst du sagen eltern deutscher kinder die zwar besser sind aber wegen der regelung nicht aufs gymnasium kommen?
davon abgesehen halte ich das deutsche schulsystem sowieso für unter aller sau. die gliederung in drei schulformen ist fürn arsch und die lehrpläne sind lächerlich. da muss viel grundsätzlicher angepackt werden.



ps. @computer-besitzer
du verstehst offensichtlich überhaupt nicht worum es geht. natürlich will ein kind nicht so sein wie sein lehrer, aber verhaltensweisen und auftreten etc gucken sich kinder nunmal bei erwachsenen ab.
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17.07.2008 18:19 Uhr von Computer.Besitzer
 
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@ Dr. Gonzo: Doch klar verstehe ich worum es geht! Im übrigen waren meine Lehrer keine Menschen denen ich besonders viel zu gestehen möchte, warum sollte ich jemanden respektieren und dessen Verhaltensweisen und auftreten auch noch abgucken den ich in keinster weise bewundere? Wären die Lehrer nicht so Scheiß alt und vielleicht ein wenig offener gewesen und mit der Zeit gegangen, dann würde ich jetzt wohl anderster denken! Das gilt sicher auch für viele anderen Kinder! Oder hast du deinen Lehrer so toll gefunden das du dir seine Verhaltensweisen abgeguckt hast? ;)

In einem Punkt gebe ich dir jedefalls recht, das deutsche Schulsystem ist unter aller sau!
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17.07.2008 19:26 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@computer-besitzer: dir ist aber schon klar, dass wir hier über grundschulen und kindergärten sprechen? ich wage mal zu bezweifeln dass du im alter von 4 bis 10 grossartig reflektiert hast über die erwachsenen die dich umgaben.
es ist nunmal so, der mensch lernt in dem er verhalten dass er sieht nachahmt. und da ist es sinnvoll gewisse vorbilder zu haben.
versteh mich bitte nicht falsch, es geht nicht darum einen lehrer zu bewundern oder so zu sein wollen wie er. man muss ihn nichtmal mögen oder respektieren, man muss einfach nur auch männlichem verhalten ausgesetzt sein, v.a. als junge.

ich hoffe ich habe mich jetzt klarer ausgedrückt. ;)
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17.07.2008 19:50 Uhr von Alh
 
+2 | -1
 
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Wenn dem so ist, dass Erzieher und Sozialpädagogen in Kindergärten und Grundschulen einen zu geringen Verdienst und ein zu geringes gesellschaftliches Ansehen haben, dann muss das geändert werden um das Problem zu lösen.

Dazu gehört aber dann auch, dass eine höhere Qualifikation verlangt werden muss.

Die meisten Kindergärten sind reine Kinderaufbewahrungsstätten und viele der dort arbeitenden Frauen wären total überfordert, wenn eine höhere Qualifikation verlangt werden würde.

In den Grundschulen sieht es mit der Ausbildung der Sozialpädagogen besser aus, wobei jemand der in der Grundschule unterrichtet nie das gleiche verdienen kann, wie eine Lehrkraft auf einer weiterführenden Schule.

Ob der gewählte Beruf später in der Gesellschaft angesehen wird, sollte eigentlich jedem egal sein.
Beruf kommt von Berufung und man sollte sich mit seinem Beruf identifizieren können und darin Freude haben und darauf pfeifen ob er in der Gesellschaft angesehen wird.
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17.07.2008 19:50 Uhr von weg_isser
 
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Zudem schauen sich die Kinder das Verhalten von Lehrern, Erziehern, Eltern und anderen Bezugspersonen auch im Unterbewusstsein ab.
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17.07.2008 20:30 Uhr von lossplasheros
 
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das schlechtere Abschneiden von Jungen: hahahaha :-D

das ist gut. Jeder Depp kann doch Grundschullehrer werden
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17.07.2008 22:53 Uhr von Davtorik
 
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wohl wahr das deutsche Schulsystem ist eh schon seit längerem im Wandel.... es gibt ja auch vermutlich bald kaum noch Hauptschulen.... und Abi wird immer weniger Wert.
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18.07.2008 00:31 Uhr von Computer.Besitzer
 
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@ Dr. Gonzo: Ja ist in Ordnung, hast dich klar ausgedrückt :) Aber selbst im alter zwischen 4 und 10 Jahren weis man wen man mag und wen nicht, und mit 10 mochte ich diese alten säcke nicht, und deshalb hab ich mich auch nicht an ihnen orientiert -__- Keine Ahnung, vielleicht bin ich da ja ne Ausnahme oder so, aber wenn ich jemanden nicht mag oder ihn nicht respektiere, dann werde ich sicher nicht so wie er! Das war damals als 10 Jähriger, und ist auch heute noch so! Ich denk das wirst du nicht nachvollziehen können, aber das musst du ja auch nicht!
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18.07.2008 09:04 Uhr von Zerebro
 
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na ja wie ich ich das sehe (bei meinen 2 Kindern) ist das Problem weniger Herr oder Frau Lehrer, sondern junger oder alter Lehrer.
Bei uns werden "Grufti"-Lehrer zwischen uralt und scheintot auf die 1. und 2. Klasse losgelassen, nur weil sie mit den höheren nicht mehr klar kommen.
Mit ihrern Steinzeitmethoden und ihr Verhalten "versauen" sie unsere ganzen Kinder. (ist leider die traurige Wahrheit an unseren Schulen am Ort).
Durch unser Beamtensystem kann man gegen diese Lehrer leider nichts machen.
(Zitate: Mädchen haben in Mathe nichts zu suchen -die gehören in die Küche, oder: kannst du nicht richtig lesen - typisch Ausländer; oder: Ich bin nur hier weil ich Geld verdienen muss - ich währe lieber wo anders .....)
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18.07.2008 11:38 Uhr von SystemSlave
 
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Frauen sind da eh Besser hatte auch nur Überweigend Weibliche Lehrer und eine Vater der immer auf Geschäftsreisen war, es gibt Menschen die werden zu weicheiern aber da sliegt nicht an fehlenden vorbildern sondern ander erziehung der Mutter und unsere Gesellschaft.

Ach freue ich mich wenn meine Tochter in die Schule/ Kindergarten kommt.
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19.07.2008 20:42 Uhr von jsbach
 
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Der Autor gibt schon: die Quelle und das Problem richtig wieder.
Man sieht ja heute in der schnell lebigen Zeit, wie schnell eine Ehe geschieden wird und die Mutter alleinerziehend ist.
Darum kann es auch nicht schaden, von männlichen Pädagogen ein paar Jahre unterrichtet zu werden.
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22.07.2008 21:19 Uhr von marshaus
 
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nun ja: wer moechte heute noch unterrichten und wenn man sieht wie aggressiv einige kinder heute sind............

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