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Keine Gnade für kranke Mörderin aus dem Manson-Clan

Der kalifornische Begnadigungsausschuss lehnte diese Woche das Gnadengesuch der schwer kranken Susan Atkins ab. Die bereits 37 Jahre einsitzende Verurteilte hat einen Hirntumor, zu dessen Folgen auch eine halbseitige Lähmung und eine notwendige Beinamputation gehören.

Atkins' Entlassung wurde von der Gefängnisleitung und ihren Ärzten bewilligt. Ihr bleiben nur noch wenige Monate Lebenszeit, sie gilt auch als vorbildliche Gefangene. Jedoch obliegt der staatlichen Instanz eine entsprechende Entscheidung. Vertreten wurde die Gefangene durch ihren Mann, einen Anwalt.

Susan Atkins war an den grausamen Morden der Manson-Bande an der schwangeren Polanski-Gattin Sharon Tate und deren Gästen im eigenen Haus beteiligt. Der Führer dieser Bande, Charles Manson, sitzt ebenso in Kalifornien im Gefängnis.


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Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mörder
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2008 21:28 Uhr von cookies
 
+0 | -0
 
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Ich bin noch immer zwiegespalten: einerseits hat sie genug gebüßt und sie ist mittlerweile geläutert. Andererseits sollte ein lebenslängliches Urteil nicht so oft frühzeitig ausgesetzt werden, allein schon wegen der Symbolwirkung gegenüber potenziellen anderen Mördern.
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16.07.2008 21:40 Uhr von RainerHass
 
+32 | -9
 
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Und: wo war die Gnade für ihre Opfer?
Nene die soll schön im Bau verrotten...
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16.07.2008 22:20 Uhr von ZTUC
 
+12 | -26
 
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16.07.2008 22:43 Uhr von worlpeace
 
+7 | -19
 
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16.07.2008 23:10 Uhr von BentusiII
 
+9 | -4
 
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Beide Seiten verständlich! Natürlich Mord an 2 Leuten (war ja schwanger) gehört Lebenslänglich, allerdings ist ihr "Lebenslänglich" in ein paar Monaten so oda so zuende.
Also mal leiber ein zeichen bei vorbildlichem Verhalten setzen und sie vl 1-2 Monate früher rauslassen, geleutert soll se ja auch sein, also kein drang für nachträgliche Bewachung.
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16.07.2008 23:23 Uhr von bpd_oliver
 
+12 | -5
 
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Kein Mitleid, mit den Opfern hatte sie schließlich auch keins. Selbst wenn man sie begnadigt, wird sie sich irgendwo verstecken müssen, da die sensationsgierigen Pressegeier ihr keine Ruhe lassen.
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16.07.2008 23:29 Uhr von DarkVamp76
 
+7 | -14
 
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Scheiss System: Busse kann nur im Gleichzug mit Barmherzigkeit funktionieren... Diese Menschen die Sie nun mit dem Tumor verrecken lassen sind selber keinen Deut besser
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16.07.2008 23:48 Uhr von anderschd
 
+7 | -2
 
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@Ekpyrosis: Hass siegt: nicht über die Menschlichkeit, er gehört dazu. Somit sind beide Meinungen, sowohl die "weiter verrotten lassen" als auch die "raus lassen" sehr verständlich und menschlich.
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17.07.2008 00:41 Uhr von anderschd
 
+5 | -0
 
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ich hoffe: nicht, das ich mal um Vergebung bitten muß, sondern für meine Taten gerade steh. Verantwortung übernehmen ist schwieriger, als um Vergebung bitten.
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17.07.2008 00:46 Uhr von Onkeld
 
+6 | -5
 
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jahre sind eine lange zeit, in der sie für ihre tat gebüßt hat.
zumindest für ihre letzten wochen würde ich sie entlassen.
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17.07.2008 01:30 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+6 | -5
 
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Ich bin ziemlich entsetzt über dieses pseudo-humane Geschreibsel von vielen hier. Obwohl ich das amerikanische Rechtssystem für stark überholungsbedürftig halte, so bin ich doch der Meinung, dass die Opfer gegenüber den Tätern den Vorzug haben sollten. Ich fände es schrecklich, wenn die Hinterbliebenen der Opfer nun miterleben müssten, dass einer der oder die Täter freigelassen wird/werden. Das halte ich persönlich für assozial.

Wer sich mal ein bisschen über die Manson-Morde informiert hat, der wird wissen, dass wenn jemand ungeeignet für eine vorzeitige Entlassung ist, es Susan Atkinson ist. Ich denke nicht, dass man sie aus "Hass" oder "Buße" nicht entlassen sollte, sondern wegen Rücksichtnahme auf die Hinterbliebenen.

Diese Leute haben in ihrem Leben nichts anderes gemacht als ihre Schuld immer auf andere zu schieben und sich letztlich als "Opfer des Systems" hinzustellen. Wer nicht durchschaut, dass diese Leute seit Jahren von Anwälten beraten werden, was zu tun ist, um "wegen guter Führung entlassen zu werden", dem ist nicht mehr zu helfen.
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17.07.2008 01:54 Uhr von Squarenet
 
+8 | -2
 
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Ehm, ihr wisst aber schon, was genau damals passiert ist? Dieses elende Mists**** (verzeihung) war an unzähligen Morden beteiligt - nicht nur beteiligt, meist sogar die im äußersten Maße ausführende Gewalt. Sie und einige weitere Mitglieder der Manson Familie töteten bestialisch eine schwangere, um ihr Leben winselnde Frau, ihre zu diesem Abend anwesenden Gäste, einen zufälligen am Ort erschiehenen 18-Jährigen und sie waren an den Morden von einem weiteren Ehepaar, eine Nacht später, beteiligt. Susan Atkins, als absolut überzeugtes und loyales Mitglied dieser Familie, welche unter anderem geprägt war von natzistischen Idealen, verpöhnte die Opfer sogar, bevor und nachdem sie eben jene auf grausamste Art und Weise massakriert hatte. Sie schrieb beispielweise mit dem Blut der gefolterten und niedergestreckten Menschen sachen wie "Pig" an die Haustür, ritzte Wörter wie "War" in deren Haut etc.

Wie also, jenseits von gut und böse, können hier nun einige "User" stupfsinnige, an Dreistigkeit kaum zu überbietende, Befürwortungen für ihre Freilassung fordern?! Wie können hier einige User die richtende Instanz in Amerika mit den Taten eines solch absolut unmenschlichen Wesen auch nur im Entferntesten gleichstellen?! Was ist das bloß für eine immens naive Vorstellung, dass jemand tatsächlich in einer solcher Form geläutert wird und somit das Recht der Aufhebung der vom gesetzlichen Standpunkt aus verhängten Strafe verdient?! Unfassbar...

Meine Meinung dazu: lasst sie in ihrer verdammten Zelle kreppieren, schon zu viele Menschen mussten durch ihre Hand sterben. 37 Jahre sind bereits zu lange, um ihrer Buße nachzukommen - was es die mit schwerer Krankheit behafteten 37 Jahre Haft auf Kosten der Steuerzahler mit Sicherheit nicht waren. Radikal, und dennoch nicht an Unmenschlichkeit mit diesem, bewusst ausgedrückt, Wesen gleichzustellen.

(Interessant, wieviel man hier an Text pro Kommentar zusammenfügen kann)
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17.07.2008 05:23 Uhr von the-jet
 
+5 | -3
 
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Geschichten von damals Sharon weinte und flehte um ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes. “Please don’t kill me, please don’t kill me. I don’t want to die. I want to live. I want to have my baby.” Susan Atkins aber gab zur Antwort: “Look, bitch, I don’t care about you. I don’t care if you´re going to have a baby. You had better be ready. You’re going to die, and I don’t feel anything about it.” Sharon bot den Killern an, sie mitzunehmen bis das Kind käme, danach könnten sie sie töten. Als dies abgelehnt wurde, bat sie, ihr das Kind aus dem Leib zu schneiden um es zu retten. Als dies auch nicht akzeptiert wurde, verfiel sie in verzweifeltes Schluchzen. Sie starb unter 16 Messerstichen. Susan Atkins schrieb das Wort „PIG“ (Schwein) mit Tates Blut an die Haustür.
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17.07.2008 08:12 Uhr von nettesMädel
 
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@the-jet: Irgendwie klingt das so, als ob du damals dabei gewesen wärst.....

Kein Mensch weiss, was damals wirklich genau passiert ist und das wird auch so auf vielen Seiten im Internet gesagt - ich wäre als sehr sehr vorsichtig mit solchen Zitaten von Dialogen, die außer den Mördern und ihren Opfern niemand gehört hat.....

Aber trotzdem gehört meiner Ansicht nach dieser Frau - wie auch allen anderen Beteiligten eine Begnadigung verweigert. Die Morde zeichneten sich durch eine unglaubliche Brutalität aus und auch wenn die Frau angeblich nun geläutert sein sollte oder ihre Taten bereuen - Mitleid? Nein, definitiv nicht!
Und das hat nichts mit Hass oder Rachegedanken zu tun - ich habe ja die Opfer nicht gekannt, sondern das ist mein Gerechtigkeitssinn. Meiner Ansicht nach sollte JEDER Mörder, bei dem einwandfrei nachgewiesen worden ist, dass er es war, lebenslang sitzen. Und damit meine ich wirklich lebenslang. Nicht die läppischen 15 Jahre wie es hier in Deutschland ist! Solche Menschen haben ihr Recht auf ein freies Leben verwirkt.
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17.07.2008 08:39 Uhr von the-jet
 
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@ nettesMädel: Wikipedia: "Soweit nicht anders angegeben, basiert die Schilderung des Tathergangs auf dem Buch Helter Skelter des US-amerikanischen Anwalts und Autors Vincent Bugliosi, der 1969/70 als Staatsanwalt den Gerichtsprozess gegen die Manson Family leitete."

Der genaue Wortlaut spielt im Prinzip ja auch keine Rolle. Zudem glaube ich nicht das er sich Dinge wie "Als dies abgelehnt wurde, bat sie, ihr das Kind aus dem Leib zu schneiden um es zu retten." aus den Fingern gesogen hat. Das wird schon so gewesen sein.
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17.07.2008 10:21 Uhr von Begosch.xy
 
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@the jet: kannst du das bitte mal übersetzen?

du bist hier auf einer deutschen seite und jeder sollte das lesen können.

danke
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17.07.2008 10:28 Uhr von bpd_oliver
 
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Ist: alles hier nachzulesen:

http://de.wikipedia.org/...
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17.07.2008 10:39 Uhr von Shadowtiger
 
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Warum sollte man mit einem Menschen Mitleid haben, der selbst keines hatte ?

Wenn sie jetzt nicht an ihrer Krankheit sterben würde, würde sie noch länger im Knast sitzen.

Außerdem lässt man sie dort nicht "elendig verrecken".

Ich finde es immer spannend, wenn die Leute auf einmal "geleutert" sind. Ich kann viel sagen, wenn der Tag lang ist. Papier ist geduldig.

Hätte man sie damals nicht erwischt...wer weiß, wieviele noch gestorben wären.
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17.07.2008 16:22 Uhr von cheetah181
 
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ZappZarappZappZapp: "Ich bin ziemlich entsetzt über dieses pseudo-humane Geschreibsel von vielen hier. Obwohl ich das amerikanische Rechtssystem für stark überholungsbedürftig halte, so bin ich doch der Meinung, dass die Opfer gegenüber den Tätern den Vorzug haben sollten."

Und wenn die todkranke Frau jetzt die letzten Wochen rauskommt werden die Opfer wieder lebendig oder was?

"Ich fände es schrecklich, wenn die Hinterbliebenen der Opfer nun miterleben müssten, dass einer der oder die Täter freigelassen wird/werden. Das halte ich persönlich für assozial."

Das solltest du vielleicht die Angehörigen entscheiden lassen oder Leute, die wissen wie sich die Frau heutzutage benimmt.
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04.01.2009 17:20 Uhr von rosinante0815
 
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Susane Aktins: man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen, dass scheint aber hier nicht so zu sein. Sie sitzt doch schon 38 Jahre im Hochsicherheitsgefängnis, in Deutschland wäre sie schon längst frei. Und so wäre es ja auch richtig, dass ist einfach nur unmenschlich, so unmenschlich wie seinerseits Ihre Taten, die sie mit ca. 23 Jahren beging.
Wie kann man überhaupt jemand, der im jugendlichen Alter z.B einen Mord begeht, bis er 70 ist im Gefängnis belassen. Also von der strafrechtlichen Seite ist es schon längst abgegolten, und die moralische Schuld, da kann man noch mal 40 Jahre drauf setzen, es wird nie zu einem befriedigten Ausgleich für die Opfer und deren Angehörigen kommen.

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