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Keine Mager-Models mehr: Bundesregierung erlässt Charta gegen Schlankheitswahn

Immer mehr junge Frauen und Männer haben Probleme mit ihrem körperlichen Selbstbild - jetzt haben Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und Vertreter der Textilbranche eine gemeinsame Charta unterzeichnet: Die Modeindustrie verpflichtet sich, zukünftig einem realistischen Körperbild Rechnung zu tragen.

In Deutschland leiden 600.000 Menschen zwischen 15 und 35 Jahren an Magersucht oder Bulimie. Am stärksten sind Jugendliche betroffen: Bei den 11- bis 17-Jährigen leiden 22 Prozent an Essstörungen, bei den 17-jährigen Mädchen sind es gar besorgniserregende 30 Prozent.

Models müssen in Zukunft mindestens 16 Jahre als sein und dem Richtwert des Body-Mass-Indexes von 18,5 entsprechen. Menschen mit Werten unterhalb dieser Körpermaßzahl gelten als untergewichtig. Der Body-Mass-Index wird aus Körpergewicht durch Größe zum Quadrat errechnet.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Model, Bundesregierung, Schlankheit
Quelle: www.rooster24.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2008 15:03 Uhr von MetalTribal
 
+4 | -0
 
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Ich persönlich halte diese Entscheidung für gut, aber ich denke es ist ein tropfen auf den heißen Stein, das wird so gut wie nichts bringen.
Aber irgendwas muss man ja gegen diesen Wahn unternehmen.
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16.07.2008 15:09 Uhr von oneWhiteStripe
 
+9 | -7
 
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sehr gut. frage eines unwissenden (mir!):

wie kann die sumpfkuh klum auf der einen seite ihre magermodels beschimpfen sie wären zu dick und würden sich zu schlecht ernähren. aber gleichzeitig beschissene werbung für McKotz machen?

naja die frau macht halt alles für geld.

aber das mit den 30% bei den 17jährigen ist hart, naja da sind wohl die medien mit schuld. und zwar massivst.

zerosize ist halt einfach nur scheisse.

aber jedem das seine. wenn sich diese kinder umbringen wollen. bitte.

tangiert mich dann nur peripher.
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16.07.2008 15:27 Uhr von J.PG
 
+6 | -5
 
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@oneWhiteStripe: du hast auch auch die ultimative Weißheit in dir oder?
Also erstmal, finde ich es absurd, ein Urteil über Menschen zu fällen, deren Persönlichkeit nicht ansatzweise kennt, weil man sie nur durch Medien kennen lernt.. das ist abartig.. da wäre es logischer das ich dich durch deinen Kommentar beurteile, weil der eine Menge (mehr) über deine Persönlichkeit aussagt, als es irgendwelche Nachrichten über Heidi Klum getan haben oder je tun werden. Intentionen sind spekulativ was sowas angeht, wie die Werbung.. Außerdem kann ich es persönlich nicht leiden wenn man Namen abwandelt, wie McDonalds zu "McDoof" oder "McKotz".. vor allem wenn das Leute machen, die dann selber noch da hingehen.. das weiß ich bei dir nicht, aber das ist oft so.. Integrität ist für die auch ein Fremdwort oder?

Das Wort "massivst" gibt es übrigens nicht ;)

"Jedem das seine".. ich würd nicht sagen, das die beurteilen können was die da machen, überhaupt "von außen" sehen was mit ihnen passiert - das ist schon eher eine psychische Störung.. eine Krankheit halt, man sieht nicht mehr klar.. und das zu schaffen kostet viel (geistige) Kraft.. an sich ist der Ansatz, den Stereotyp des Models zu entfernen, also ziemlich gut - sicher keine ultimative Lösung, aber das behauptet ja auch keiner..

"tangiert mich dann nur peripher".. xD Der Satz, vor allem von Leuten genutzt die tun wollen als wären sie besonders eloquent, passt mal gar nicht in deinen Kommentar.
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16.07.2008 15:28 Uhr von J.PG
 
+3 | -2
 
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"Weißheit": O.o Ich meinte natürlich Weisheit.. wieso gibt es hier keine Bearbeiten-Funktion? Wünsche ich mir, für die nächsten Änderungen an ShortNews.

Wie kann man nur Weißheit schreiben? Schrecklich.. ^^
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16.07.2008 15:37 Uhr von SellersFocus
 
+1 | -0
 
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Dünn und dürr sind 2 Paar Schuh, Es ist sicherlich attraktiv, wenn ein dünner Körper noch konturen aufweist, allerdings wenn die Schlankheit zur Krankheit und dünn zu dürr wird, dann ist es nicht nur gesundheitlich kritisch, sondern auch ästhetisch ein sicherlich nicht sinnvoller Entwicklungsschritt. Aus diesem Grund ist die Initiative sicherlich positiv.
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16.07.2008 15:52 Uhr von pentam
 
+3 | -0
 
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BMI: Im Prinzip sicherlich keine schlechte Entscheidung, was gegen den Schlankheitswahn zu unternehmen, aber da einen bestimmten Grenzwert festzulegen ist ziemlich problematisch. Jeder hat andere Körperanlagen und damit auch ein anderes "Normalgewicht". Diese werden im BMI nicht berücksichtigt. Dementsprechend gibt es auch (wenige) Leute mit einem sehr niedrigen BMI, die sich normal ernähren.

Ich bin beispielsweise schon immer schlank gewesen, bin gesund, esse wie ein Loch und treibe einiges an Sport (Kampfsport und Schwimmen). Trotzdem bin ich laut BMI untergewichtig. Interessiert mich zwar nicht die Bohne und wird sich wohl auch nicht so schnell ändern, aber wenn jemand mit so einem Konstitutionstyp Modell werden will, sieht es nach der Einführung so eines Grenzwertes ziemlich übel aus.
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16.07.2008 16:11 Uhr von oneWhiteStripe
 
+2 | -3
 
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@jpg: "Außerdem kann ich es persönlich nicht leiden wenn man Namen abwandelt, wie McDonalds zu "McDoof" oder "McKotz".. vor allem wenn das Leute machen, die dann selber noch da hingehen.. das weiß ich bei dir nicht, aber das ist oft so.. Integrität ist für die auch ein Fremdwort oder?"

warst du nicht der der meinte man solle menschen nicht beurteilen wenn man sie nicht direkt kennt? wie kommst du darauf dass ich bei KcKotz esse? wieso sollte ich?

anyway. würd mich aber interessieren wo du essen warst...bevor du deinen kommentar geschrieben hast!..

"Das Wort "massivst" gibt es übrigens nicht ;)"

ja und?

""tangiert mich dann nur peripher".. xD Der Satz, vor allem von Leuten genutzt die tun wollen als wären sie besonders eloquent, passt mal gar nicht in deinen Kommentar."

ist das so?...na da schau her :) was man alles über einen menschen sagen kann den man garnicht kennt...du misst doch nicht mit zweierlei mass oder? das wäre ich schon enttäuscht...du mein lieblings_klügschwätzer....
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16.07.2008 19:32 Uhr von x5c0d3
 
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Wat solls dann wandern die halt ab in ein Land wo dieses Gesetz nicht existiert. Den magerwahn der Models wird man damit wohl kaum aufhalten können und deutsche Mädchen schauen kaum nur deutsche Models die in Deutschland auftreten an.

Der Wunsch ist schön und gut, aber es muss schon die ganze Mode-Welt mitmachen, damit es auch wirklich zum Erfolg wird.
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16.07.2008 22:02 Uhr von maki
 
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Supi, DDR-II :-D

Bin aber trotzdem gegen so eine Verordnung, denn wer verhungert, sorgt für ne freie Stelle aufm Arbeitsmarkt. *fg*

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