16.07.08 14:22 Uhr
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300 weiteren US-Banken droht die Pleite

Gerhard Cassidy, Analyst von RBC Capital Markets, kommt in seinen Analysen zu dem Schluss, dass weitere 300 US-Banken vor der Pleite stehen. Noch im Januar ging Cassidy "nur" von 150 gefährdeten Banken aus. Offensichtlich sind die Auswirkungen der Finanzkrise wesentlich größer als erwartet.

Sollten Maßnahmen zur Marktberuhigung nicht greifen, könnte uns eine verheerendere Bankenpleite als 1929 drohen. Bereits kurz nach der Bekanntgabe des 300-Milliarden-Hilfspakets, wurde Kritik laut, die Maßnahme wäre wirkungslos (SN berichtete).

Bisher ist die US-Regierung bei Ausfällen zur Hilfe geeilt. Sollte dieses Instrument in der Art nicht mehr greifen, würde ein enormer Vertrauensverlust in das pleite gehende Bankensystem den Kollaps perfekt machen.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Bank, Pleite
Quelle: www.mmnews.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2008 14:32 Uhr von erlanger2907
 
+15 | -2
 
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ich werde die finanzkrise noch genauestens beobachten...bin mal gespannt was da noch passieren wird!

ich hoffe die werden sich noch so richtig die finger verbrennen!

bin zwar nicht schadenfroh, aber den amis gehört mal ordentlich eine auf den latz...

wer hoch hinaus will kann sehr sehr tief fallen....und das werden sie noch...maßnahmen hin oder her...

aus steuermittel bezahlt um sich die eigenen taschen vollzustopfen und dann die insolvenz oder den konkurs bekannt geben...was solls, der bürger steht schon dafür gerade...

ich hasse so etwas
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16.07.2008 14:33 Uhr von erlanger2907
 
+7 | -0
 
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@topnewsman schon recht, aber wer nichts hat, kann auch nichts verlieren ;o))
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16.07.2008 14:43 Uhr von s8R
 
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Entschuldigt mir die Frage,
aber wo kommt das ganze Geld, bzw der ganze Wert eigentich hin?
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16.07.2008 16:10 Uhr von Deniz1008
 
+3 | -3
 
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selbstbereinigung der finanzmärke net schlimm, das kommt und geht....
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16.07.2008 16:11 Uhr von trinito
 
+7 | -0
 
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@s8R: Letztendlich in den Taschen der ohnehin schon Reichen...
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16.07.2008 16:13 Uhr von bigpapa
 
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@ s8R: Das Währungssystem der Amis beruht auf Gold wenn du das meinst.

Das Geld kommt von den Zinsen her. Eigendlich wird Geld durch Arbeit erzeugt. Und genau daran liegt das Problem.

Die Banken waren zu blauäugig, und haben Kredite an Leute gegeben deren Rücklagen /Sicherheiten etc. mehr als Bescheiden waren. Damit sie das konnten, haben Sie dann diese Kredite (Das Recht auf die Rückzahlung weiter verkauft).

Soweit so chic. Nur wenn in so einer Kette es aus irgend ein Grund, zu grösseren Störungen kommt, gibts ein Domino-Effekt, und der eine reist den andern mit runter. Und genau das passiert.

Am schnellsten geht sowas z.B. mit Naturereignissen (die in den USA noch dazu kommen, z.b."Katrina"). Aber auch ein paar grössere andere Ereignisse (Energiekriese) führt dann dazu.

Und schon hast du den Ärger. Und 300 Millarden $ sind ein nettes Taschengeld aber wirklich nur ein Tropfen auf den berühmten heissen Stein.

Gruß

BIGPAPA
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16.07.2008 16:22 Uhr von :raven:
 
+11 | -0
 
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@ bigpapa: Das mit der Goldsicherung ist leider schon lange nicht mehr der Fall. Die Amis haben ihre Währung dadurch "wertbeständig" getrickst, dass sie die erdölproduzierenden Länder dazu gebracht haben, Öl nur noch in Dollar abzurechnen.

Wenn man das kurz durchdenkt, versteht man schnell warum der Irak "demokratisiert" werden musste (saddam wollte Öl nicht mehr in Dollar abrechnen) und das gleiche wohl auch bald dem Iran droht.
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16.07.2008 22:23 Uhr von meisterthomas
 
+6 | -0
 
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Und was ist mit unseren Banken? Nach dem der Ruf unserer Banken um staatliche Hilfe auch die Diskusion um deren Verstaatlichung geweckt hatte, ist es still geworden.

Ob nun die Hilfe in aller Stille fließt, oder es nur die Stille vor dem Sturm ist, es interessiert kaum jemanden was da wirklich läuft.
Nun spätestens wenn nichts mehr läuft merken wir es.
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16.07.2008 22:23 Uhr von TrancemasterB
 
+3 | -0
 
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Sie tun es schon wieder.
http://www.zeitgeistmovie.com/

Deutscher Version von Zeitgeist
http://video.google.de/...
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16.07.2008 22:24 Uhr von s8R
 
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Riesen dank Bigpapa, so genau hat mir das noch keiner erklärt, auch wenn ich die Umstände/Rahmenbedinfgungen kenne ;)
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17.07.2008 03:53 Uhr von sv3nni
 
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juhuu: scheint als waere bei den amis das geld weg - hoffentlich hoeren damit die ganzen kriege auf
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17.07.2008 09:54 Uhr von :raven:
 
+2 | -0
 
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@meisterthomas: "Nach dem der Ruf unserer Banken um staatliche Hilfe auch die Diskusion um deren Verstaatlichung geweckt hatte, ist es still geworden."

Das sehe ich auch so... es ist verdammt still geworden!
Für meinen Geschmack zu still. Ich schliesse daraus, dass die Lage viel bedrohlicher ist, als in den Massenmedien zugegeben wird. Das letzte was die Politik- und Geldeliten jetzt noch benötigen ist Panik.
Für die Menschen, die nicht vom gegenwärtigem Finanzsystem profitieren, würde ich es nicht als Panik bezeichnen, eher als "Erwachen" (um es mal gaaaaaanz vorsichtig auszudrücken).
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17.07.2008 10:37 Uhr von speculator
 
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Der "Global-Killer-Crash" kommt! Ist nur noch eine Frage der Zeit bis ein weltweiter Crash kommt gegen den der "Schwarze Freitag" 1929 eine "Peanut-Krise" war!
Die ganze Weltwirtschaft hängt am wertlosen Dollar und die faulen Hypothekenkredite haben fast alle Banken in ihrem Portfolio. Bei der Financial Times ist zu lesen, dass eine Verstaatlichung der bedrohtesten US-Hypothekenbanken die Staatsschulden verdoppeln würde! Die weltweiten Verluste sollen bei schätzungsweise 1.600.000.000.000,- $ liegen!

Und wie hält man das Volk still wenn alles zusammenbricht, das Geld nix mehr wert ist und es nix mehr zu kaufen gibt?:

- Bayern hat gestern ein Gesetz zur Einschränkung der Versammlungs- + Meinungsfreiheit beschlossen.
- Der EU-Lissabon-Vertrag erlaubt das Töten von Demonstranten zur "rechtmäßigen Niederschlagung von Unruhen und Aufständen".
- ...

Und die Krise auf Kosten der Kleinen durchstehen wird die EU dadurch:
- der EU-Lissabon-Vertrag garantiert Unternehmen eine Politik die deren Profitinteressen zu dienen hat.
- der EU-Lissabon-Vertrag schafft jedes Recht auf staatliche Daseinsvorsorge (Rente, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld,...) ab, solche Leistungen sind nur noch freiwillig, sie werden nur "anerkannt und geachtet" und nicht gesetzlich garantiert.
- der EU-Lissabon-Vertrag macht unser Grundgesetz praktisch gegenstandslos, wir haben keine "parlamentarische Demokratie" mehr, sondern nur noch die Vorgaben der EU-Kommission umzusetzen, da alle wesentlichen Hoheitsrechte auf die EU übertragen werden. z.B. entscheidet die EU-Kommission allein über Krieg und Frieden, unsere "Regierung" hat da nicht mehr mitzureden und das EU_Parlament muss über Kriegseinsätze nicht einmal zeitnah informiert werden.

Das alles sind Fakten!: http://oedp.de/...

Was in der Vergangenheit ging, geht heute erst recht und ich rechne mit dem schlimmsten, totaler Zusammenbruch, Notstand mit Lebensmittelmarken etc., Massaker durch EU-Truppen bei nicht genehmigten "Montags-Demonstrationen"...

Und profitieren tun die, die schon bei allen Krisen der letzten 100 Jahre profitiert haben... - siehe Film Zeitgeist: http://video.google.de/...
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17.07.2008 12:40 Uhr von Marodeur2
 
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@s8R: Das Geld ist schon weg. Um genau zu sein, haben die Banken (indirekt) Häuser gebaut die keiner haben will. Das gesamte Material und die Arbeit die in diese Häuser gegangen sind, sind somit verschwendet. Bilanztechnisch waren sie wohl noch mit werten verbucht, da die Banken ja auch davon ausgegangen sind das die Häuser etwas wert sind (zumindest die Baukosten). Dies wird nun korrigiert.

Es ist ein weit verbreiteter trugschluss das nun Geld dadurch vernichtet wird. Das Geld wurde schon vernichtet. Ich kenne die Hintergründe nicht, aber die Hauptursache wird eine mangelnde Markttransparenz gewesen sein. Der Markt hat nicht versagt, wie viele gerne behaupten. Der Markt hat gar nicht erst stattgefunden.

P.S: Der Vollständigkeit halber, teils wird jetzt Geld vernichtet als Folge der bereits stattgefundenen Vernichtung, durch Panik und schlechtes Krisenmanagement. Dadurch wird teils der Schaden noch etwas vergrößert. Gewisse Abwärtsspiral-Effekte gibt es jedoch immer. Der eigentliche Schaden war bereits entstanden und das Geld weg.

Und das meiste Geld haben die "Reichen" verloren, eben diejenigen denen die Bank gehörte. Die kleinen Leute sind "nur" indirekt betroffen durch die Wirtschaftskrise. Dafür können Sie aber wahrscheinlich billig Häuser kaufen bzw. haben recht billige Mieten, wenn da so ein Immobilienüberschuss ist.
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17.07.2008 14:07 Uhr von Los_Angeles
 
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Naja

Autos kaufen eben keine Autos ...

Ist für das Kapital doch toll. Jede Menge Häuser, die zuvor von Eigenheimbesitzern bewohnt wurden, werden langfristig von Mietern bewohnt werden.

Je größer die Kapitalkonzentration, desto größer der Crash. Und da die Hauptwirtschaftszonen Amerika, Europa und Asien mittlerweile 63 Jahre mehr oder weniger Frieden haben und dazu der letzte Krieg auf amerikanischem Boden nicht 65 Jahre, sondern mittlerweile 145 Jahre her ist, wird die Wucht um so heftiger.

Parallelen zum zweiten Weltkrieg sind vorhanden. Das bankrotte Deutschland stellte 1934 die Statistik darüber ein, wieviel Mark im Umlauf waren - die vom Staat ausgegebenen Schuldscheine konnten auf friedlichem Wege nie wieder zurückgezahlt werden, weil nicht mal mehr die Notenpresser eine Übersicht hatten, wieviel wertloses Papier sie in Umlauf gesetzt hatten.

Der Interessierte möge selber recherchieren, wann die USA die Statistik darüber aufgegeben haben, wieviele grüne Wertlosblätter im Umlauf sind. Gemäß der Verschuldung der USA dürfte der Dollar derzeit noch um bis das 5-10fache zu hoch bewertet sein.
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17.07.2008 16:57 Uhr von Marodeur2
 
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@Los_Angeles: Ich verstehe deinen Kommentar nicht.

1. Was hat das mit Autos zu tun? Das die Automobilwirtschaft in den USA Probleme hat ist zwar richtig, wo das aber mehr als tausend andere Dinge mit der Bankenkriese und Immobilien zu tun hat ist mir schleierhaft.

2. Es ist für das Kapital toll wenn das Kapital vernichtet wird? Komische Auffassung. Die Millarden die da abgeschrieben werden, das ist Finanzkapital. Das ist nicht das Geld des kleinen Sparers sondern es ist investiertes Kapital, Kapitalismus pur sozusagen. Das soll also fürs Kapital gut sein?

3. Du argumentierst das der Frieden schelcht ist da er zu einer derartigen Krise führt?

4. Anschließend argumentierst du, dass diese Krise zum Kireg führt? Soll deine Argumentation also darin enden, das Frieden zu Krieg führt?

5. Die Staatsverschuldugn der USA dürfte gemessen an ihrem BIP nicht höher sein als die von Japan, die von Deutschland, Frankreich, SChwede, was weiß ich noch wem. Ergo sind alle Währugnen zu hoch bewertet und nur der Schweizer Franken sollte eigentlich pro Stück 20 Euro und 30 Dollar wert sein? Von entsprechenden Realwerten die dem Gegenüberstehen und Warenströmen ganz abgesehen.


Scheint alles recht wirr zu sein was du schreibst und auf recht wenig fundiertem Wissen basierend. Mehr so ein zusammengeklaubtes etwas von 15 Globalisierungsgegener, Weltuntergangspropheten und Verschwörungsfanatikern.

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