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Elf Jahre Haft für die Eltern von Lea-Sophie

Die Eltern, die ihre fünfjährige Tochter Lea-Sophie verhungern ließen, sind vom Schweriner Landgericht zu jeweils elf Jahren Haft verurteilt worden. Das Mädchen war am 20. November letzten Jahres in einem Krankenhaus gestorben.

Die 24-jährige Mutter und der 26-jährige Vater wurden u.a. des Mordes durch Unterlassen schuldig gesprochen. Zuvor war im Prozess die volle Schuldfähigkeit der beiden Angeklagten festgestellt worden.

Der Fall hatte deutschlandweit für hohes Aufsehen gesorgt. Auch eine Schuld des zuständigen Jugendamtes wurde diskutiert. Die Staatsanwaltschaft sieht allerdings kein Fehlverhalten bei der städtischen Institution.


WebReporter: RecDC
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Haft, Eltern
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2008 13:39 Uhr von RecDC
 
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Ein gutes Urteil, das der kleinen Lea-Sophie aber nicht mehr helfen wird. Ich denke es wird auch andere Eltern nicht von Kindesmisshandlungen abschrecken, soweit denken solche Täter nicht.
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16.07.2008 14:25 Uhr von Ajnat
 
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Leider: wird ja nie die Schuld irgendeiner Behörde festgestellt. Da passieren so viele Fehler, aber da muss nie jemand den Kopf für hinhalten.. Müssten die Mitarbeiter mit Sanktionen rechen, würde eventuell in der Zukunft besser aufgepasst und solche Fälle im Vorfeld schon intensiver betreut/beobachtet
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16.07.2008 15:05 Uhr von Ajnat
 
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@ Sir.Locke: dass mit den Mitarbietern war mir nicht bekannt, aber dann besteht ja noch Hoffnung ...
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16.07.2008 15:49 Uhr von Artemis500
 
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Elf Jahre obwohl sie das Kind nicht mal absichtlich haben verhungern lassen?
Soweit ich mich erinnere bekamen da schon einige, die ihr Kind vorsätzlich misshandelt haben weniger. Von Kinderschändern mal gar nicht zur reden...

Wird da damit argumentiert, dass Leute die ihr Kind schlagen nciht alle Tassen im Schrank haben also nicht zurechnungsfähig sind?

Elf Jahre Haft sind im Prinzip okay, aber anstelle der Angeklagten würde ich mich leicht verarscht fühlen.

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