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Aussterbender Tasmanischer Teufel hilft sich selbst durch frühen Sex

Wie SN bereits berichtete, ist der Tasmanische Teufel vom Aussterben bedroht. Die Tiere leiden unter Gesichtstumoren, an denen sie sterben. Deshalb könnte das Beuteltier in 20 oder 25 Jahren ausgestorben sein. Allerdings scheinen sich die Tiere früher zu paaren, was einen Ausgleich bringt.

Menna Jones ist Zoologin an der Universität von Tasmanien, sie sagt: "Wir haben herausgefunden, dass die Teufel diese Krankheit durch frühe Paarung ausgleichen". Ein Großteil der weiblichen Teufel bekommt jetzt schon im ersten Jahr Nachwuchs.

Normalerweise bekommen Tasmanische Teufel erst Nachwuchs im Alter von zwei Jahren. Trotzdem ist die Krankheit immer noch tödlich, aber jedes Tier, das sich mehr als einmal vermehrt, kann seine Gene an die Nachfahren weitergeben. Allerdings hilft es wohl nicht dabei, dass die Tiere immer weniger werden.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sex, Erbe, Aussterben, Teufel
Quelle: www.oe24.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2008 13:51 Uhr von swc_vortex
 
+13 | -1
 
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Irgendwann werden wir das Tier nur noch als Taz aus Looney Tunes kennen.

Aber ich bin mir sicher, dass der mysteriäse Krebs nicht von alleine aufgetreten ist ...
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16.07.2008 14:08 Uhr von MetalTribal
 
+7 | -12
 
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@swc_vortex: Lol, nein da sind die Amerikaner mit einem unbekannten Stoff aus der Area 51 gekommen und haben es den Tierchen eingespritzt.

Ne mal im Ernst, was meinst du genau?
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16.07.2008 14:16 Uhr von Artemis500
 
+8 | -7
 
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Wahrscheinlich wurde die Krankheit von einer Tierart für die sie harmlos ist eingeschleppt. Entweder das, oder es handelt sich tatsächlich um einen im Labor hergestellten Virus, mit dem man eine eingeschleppte Tierart dezimieren wollte.

Müsste es nicht möglich sein, die Tiere gegen diese Tumore zu impfen? Wenns bei Gebärmutterhalskrebs klappt...
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16.07.2008 14:16 Uhr von swc_vortex
 
+12 | -1
 
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Von ganz allein wird doch so ein Krebs nicht einfach auftauchen.
Ich meine, dass Wasser -und Luftverschmutzung, toxisch behandelte Pflanzen oder etwas derartig vom Menschen verursachtes Zeug, daran Schuld trägt.
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16.07.2008 14:23 Uhr von ZTUC
 
+11 | -5
 
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@ Artemis500: Krebs ist keine virale Krankheit, wird auch nicht durch Bakterien ausgelöst oder ist anstreckend.
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16.07.2008 14:26 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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Virus? Erst wurde ein Virus vermutet, das die Krankheit auslöst, aber man hat (noch?) keins in den Tumoren entdeckt.

Siehe Wikipedia
http://de.wikipedia.org/...
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16.07.2008 14:31 Uhr von cheetah181
 
+8 | -0
 
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Nachtrag @ ZTUC: Viren können Krebs auslösen, vermutlich durch eine DNA-Veränderung des Wirtes.

Siehe Gebärmutterhalskrebs
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16.07.2008 15:27 Uhr von Jean-Dupres
 
+2 | -5
 
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Interessante These: Wenn eine Art beginnt auszusterben, fängt es damit an sich früher zu Paaren als es von der Art her üblich ist.

Wenn eine Art degeneriert betreibt sie dieses auch.

Da Menschen auch Tiere sind besteht die Frage, sind wir auch am Aussterben, denn der Mensch verhält sich doch mittlerweile nicht mehr anders... ?
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16.07.2008 16:00 Uhr von Artemis500
 
+4 | -0
 
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@JeanDupres: Beim Menschen dürfte es an der Degeneration liegen. Es gibt Tierarten, da bespringen die Männchen bei Überbevölkerung noch nicht geschlechtsreife Weibchen, bringen sich gegenseitig um und was der seltsamen Verhaltensweisen noch mehr sind...erstaunliche Parralelen zum menschlichen Verhalten.

Daran, dass es zuwenig Menschen gibt kanns wohl kaum liegen. Ist wahrscheinlich ein durch Stress oder Krankheit verursachtes Verhalten, das beim Tasmanischen Teufel jetzt eben wegen der Seuche auftritt.

@ZTUC: Noch nie von Gebärmutterhalskrebs gehört? Darüber wurde doch sogar bei Shortnews berichtet. DAS ist definitiv ne viral verursachte Krankheit. Das was die tasmanischen Teufel haben ist definitv ansteckend, sonst hätten es nicht ALLE. Am Rauchen kanns bei denen nämlich nicht liegen. ;-)
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16.07.2008 16:02 Uhr von Artemis500
 
+2 | -0
 
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Nachtrag: Bin ein wenig durcheinandergekommen. Okay, die tasmanischen Teufel bringen sich nicht gegenseitig um, jedenfalls steht in dem Bericht nix davon.
Aber ich bin mir sicher, es hat mit Stress oder Krankheit zu tun, dass sie sich früher vermehren, und nicht damit, dass sie vom Aussterben bedroht sind.

Pandabären zeigen ja keine solchen Tendenzen. ;)
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16.07.2008 18:32 Uhr von cheetah181
 
+4 | -1
 
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Jean-Dupres: Ich würde eher vermuten dass sich der Mensch in grauer Vorzeit weit früher gepaart hat, nämlich dann, wenn er geschlechtsreif war.

Oder worauf beziehst du dich?
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16.07.2008 21:00 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+1 | -1
 
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hilft auch bei: Menschen;-))
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17.07.2008 09:11 Uhr von Bandito87
 
+0 | -0
 
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Die Welt gibt Milliarden für Aufrüstung aus. Mittlerweile können wir die Erde paar mal hintereinander zerstören. Warum wird das Geld nicht lieber in die Forschung gesteckt, um solche Krankheiten (egal ob Mensch oder Tier) zu bekämpfen?? Irgendwann kennen wir Tiere nur noch aus Bücher. Es heißt immer, der Mensch wäre das intelligenteste Wesen auf der Erde. Ich zweifle stark an diese Aussage...

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