15.07.08 21:30 Uhr
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Afrikanischer Haarfrosch bricht seine Zehenknochen, um sie als Krallen zu benutzen

David Blackburn vom Department of Organismic and Evolutionary Biology der Harvard Universität fand heraus, dass elf Froscharten, welche der Gattung Astylosternus angehören, ihre Knochenspitzen an den Zehen nach außen dringen lassen können, um sie als Waffe zu nutzen.

Normalerweise sind diese Krallen fester Bestandteil in den Endgliedern der Fußknochen. Ein Klauenende steht mit einem Muskel in Kontakt, welcher bei Feindkontakt zusammengezogen wird. Dieser Vorgang lässt die Knochen abbrechen und nach außen vordringen.

Leider ist nicht bekannt, wie dies in der Natur geschieht, ob sich die Krallen wieder zurückziehen und falls ja, wie das geschieht. Den Forschern stand nämlich nur totes Material zur Verfügung. Es könnte sein, dass die Knochen nach der Muskelentspannung wieder "einfahren", oder dass die Wunde heilt.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Afrika
Quelle: www.pm-magazin.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2008 21:26 Uhr von Knochenmann
 
+0 | -0
 
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Leider kann ich aus dieser Quelle nie ein Foto übernehmen. Es ist aber eines zu sehen, welches sich auch vergrößern lässt. Sieht ziemlich cool aus ;-)
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15.07.2008 21:33 Uhr von loor
 
+9 | -2
 
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die mutter natur hat schon wundersame wesen geschffen ich glaube das der bruch nach der verteidiegung wieder zusammen heilen kann wäre intresant das mahl genauer zu wiessen
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15.07.2008 21:42 Uhr von CRK277
 
+10 | -2
 
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Krasse Sache!! Gute News :)
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15.07.2008 21:55 Uhr von bereitsvergeben
 
+9 | -61
 
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15.07.2008 22:34 Uhr von _Ace_
 
+23 | -3
 
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@bereitsvergeben: Schade, dass es keinen Idiotenfilter auf shortnews gibt.

Meiner Meinung nach sind gerade solche naturwissenschaftlichen Nachrichten auf shortnews die interessantesten.
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15.07.2008 23:05 Uhr von bereitsvergeben
 
+3 | -54
 
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15.07.2008 23:38 Uhr von Nordwin
 
+13 | -2
 
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es gibt einen unterschied zwischen humor und idiotie ;)

und wenn es dich nicht interessiert dann musst ja die news nichtmal anklicken, es gibt hier keinen zwang ^^
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15.07.2008 23:53 Uhr von bereitsvergeben
 
+2 | -38
 
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16.07.2008 00:04 Uhr von cheetah181
 
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den Troll füttern: Manche Menschen interessieren sich eben für das Universum in dem sie leben, andere existieren nur...

Danke für die News, aber vor allem für Webtipp 2 Knochenmann. ;)
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16.07.2008 01:05 Uhr von bereitsvergeben
 
+3 | -32
 
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16.07.2008 01:10 Uhr von weg_isser
 
+5 | -2
 
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Hui der Frisch ist hart im nehmen! Sich erstens die eigenen Glieder zu brechen und zweitens diese dann noch zum kämpfen zu nutzen. Jeder der schonmal ein gebrochen Finger, Arm usw. hatte und daran gerüdelt hat, weiss was ich meine! ;)
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16.07.2008 01:11 Uhr von weg_isser
 
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Ups ich meine Frosch! ^^
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16.07.2008 08:42 Uhr von -Steve-
 
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Wow: zu was die Natur alles im Stande ist...=)
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16.07.2008 09:40 Uhr von StaTiC2206
 
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@Fang di Katz: Evolution ist ein ewigdauerndes Experiment.
die Natur ist sehr probierfreudig und macht mal dies mal das.
wenn es gut genug ist überlebt es und wenn nicht, dann verschwindet es wieder.
ich würde mal behaupten, diese "Wolverine"-Taktik ist ein Vorläufer von Krallen oder der Frosch ist einfach genetisch nicht dazu in der Lage Krallen zu bilden und musste sich quasi was anderes einfallen lassen.
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16.07.2008 09:58 Uhr von BuBu.exe
 
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oder aber: die Natur hat sowas nie vorgesehen, der nicht ganz so dumme Frosch hats für sich entdeckt und diese (erlernte) Taktik über seinen Genpool weitergegeben. Ich meine wieso sollen nur wir Menschen auf solch tolle Ideen kommen?? Affen usw. nutzen ja auch Werkzeuge. Warum nich auch n Frosch ^^
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16.07.2008 13:12 Uhr von aquarius565
 
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Toll: Da sieht man mal wieder, de Mensch weiß eigentlich wenig.
Eine Super news!
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16.07.2008 13:50 Uhr von cheetah181
 
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BuBu.exe: Werkzeuggebrauch bzw. Ideen werden aber nicht im Genpool weitergegeben. Außerdem ist der Frosch leider wirklich nicht intelligent genug, um zu wissen, was er tut oder Verhaltensweisen der Eltern nachzuahmen.
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16.07.2008 13:57 Uhr von BuBu.exe
 
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dann tu ich solche Beiträge nächstes mal deutlicher mit nem speziell nur für dich angezeigtem Ironie-Smilie kennzeichnen ^^
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16.07.2008 14:06 Uhr von Punker_DnS
 
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Die Natur sich hat einfalllen lassen Wenn schon, solltet ihr Gott schreiben. Die Natur, außer ihr seht sie als Gottheit an, ist kein Lebewesen, dass sich irgendwas einfallen lassen kann. Seht es nicht als persönliche Kritik, Forscher und auch in Artikeln wird dieser Wortlauf öfters gebraucht, weil man denkt, dass es die Leute dann besser verstehen.
In der Tat ist es so wie StaTiC2206 schreibt, ein Experiment, aber vor allem ein vollkommen UNGERICHTETES. Es ist also nicht so, dass sich die Natur gesagt hat, dass der arme Frosch sich wehren muss und die normalen Krallen zu langweilig fand, sondern irgendwann ein Exemplar oder wohl eher eine Gruppe verwandter Tiere an Mutationen gelitten hat, die die Fußknochen dünner werden ließ, der Knochen bei "Feindkontakt" gebrochen ist und schließlich entweder zum Überleben des Induviduums geführt hat oder durch Abschreckung (dh schlechte Erfahrungen) die Gruppe anderen Fröschen überlegen war. Damit hatten sie einen großen selektiven Vorteil, sodass die Frösche aus der Gruppe sich weiter fortpflanzen oder einach eine größere Population erreichten konnten. Irgendwann gibt es fast ausschließlich Frösche mit einem oder mehreren abbrechbaren Knochen, dh der selektive Vorteil verschwindet. Wieder durch Mutationen kommt es dazu dass einige Frösche spitzere Knochenbrüche erzielen und auch an immer mehr "Fingern". Diese sind den anderen immer soweit im Vorteil, dass sich diese Mutationen durchsetzen, bis es zue heutigen Ausprägung gekommen ist.
Bitte noch einmal, das ist alles vollkommen ungerichtet. Überall treten auch andere Mutationen auf (brechende Schädelknochen zum Beispiel ;)) die nicht so vorteilhaft sind und wo das Induviduum nicht in der Lage ist es weiter zu geben.
Btw ich glaube auch nicht, dass der kämpfende Frosch unbedingt überlebt, aber wenn er nahe Verwandte mit ähnlichen oder gleichen Anlagen in der Nähe hat, sind diese dann im selektiven Vorteil, weil der Räuber (sein Jagtrevier) diese dann nicht mehr anrührt. So zum Beispiel auch bei schlecht schmeckenden oder giftigen Schmetterlingen. Das Induviduum wird vielleicht gefressen, aber der Vogel, wenn er es überlebt, wird dass nicht nochmal machen. Alle anderen Schmetterlinge der Art haben dann in der Region einen Vorteil, solange sie ähnlich aussehen. Egal ob sie selber auch die Anlagen haben oder nicht!

Ich hoffe es war halbwegs verständlich. Bitte sucht nicht nach dem Sinn, sondern nach dem selektiven Vorteil solcher Erscheinungen, es kann keiner was dafür.
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16.07.2008 14:40 Uhr von cheetah181
 
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BuBu.exe: Argh, sorry, aber hier bei Shortnews meinen manche sowas ernst!

Weshalb auch der Beitrag von Punker_DnS höchste Zeit war um das allgemeine Verständnis von Evolution zu erhöhen. ;)
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16.07.2008 14:45 Uhr von BuBu.exe
 
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deswegen: geb ich ja auch nich überall immer gleich minus wie manch andere hier.
Es gilt schließlich immer noch - erst lesen, dann denken, dann handeln.
Man muss ja nich wie ein Goßteil hier wie ein Hund jedem Knochen hinterherhecheln
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17.07.2008 13:24 Uhr von aquarius565
 
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BuBu.exe: Du meinst, diese Methode wäre die richtige, zuerst denken dann handeln. Zwar hast du recht, aber es hält sich fast niemand dran. Blinder Aktionismus a la Bush und Brutalität a la Mugabe haben die Welt zum Pulverfass werden lassen.
Ich will nur, dass auch meine Nachfahren die Welt noch so schön vorfinden wie ich sie vorfand. Ist doch erschreckend, jede Sekunde wird die Fläche von 4 Fussballfelder mit Teer überzogen oder abgeholzt. Tja, da gibt es ein paar "Brains" die meinen sie hätten eine 2. Welt in der Hosentasche.
Dummheit stirbt auch dann nicht aus, wenn die Klugen nichts sagen.

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