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Tödlicher Unfall auf der A5 - Sicherheitsgurt der Beifahrerin gerissen

Bei Bühl verstarb am heutigen Dienstag eine 49-jährige Beifahrerin, als bei einem Unfall mit einem Wohnmobil der Sicherheitsgurt riss. Die Frau wurde bei der Kollision mit den Leitplanken - ein Reifen war geplatzt - aus dem Wohnmobil geschleudert.

Einen schweren Schock erlitt die Fahrerin sowie deren zwei Kinder, die in dem Wohnmobil mitfuhren.

Nach dem Unfall bildete sich ein Stau bis zu neun Kilometer lang. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden, bis das Wohnmobil geborgen war. Zudem wurde ein Unfallablaufgutachten erstellt.


WebReporter: Sandkastengeneral
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Sicherheit, Beifahrer, A 5, Sicherheitsgurt
Quelle: www.ka-news.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2008 20:26 Uhr von Sandkastengeneral
 
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Die Strecke dort ist zweispurig, keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Eigentlich keine Gefahrenstelle da viele LKW die Geschwindigkeit drastisch reduzieren. Ein Drama das etwas kaputt geht, was eigentlich Leben retten soll.
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15.07.2008 20:50 Uhr von csu-mitglied
 
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Mein größtes Beileid: für die Angehörigen. Ich hoffe nur, dass jetzt keine Debatte über die Sicherheit von Sicherheitsgurten entfacht wird. Vlt. hört es sich jetzt hart an, aber nur weil mal einer gerissen ist, darf man nicht gleich an der Funktionalität zweifeln.
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15.07.2008 20:54 Uhr von minibuff
 
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ich bin wirklich sehr überrascht. ich wusste nicht, dass so ein sicherheitsgurt bei einem unfall überhaupt reissen kann. hmm.. echt seltsam..... :-(
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15.07.2008 21:48 Uhr von ZTUC
 
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starkes Bremsen schädigt den Gurt: Wenn ein Auto sehr alt ist und man oft stark gebremst hat, dann kann so ein Gurt mit der Zeit schon Schaden nehmen.

Daher versuche ich immer so vorausschauend zu fahren, dass starkes Bremsen nicht nötig wird. Das spart zudem Sprit, wenn man nicht immer beschleunigt und dann wieder bremst.
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15.07.2008 22:32 Uhr von Sniper77
 
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Mein beileid: Sowas Dürfte überhaupt nicht passieren egal was für alter das jeweilige fahrzeug hat schlieslich gilt der gurt als sicherheitseinrichtung nicht für umsonst wurde dieser verbaut
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15.07.2008 23:22 Uhr von Onkeld
 
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erinnert mich an: ducktales, die eine folge als onkel (d)agobert, ja ihr kennt nun woher mein nick stammt, gebrauchte sicherheitsgurte kauft, gegen die windschutzscheibe donnert und ne amnesie hat.

aber dennoch mein beileid, wenn man noch kindern mit gutem beispiel voran geht und sich anschnallt, was es auch nicht grade oft gibt.
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15.07.2008 23:59 Uhr von HarryL2
 
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Hab mal in einem Motorsport magazin gelesen das der Gurt auch mit der zeit beschädigt wird wenn man ihn aus versehen in der tür einklemmt.
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16.07.2008 00:57 Uhr von Simon_
 
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Ui Bühl, da wohn ich^^

Ob da Geschwindigkeitsbegrenzt ist oder nicht kann man nicht 100% sagen da es auch in diesem Bereich begrenzte Abschnitte gibt..
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16.07.2008 00:58 Uhr von weg_isser
 
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@ Sniper77: Schönen Wunschtraum hast du da. Jedes Material erleidet mit der Zeit Ermüdungserscheinungen, das eine mehr, das andere weniger. Vorallem wenn es andauernd bewegt und belastet wird. Zudem ist ein Gurt relativ weich...oder wäre dir ein steifes, schweres Stahlband als Gurt lieber!?
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16.07.2008 02:25 Uhr von Simon_
 
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Gurte: sollten in die TÜV-Prüfung mit einfliessen.. Airbags tun das, Gurte nicht..?
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16.07.2008 07:33 Uhr von Nothung
 
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das Gewicht: der Frau wäre wichtig
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16.07.2008 12:07 Uhr von Gruenschnabel
 
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@Simon_: Ich war mit meinem Auto erst vor 2 Wochen beim ÜV, da wurden die Gurte aber nicht durchgecheckt.

Mein Beileid an die Familie der Frau und ich hoffe das die Kinder und die Fahrerin sich irgendwann von dem Schock erholen werden.
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16.07.2008 12:17 Uhr von bigpapa
 
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Also mal ehrlich: Man brauch in umd am Auto für fast jeden Shice einen Gutachten oder ne Zulassung. Und dann glaubt ihr das Sicherheitsgurte (die gesetzlich Pflicht sind) nicht geprüft sind vom TÜV o. ä. Organisationen :) *drollig*

Das der reist, muss nicht unbedingt Materialfehler vom Werk sein. Wie oft passiert es, das der nicht sauber zurückrollt (oder garnicht) und sich dann in der Tür unten einklemmt.
Dort man mit einer scharfen Kante an der richtigen Stelle in berührung und das ding reist.

Das ist völlig normal, erst recht wenn man bedenkt welche brutalen Kräfte da in BRUCHTEIL EINER SEKUNDE auf das Teil wirken. Falls jemand diese "Sicherheitgurt-rettet-Leben" Kampanie des ADAC kennt, wo man so ne Rutsche runterrutschen darf mit Gurt der weiss was ich meine :)


Gruß

BIGPAPA
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16.07.2008 12:17 Uhr von aAaL
 
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Qualitätsstandards müssen her. Es ist wirklich keine überlast, wenn ein Gurt einen Menschen halten soll, da kommen moderne Materialien bei weitem nicht an ihre Belastungsgrenzen.
Es ist mir absolut unverständlich wie sowas passieren kann.
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16.07.2008 12:28 Uhr von Sandkastengeneral
 
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vielleicht gabs ja schon mal: einen Unfall und der Gurt hätte ausgetauscht werden müssen, oder das Wohnmobil ist sehr alt gewesen und der Kunststoff inzwischen porös :(
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16.07.2008 13:01 Uhr von Anywish
 
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Wohnmobil: Gerade bei Wohnmobilen, die nur sehr selten benutzt werden, ist die Gefahr groß, dass Materialien porös werden.

Vielleicht auch daher der Reifenplatzer?
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16.07.2008 20:03 Uhr von Montauk
 
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vermutung: neben einem materialfehler, könnte auch ein mögliches übergewicht der frau eine rolle gespielt haben.

aber wer weiß, evtl. kommt man bei der nano-materialogie bald ähnlich weit voran, wie bei bei nano-food.

zumindest scheinen dort derzeit größere gewinnspannen in aussicht zu stehen, als bei der sicherheit.
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21.07.2008 13:41 Uhr von Ismirworscht
 
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@aAal: gibt es doch: Zumindest was Forschung, Entwicklung und Produktion der Gurte, Schlossstraffer etc. angeht gibt es sehr wohl Qualitätsstandards. Du glaubst gar nicht, was die alles testen wollen, teilweise schon echt hohl. Ich hab bis vor kurzem in nem Unternehmen gearbeitet, in dem u.a. die Gurtschlösser etc. hergestellt werden. Und da mußte ohne Witz ein Auftrag an eine Firma erteilt werden, die nachprüft, ob das Ding wasserdicht ist. Die Chancen dafür stehen natürlich äußerst schlecht, irgendwo muß ja auch der Gurt rein ;)

Jedenfalls gibt es für die Tests allen Scheiß, d.h. Klimakammern, Rüttler, Maschinen, die den Gurt tausende Male rauf und runterziehen usw. Sogar ein Test, bei dem man ordentlich mit einer Stange draufhaut...
Das Problem ist nur, dass die besten Tests nichts bringen, wenn dann nachher jemand wie schon beschrieben den Gurt unsachgemäß behandelt und später Beschädigungen zu Problemen führen.

Daher müßte sowas wirklich wenn schon, dann beim TÜV geprüft werden. Aber dann wäre er sicher gleich wieder 5 Euro teurer. Übrigens wurde bei meiner letzten "TÜV" Aktion immerhin geprüft, ob der Gurt auch wirklich blockiert ab ner gewissen Zugkraft. Aber das war auch nicht wirklich der TÜV, sondern GTÜ...

Das Problem bei solchen TÜV Tests wäre dann allerdings: Um den Gurt wirklich 100% sicher überprüfen zu können, müßte der ausgebaut und umfangreich untersucht werden. Denn welcher Mensch unterschreibt gerne, dass das Teil in Ordnung ist, wenn nachher ein nicht auf die Schnelle nachprüfbarer Fehler zum Tod einer Person führt?

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