15.07.08 18:29 Uhr
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BVG Karlsruhe lehnt Veröffentlichung des Barschel-Buches ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe lehnte am heutigen Dienstag die Verfassungsbeschwerde des leitenden Oberstaatsanwalts Heinrich Wille ab, der das Insiderwissen über den mysteriösen Todesfall des CDU-Politikers Uwe Barschel in einem Buch veröffentlichen wollte.

Der vorherrschende Grund für die Karlsruher Ablehnung muss in der abzielenden Vermarktung gesehen werden, die einem Staatsdiener, der "dienstlich erworbenes Wissen" feil bieten will, nicht zustünden.

Das Buch hätte am 11. Oktober 2007 erscheinen sollen, doch der Generalstaatsanwalt von Schleswig-Holstein untersagte dies. Willes Buch enthalte mehrere Hinweise über mögliche Mordthesen im Fall Barschel, der vor über 20 Jahren in einer Badewanne eines Genfer Hotels tot aufgefunden wurde.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Veröffentlichung, Karlsruhe, BVG, Barsch
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2008 18:43 Uhr von Bokaj
 
+3 | -1
 
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schade :-(: Mich würde das Buch schon interessieren. Kann der Verdienst nicht einfach in die Staatskasse landen, bis auf einen kleinen Obulus für den Schriftsteller, und das Buch dann doch veröffentlicht werden?
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15.07.2008 18:59 Uhr von Noseman
 
+6 | -0
 
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@Bokaj: Der Grund ist doch nur vorgeschoben.
Da geht es um ganz andere Dinge.
Wir dürfen sowas halt nicht lesen.
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15.07.2008 19:22 Uhr von Carry-
 
+2 | -4
 
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bvg: wusste gar nicht, dass die berliner verkehrsbestriebe auch in karlsruhe was zu sagen haben!?
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15.07.2008 21:16 Uhr von Ceejay
 
+2 | -0
 
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im Jahre 2286 werden dann die "Barschel-Akten" offengelegt(wenn wir uns und den Planeten noch bis dahin heile halten^^)...denn die wahren Hintergründe scheinen ja ziemlich brisant zu sein für so manche(wahrscheinlich auch heute noch)einflussreiche Leute, wenn sie seit Jahren unterdrückt oder zweifelhafte Thesen aufgestellt werden.. wer heute noch dank "german Mainstream" an "Barschel-Selbstmord" glaubt, sollte sich lieber in seine BigB., DSDS oder Popstars-Welt zurückziehen
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16.07.2008 03:54 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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@Noseman: Der Grund braucht doch gar nicht vorgeschoben sein.
Fakt ist, das es Dinge gibt, die unter die Geheimhaltung fallen. Wenn derartige Dokumente nun zur Verschlusssache erklärt werden, darf man darüber halt keine Bücher schreiben.
Wenn ich über den Dienstweg an solches Wissen gelange, darüber ein Buch schreibe, dann ist das doch kein Wunder, wenn dies verhindert wird.

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