15.07.08 16:01 Uhr
 2.050
 

Messerattacke auf Sachbearbeiterin - sieben Jahre Haft für arbeitslosen Täter

Der 46 Jahre alte Arbeitslose, der im letzten Jahr im Sozialamt in Kaiserslautern eine schwangere Mitarbeiterin mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte, wurde mit sieben Jahren Freiheitsentzug bestraft.

Das Landgericht Kaiserslautern begründete das Urteil mit einem versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung. Es sei "purer Zufall, dass die Tat keinen tödlichen Ausgang nahm", so der Richter.

Ob die Frau das überlebt hätte, sei dem Angeklagten egal gewesen. Für sein Handeln sei er aber voll verantwortlich. Die Verteidigerin hatte zweieinhalb Jahren Gefängnis beantragt.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Arbeit, Haft, Täter, Messe, Messer, Messerattacke
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kalifornien: Junger Mann riskiert sein Leben um ein Kaninchen zu retten
Umstrittene Digitalwährung Bitcoin nähert sich der 20.000 Dollar Marke
50 deutsche Islamistinnen aus Syrien und dem Irak zurückgekehrt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.07.2008 16:18 Uhr von itsadaydream
 
+31 | -4
 
ANZEIGEN
Unentschuldbar jemanden mit einer Waffe zu attackieren. Doch wer schon mal "auf dem Amt" erlebt hat, wie einfach es sich manche Sachbearbeiter machen, einen als Schmarotzer und Depp hinzustellen.

Natürlich wird das so gut wie nie ausgeprochen, sondern eher auf subtile und unterschwellige Weise rübergerbracht.

Da kann schon ein gewisses "amok-gefühl" aufkommen.


Ich wollte das auch nicht glauben, bis ich die ernüchternde Erfahrung selbst gemacht habe.

Trotz allem.. gut das es der Frau gut geht...
Kommentar ansehen
15.07.2008 16:54 Uhr von IT-Moskau
 
+20 | -58
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
15.07.2008 16:57 Uhr von fissy
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
zu recht: der täter hat zurecht die strafe bekommen. Gut dass keine weiteren verletzt worden sind, denn beim eintreffen der ersten Rettungskräfte war der Täter mit waffe im gang gestanden und noch keine polizei da war (obwohl die anfahrtwege kürzer sind!). ich selbst bin damals mit der notärztin gekommen und es war extremes glück, auch für das kind.

@itsadaydream: der angeklagte hatte damals auf einem brief nicht reagiert, dass seine soziale zuwendung nicht verlängert wird und als aufeinmal kein geld mehr auf das konto kam, ist er mit dem messer in dassozialamt gekommen...
Kommentar ansehen
15.07.2008 16:59 Uhr von Tauphi
 
+20 | -7
 
ANZEIGEN
hmmm: hat der bestimmt nur gemacht, DAMIT er in den Knast kommt ...

Weil es sich als Knasti besser leben lässt, als freier Arbeitsloser deutscher. Dort bekommt er bestimmt mehr zu futtern, als er sich von seinem Harz4 kaufen kann.

Aber schade um die Sachbearbeiterin ... Er hätte lieber auf nen Politiker losgehen sollen ... :(
Kommentar ansehen
15.07.2008 17:14 Uhr von chitah
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
@fissy: >>der angeklagte hatte damals auf einem brief nicht reagiert, dass seine soziale zuwendung nicht verlängert wird und als aufeinmal kein geld mehr auf das konto kam, ist er mit dem messer in dassozialamt gekommen...<<

Das ist dann wohl die offizielle Sicht des Amtes. Wie es wirklich ist wissen nur die Götter.
Wer schon mit Ämtern zu tun hatte weiss wie oft dort Briefe, Unterlagen und Anträge verschwinden, wofür das Amt natürlich gaaar keine Schuld trägt...vorzugsweise passiert sowas beim Arbeitsamt. Wie es da genau beim Sozialamt aussieht weiss ich zum Glück nicht.

Die Art und Weise gewisser selbstherrlicher Sachbearbeiter kann einen absolut bis aufs Blut reizen....manchmal hat man das Gefühl die legen es echt nur darauf an das man ausflippt.
Kenne Fälle da gab es 3 Monate absolut kein Geld, erst verschwanden die Anträge plötzlich, dann dauerte die Bearbeitung weil DER (scheinbar gibts dort immer nur einen einzigen) Sachbearbeiter im Urlaub/krank/auf Weiterbildung war usw. Überlebt wurde dann dann Leihgaben, überzogenem Konto etc.
Als die Person dann zum Chef der Agentur ging weil es ihr reichte (ich war als Zeuge dabei) wurde sie dort mit den Worten begrüsst:" Warum brauchen sie das Geld überhaupt, sie sind die letzten 3 Monate doch auch klar gekommen."

Also ich weiss nicht, aber ein weniger gemässigter Mensch mit nem Messer in der Tasche kann da schon überreagieren!

Entschuldigt natürlich in keinster Weise die Tat die dort begangen wurde und man kann nur hoffen das die Frau alles gut übersteht. Wie gesagt, die Art und Weise des Sozialamtes kenne ich nicht, aber wenn ich mir andere ansehe wundert es mich eben nicht wenn tatsächlich mal jemand ausrastet.
Kommentar ansehen
15.07.2008 18:16 Uhr von Sandkastengeneral
 
+7 | -14
 
ANZEIGEN
klar doch: ich gehe mit nem messer zum amt, muss ja dringend auch nen apfel schälen.
ich finde die selbstherrlichen "empfänger" schlimmer denen saufen und pennen wichtiger ist als sich nen job zu suchen und auf dem amt rumpöpeln weil sie entweder zu spät sind oder wiedereinmal unterlagen vergessen haben. aber halt. das amt ist ja immer schuld. da stech ich eben schnell mal ne schwangere ab.
die meisten sozialämter haben inzwischen nen notrufknopf im zimmer oder die türen sind offen damit man alles mitbekommt wenn wieder mal einer austickt und man schnell hilfe braucht. so sieht sie aus die sache. und nicht anders.
Kommentar ansehen
15.07.2008 18:41 Uhr von nettesMädel
 
+6 | -11
 
ANZEIGEN
oh mann: wie mich das teilweise nervt, wie hier auf die Damen und Herren im "Amt" hergezogen wird!

Sicherlich mag es welche geben, die sich wie Kotzbrocken verhalten, aber meine Freundin arbeitete auch im Kundenbereich bis sie einfach nur noch Angst vor den so genannten "Kunden" hatte. Viele sind hin gegangen und haben ehrlich gedacht denen wird einfach so das Geld auf die Hand gelegt. Aber dass es nun mal Vorschriften und Formulare gibt um das zu regeln und zu ermitteln wieviel jeder bekommen kann, das hat die nicht interessiert. Sich kundig machen - Fehlanzeige. Antwort dieser Leute war oftmals: "Na, das machen Sie doch...dazu sind Sie doch da, oder?" Aber keinerlei Unterlagen mitbringen. Solln die Leute hellsehen oder was?

Wenn jemand sorgfältigst vorbereitet hingeht und HÖFLICH ist, dann begegnet man ihm auch entsprechend....

Zur News: Ich versteh auch net, warum der nicht wegen versuchten Mordes angeklagt worden ist.... *kopfschüttel* Ich bin nur froh, dass meine Freundin jetzt nur noch in der Verwaltung arbeitet!
Kommentar ansehen
15.07.2008 18:53 Uhr von Bongolus
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
Nachvollziehen kann ich es schon, auch wenn ich die Tat an sich nicht billige. Mir hatte das Arbeitsamt mal die Bezüge gestrichen, weil ich in einem Praktikum war und deswegen meine 5 Bewerbungen nicht geschrieben habe. Was dazu führte, dass ich auf geheiß des Arbeitsamtes 4 Wochen ohne Bezahlung und Krankenversicherung gearbeitet habe.
Ein paar Wochen später hatte ich durch Glück eine Stelle auf Montage gefunden und bin mit nem Brief zum AA gegangen, in dem stand, dass ich nen Job kriege, wenn ich nen Lappen hab.
Am Ende dieses Gespräches hab ich dem Typen auch gesagt ich komme mit Basi wieder (was passiert wäre, wenn ich nen Basi oder nen Messer in der Tasche gehabt hätte, will ich lieber nicht wissen).

Obwohl ich denen eigentlich sogar dankbar sein muss. Schließlich studiere ich jetzt nur, weil ich nie wieder mit solchen Behörden zu tun haben will. :)

Und an die ganzen ´Arbeitslosenbasher´, wenn der Typ Leistungen vom Sozi kassiert, ist er nicht arbeitsfähig. Diese Regelung wurde mit HarzIV eingeführt.
Kommentar ansehen
15.07.2008 19:23 Uhr von chitah
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
@nettesMädel: >>Wenn jemand sorgfältigst vorbereitet hingeht und HÖFLICH ist, dann begegnet man ihm auch entsprechend....<<

In welcher Welt lebst du denn? So sollte es sein, genau....nur leider ist oft genug das Gegenteil der Fall. Ich habe auch lange gebraucht um zu verstehen das ich meine Kinderstube hinter mir lassen muss, wenn ich in einem Amt etwas erreichen will.
Solange du dort lieb, nett und höflich einem Sachbearbeiter entgegentrittst machen die mit dir was sie wollen, weil sie denken mit dir können sie so umspringen, du bist ja zahm.

Erst wenn du wirklich laut wirst und nach dem Chef fragst oder mit Dienstaufsichtsbeschwerden drohst....in ganz harten Fällen hilft sogar nur noch das Verwaltungsgericht....dann springen sie plötzlich.

Das betrifft bei weitem nicht alle Sachbearbeiter und es gibt auch genug "Kunden" die grundlos pöbeln, aber es sind eben NICHT immer die Antragssteller die Schuld haben, sondern meist wird im Amt halt schlampig gearbeitet.
Kommentar ansehen
15.07.2008 19:42 Uhr von Bongolus
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@chita: Jop ist wirklich so.

Das Bafögamt lies mich auch 4 Monate warten. Die typische amtliche Verzögerungstaktik. Beantragt, 3 Wochen später kam ein Brief, wir brauchen noch das und das. Also hin und brav abgegeben, 3 Wochen später kam ein Brief, wir brauchen noch das und das. Also hin und brav abgegeben, 3 Wochen später kam ein Brief ...
Nach 4 Monaten hab ich nur vorsichtig das Wort Verschleppungsklage erwähnt und 5min später hatte ich meinen Bescheid.
Kommentar ansehen
15.07.2008 20:20 Uhr von nettesMädel
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
@chitah: Ich hab ja auch geschrieben, dass es nicht immer so ist. Aber ich kann nur schildern wie es meiner Freundin als Kundenberaterin ging...sie musste sogar behandelt werden!

Aber gut, scheinbar wisst ihr mehr als ich.....
Kommentar ansehen
15.07.2008 20:36 Uhr von horus1024
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Staatsdiener leben immer gefährlicher: Manche Sachbearbeiter sollten sich halt mal vorher gut überlegen wem sie das Leben versauen. Wenn man nämlich nicht mehr viel hat, und dann einem das Bißchen auch noch genommen werden soll, man 25 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat und mit Menschen gleich gesetzt wird die noch nie gearbeitet haben. Und man dann auch noch behandelt wird wie der letzte Bittsteller obwohl einem die Leistung zusteht, da man ja jahrelang BEITRÄGE bezahlt hat. Wenn man dann ein labiler Mensch ist, kann einem schon mal das Messer in der Tasche aufgehen. Die Arbeitsämter und ihre Staatsprostituierten machen einen das Leben noch schwerer als es ohne Arbeit sowieso schon ist.
Und allen die meinen, wer Arbeiten will findet auch Arbeit, denen wünsche ich mehr Verstand.
Tut mir leid um die Frau, aber was wirklich gewesen ist wird man wohl nicht erfahren. Ich kenne Menschen die schon aufs übelste von diesen Staatsdiener unter Androhung von Leistungsstreichungen beleidigt worden sind.
Kommentar ansehen
15.07.2008 21:34 Uhr von ferrari2k
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
Also nicht dass einer denkt: ich heiße die Tat gut und ich wünsche der Frau auch gute Besserung, aber mich wundert wirklich, dass das nicht noch viel öfter passiert.
Eigentlich kann man auf das deutsche Volk stolz sein, die Menschen sind wirklich sehr leidensfähig.
Leider eine Eigenschaft, die einen nicht wirklich weit bringt :(
Kommentar ansehen
15.07.2008 23:46 Uhr von ernibert
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
IT-Moskau: zu dir ...troll dich

und zum topic,ich hab auch so meine erfahrung mit der arge,musste umziehen und beantragte die übernahme der miete/kaution nachdem ich endlich ne wohnung gefunden hattte,was gott nicht einfach ist als arbeitsloser,wurde sie direkt(also als ich die unterlagen einreichte)abgelehnt"zu gross"...ich"und nun,ich muss in 2 wochen raus aus der alten wohnung" und jetzt kommt der spruch der sachbearbeiterin---->giebt doch obdachlosenunterkünfte!!!!!!!!!!!! ohne worte

ps.....bin wieder in arbeit,aber dieser spruch war wirklich die härte und ganz ehrlich,seid dem kann ich manche amokläufe in behörden schon nachvollziehen..........
Kommentar ansehen
15.07.2008 23:56 Uhr von ernibert
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
nach ausschöpfung all meiner rechtsmittel und da brauch man einen langen atem,wurde mir der umzug bewilligt..es dauerte nur ca. 2 monate,was die these von ferrari2k belegt,das wir leidensfähig sind^^
Kommentar ansehen
16.07.2008 00:10 Uhr von Ben Sisko
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Nicht der einzige Fall dieser Art. So, wie die Sachbearbeiter mitunter einen Sozialschwachen behandeln, sind sie selbst schuld und beschwören derartige Taten regelrecht hoch. Allerdings gibts auch Positivbeispiele.

Das Schlimmste war die Übergangsphase von Arbeitslosenhilfe zu ALG2. Da musste man schon arbeitslos sein (kleiner Scherz), um seine Anträge einreichen zu können. Die Spitze waren 11 Sachbearbeiter an einem Tag und keiner wusste bescheid, weil teilweise verbeamtete Telekomler eingesetzt wurden, um dem Wust der Anträge her zu werden. Und was ich da zu hören bekam, Junge Junge.

Schließlich hatte ich genug, und habe meine Mutter als Zeugin mitgenommen. Genutzt hats nix. Am Ende meine Anwältin eingesetzt. Genutzt hats nix. Achne, doch. Jetzt nach drei Jahren habe ich 22 € wieder bekommen, weil ich geklagt hatte. Jetzt fragt mich nicht, was das an Steuergeldern gekostet hat. Ist aber auch egal, zahlen tuns die Steuerzahler, weil sich so ziemlich jeder Sachbearbeiter querstellt und die jeweilige ARGE nicht auf die Kosten achten muss, zahlt ja der Bund.

Und ich kann nur jedem raten, sich Zeugen mitzunehmen, sich abgegebene Unterlagen gegenzeichnen zu lassen, und wenns nicht mehr anders geht zu klagen. Es sei denn, man hat die nächsten 7-25 Jahre nix mehr zu tun, dann kann mann ja... ach lassen wir das.

Gleich kommen ja noch ein paar Gutmenschen, um auf Hartzler rumhacken zu können. Die haben momentan aber noch auf 2 anderen Threads zu tun. Man sieht sich gleich.
Kommentar ansehen
16.07.2008 00:44 Uhr von Maaharc
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@IT-Moskau: Dummkopf! Statt hier die neoliberle Propaganda aus der gleichgeschalteten Presse zu wiederholen, solltest Du Dich mal mit den Realitäten beschäftigen!!!

Und: Das ergänzende ALG2 gehört schnllstmöglich abgeschafft und ein vernünftiger Mindestlohn eingeführt! Diese Arbeitgeber, die sich ihr Geschäft vom Steuerzahler subventionieren lassen, indem sie solche unverschämten Gehälter von 5 Euro pro Stunde oder noch weniger bieten, sind die reinste Seuche!

@nettes Mädchen
Wer überhaupt in einer ARGE arbeitet, ist bei mir schon unten durch. Dieses menschenverachtende System der H4-Gesetze darf niemand unterstützen!
Kommentar ansehen
16.07.2008 00:47 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
super: richtiges urteil. die frage ist aber: hätte er die strafe auch erhalten, wenn er im park einen mann angefallen hätte?
Kommentar ansehen
16.07.2008 00:50 Uhr von Ben Sisko
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@Carancha: Schön, das ich Dich zum Lachen bringen konnte. Wobei ich zugeben muss, dass ich Trekkie-Fan bin.. Ist das ein Zeichen *gg*

Nein, jetzt mal im Ernst. Wenn man erstmal weiss, wie der Hase läuft, steht man über den Machenschaften mancher Sachbearbeiter. Dass soll natürlich nicht heißen, dass ich zunächst nicht erstmal freundlich den Raum betrete. Sicherlich gibts auch die "bösen" Kunden.

Leider ist es aber auch so, dass es Vorgaben innerhalb einer ARGE gibt, um Kosten einzusparen, beispielsweise indem ein Sachbearbeiter ungerechtfertigt Leistungen streicht, Anträge verschleppt oder ähnliches. Das hat noch nichtmal was mit der eigenen Person zu tun. Wenn es einen betrifft, ist man schlicht und einfach gerade zur falschen Zeit am falschen Ort.
Kommentar ansehen
16.07.2008 01:00 Uhr von Ben Sisko
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@Maaharc: Deinen ersten 2 Absätzen stimme ich voll zu.

Dem letzten nur eingeschränkt. Es soll sie tatsächlich geben, Sachbearbeiter, die sich tatsächlich den Problemen eines Arbeitslosen annehmen. Da kenn/kannte ich sogar welche.

Aber um eine gute Beziehung zwischen Sachbearbeiter und Arbeitslosen im Keim zu ersticken, werde eben diese häufig versetzt. So wird es den Sachbearbeitern insgesamt auch leichter gemacht, ohne nachzudenken wie eine Maschine handeln.

Und da kommt die Spirale in Schwung. Arbeitslose beschweren sich/werden handgreiflich etc., die Sachbearbeiter fühlen sich bestätigt in Ihrem Handeln, und irgendwann ist einer tot.
Kommentar ansehen
16.07.2008 08:09 Uhr von nettesMädel
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
@Maaharc: dann wunder dich nicht, wenn für andere Leute H4-Empfänger "unten durch" sind...

Was sollen die Sachbearbeiter denn tun? Den Job schmeissen? Dann haben wir noch mehr Arbeitslose!
Und irgendwoher wollen die H4-Leute ja auch ihr Geld bekommen - gäbe es die Sachbearbeiter nicht, gäbs nämlich gar nix. Und dann möcht ich euch mal hören. Echt, das ist so traurig......

Und Leute, die einen Messerangriff auf eine SCHWANGERE "befürworten" bzw. der Frau die Schuld geben.... - die sind für MICH unten durch!!!!
Kommentar ansehen
16.07.2008 08:48 Uhr von gsl-team
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
noch ne Attacke: 24.12.97, andere bekommen Geschenke, ich bekomme Post vom SOZI. Ab Jan. gibts kein Geld mehr. Wäre selbständig und habe ein (16 Jahre altes) Auto. Das ich früher mal selbständig war, wurde dem SOZI nie verschwiegen, das behauptet Gewerbe war bereits abgemeldet. OVG hatte entschieden, dass ein Auto (geringer Wert) besonders dann zulässig sei, wenn dies alters- oder krankheitsbedingt genutzt wird. Ich bin damals 42 Jahre gehbehindert (Kinderlähmung). 2.1.98. Komme ins Krankenhaus, weil ein Muskel abgestorben war, bin aber eigentlich gar nicht mehr Versichert. Nach Entlassung verweigert SOZI sogar einen Krankenschein, kann nicht behandelt werden. Mein Hausarzt, ein Iraner, meint wenn ich aus Polen kommen würde, und dort einen deutschen Schäferhund gehabt hätte, würde ich sofort einen Krankenschein bekommen. Schalte Anwalt ein, der kann das alles gar nicht glauben. SOZI meint, es sei gut, da man mit mir nicht könnte. SOZI ist zu Anwalt immer freundlich, aber trotz aller Zusagen erreicht der Anwalt nichts. Juni 98. SOZI verweigert weiterhin sogar Krankenbehandlung, bezahlt aber Kur, die vor 1 Jahr beantragt wurde (was für eine Logik). Juli 98. Rückkehr aus der Kur. Auto ist seit Januar verkauft. Telefon tot, Bankkonto gekündigt, da kein Geldeingang, Wohnung gekündigt, Strom abgestellt, Stürze zweimal in der Wohnung, weil ich kein Licht habe. Rettungswagen, Krankenhaus. SOZI teilt mit, habe 6 Monate kein Geld bekommen, bin nicht verhungert, also brauch ich kein Geld. Erinnert mich an franz. Revolution (Volk hat kein Brot, weshalb isst es kein Kuchen). Anwalt verliert Glauben, hat nichts erreicht. Leihe mir 100 DM. Kauf das billigste Elektroschockgerät. Geh Sachbearbeiter besuchen. Das billigste Elektroschockgerät ist natürlich nicht das beste. Auch ist der Mitarbeiter natürlich viel schneller als ich. Egal, habe meine Hilfebedürftigkeit damit glaubhaft gemacht. 14 Tage später wird die Zahlung und Krankenbehandlung wieder aufgenommen.
Kommentar ansehen
16.07.2008 08:51 Uhr von ferrari2k
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@falke22 und nettesMädel: Ich werf nur mal den Begriff "Verzweiflung" in den Raum, der Rest lohnt sich nicht, zu kommentieren.
Kommentar ansehen
16.07.2008 09:51 Uhr von gsl-team
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
RE Also irgendwie passt dein Text nicht so ganz: "Also man benötigt genau 1 Termin beim Sozialamt um nachzuweisen dass man kein Gewerbe mehr angemeldet hat. Sollte also möglich sein zwischen Weihnachten und Neujahr...."

Ja aber nur, wenn das SOZI da mitspielt, und nicht willkürlich handelt. Wenn man davon ausgeht, dass das SOZI zwischen Weihnachten und Neujahr nich tarbeitet, so war denen spätestens im Januar klar, dass die Mist gebaut hatten. Das hat die aber nicht interessiert. Oder glaubst du tatsächlich, dass mein Anwalt (ab März) das nicht erneut erwähnt hat.
Kommentar ansehen
16.07.2008 09:57 Uhr von gsl-team
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
RE Also irgendwie passt dein Text nicht so ganz: "Folgebehandlungen werden auch bezahlt selbst wenn man eigentlich nicht mehr versichert ist. ..."

Setz nicht solche falschen Behauptungen in die Welt. Damals benötigte man als Sozialamtsversicherter einen Krankenschein. Wenn der verweigert wurde, kann mich mein Hausarzt zwar kostenlos behandeln, aber nicht zu einem Facharzt überweisen, Medikamente verordnen oder andere Behandlungen und Untersuchungen anordnen.

Refresh |<-- <-   1-25/45   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kalifornien: Junger Mann riskiert sein Leben um ein Kaninchen zu retten
Umstrittene Digitalwährung Bitcoin nähert sich der 20.000 Dollar Marke
Digitale Währung Litecoin ist um 4000 Prozent seit Anfang 2017 gestiegen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?