15.07.08 11:23 Uhr
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Finanzkrise: Erneute Rettungsaktion über 295 Milliarden US-Dollar

Nachdem erst kürzlich die größte US-amerikanischen Hypothekenbank Indymac bankrott ging (SN berichtete), versucht nun die US-Regierung mit einem enormen finanziellem Kraftakt einen Kollaps der Börsen weltweit zu verhindern.

Das Hilfspaket umfasst 295 Milliarden Dollar und soll verhindern, dass zwei weiteren Hypothekenbanken, der Fannie Mae und der Freddie Mac, ebenfalls durch die Bankenaufsicht die Zahlungsunfähigkeit verkündet wird. Dies ist bereits die zweite Not-Aktion in vier Monaten.

Bis der US-Kongress endgültig seine noch notwendige Zustimmung erteilt, hilft die US-Notenbank mit finanziellen Mitteln aus. Sollte die Rettungsaktion nicht gelingen, wären die ausgegebenen Anleihen plötzlich wertlos. Weltweit wären davon Pensionsfonds, Konzerne und auch Regierungen betroffen.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Dollar, Milliarde, Rettung, Finanz, Finanzkrise, Rettungsaktion
Quelle: www.welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2008 11:33 Uhr von Lil Checker
 
+11 | -0
 
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Junge Junge: Scheint echt so, als schlittern wir immer näher an eine Weltwirtschaftskrise. Überall brechen Aktien ein, werden Banken Zahlungsunfähig usw.

Es wird immer kritischer, und wenn man denkt "ohh klasse, dann fängt ja alles wieder bei null an"..... naja ich bin da nicht überzeugt. Da kann uns noch was ins Haus stehen
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15.07.2008 11:39 Uhr von Flyingarts
 
+8 | -2
 
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hmm: Was ich nciht verstehe, wo kommen denn die 295 Mrd her für die Rettungsaktion?
Auch wieder durch Kredite von anderen Banken?
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15.07.2008 11:56 Uhr von Baststar
 
+3 | -3
 
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ich meine die drucken einfach so viel geld wie sie brauchen... war das nicht so? würd mich nochmal interessieren
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15.07.2008 11:58 Uhr von el_padrino
 
+9 | -1
 
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toll: zuest schreien die firmen nach freier marktwirtschaft,der staat hat in der wirtschaft nichts zu suchen,etc...und dann,wenns ihnen schlecht geht, soll der staat,also wir,zahlen. von den profiten bekemmen wir nichts ab,nur die schulden könne wir zahlen.fuck,kotzt das nur mich an?
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15.07.2008 12:04 Uhr von JCR
 
+10 | -0
 
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@ Flyingarts: "Was ich nciht verstehe, wo kommen denn die 295 Mrd her für die Rettungsaktion?
Auch wieder durch Kredite von anderen Banken?"

Meistens sind es Tender-Kredite, die in einem sehr kurzen Zeitraum zurückgezahlt werden.

In diesem Zaitraum haben die Spekulanten damit aber bereits Profit erwirtschaftet (der in manchen Fällen die Ausgaben um ein vielfaches übersteigt).

Und genau darin liegt das Problem:
Wenn ständig neue Summen erwirtschaftet werden, überholt das Geldwachstum das Wirtschaftswachstum.

Die Großkonzerne machen "für lau" Profit, ohne Risiko, weil sich der Staat nicht leisten kann, dass die Großbanken pleite machen und im Zweifelsfall noch mehr Geld in den Markt pumpt. Damit subventioniert der Staat hochrentable, aber riskante Geldanlagen für einige wenige superreiche Institute.

Gedeckt wird dieses Wachstum allein von der Inflation, ergo vom Ottonormalverbraucher.

Eine Umverteilung von unten nach oben.
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15.07.2008 12:06 Uhr von JCR
 
+5 | -0
 
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Falls sich jemand bei diesen System an Buchmacher erinnert fühlt, so liegt er goldrichtig.

So läuft´s am Aktienmarkt, am Ende gewinnt immer die Bank.
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15.07.2008 12:17 Uhr von Lil Checker
 
+2 | -1
 
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@ Baststar: Schonmal was von Inflation gehört? Irgendwann ist das Geld dann nichts mehr wert, dann rennen wir mit Schubkarren voller Geld rum, um Brot oder sowas zu kaufen. Also einfach nur mehr Geld drucken ist nicht die Lösung.
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15.07.2008 12:40 Uhr von damian666
 
+4 | -0
 
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@C3rone: Also einen Freifahrtschein für die Banken ???
Das mit kurzfristige Stützen macht nur Sinn wenn in absehbarer Zeit das Problem gelöst wird. Wird es aber nicht, daher ist es das schlechteste was man machen kann, denn dadurch wird die Krise nur verzögert und am Schluss noch schlimmer.
Und ja es ist sehr stossend, dass gerade die Banken die den Staat bis vor kurzem nur verteufelt haben jetzt so grossartig Weltweit bald 1 Billion (oder ist es schon mehr!!!! an "kurzfristigen" Krediten erhalten (EZB ist glaube ich auch schon bei ca 250Milliarden Euro). Also da hat man für die Reichsten 5% verdammt viel Geld, während für Arme und Food fast kein Geld vorhanden ist.
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15.07.2008 12:50 Uhr von Vato69
 
+2 | -0
 
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15.07.2008 13:07 Uhr von JCR
 
+3 | -1
 
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@ Kommentarabgeber: Tja, klassische Liquiditätskrise. Und so wird es auch weitergehen, solange insbesondere China und Japan den Dollar horten. Schlimmer allerdings wäre, wenn sie es nicht täten und ihre Reserven umsetzten. Dagegen wäre auch die FED mittelfristig machtlos.
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15.07.2008 14:11 Uhr von s8R
 
+4 | -1
 
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Rezession! Geldspritzen bringen nichts. Damit bereichern sich im Grunde wieder irgendwelche Leute, is ja nichn so dass man damit n leer werdendes Glas füllt..
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15.07.2008 16:53 Uhr von maflodder
 
+2 | -0
 
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Eben Der Banker gewinnt immer, Gewinne werden privatisiert, Verluste verstaatlicht.
Das ganze Geld ist ja nicht weg, hat nur ein anderer.

Eine Sauerei was da passiert, der Steuerzahler zahlt die Zeche.

Solche Firmen, die solche Schäden verursachen tragen nichts zur Solidargemeinschaft bei, auch keine Steuern, die sind nämlich meist steuerbefreit.
Aber um dies zu erkennen braucht man schon etwas gesunden Menschenverstand, der einigen wohl fehlt, gell C3rone?
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15.07.2008 17:38 Uhr von CHR.BEST
 
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Die neuen Lemminge: Was nützen schon groß diese Finanzspritzen? Das Meiste holt sich der Staat durch Steuern zur Schuldenzinsbegleichung eh wieder zurück. Nur die Staatsverschuldung (und die jährliche Zinslast) steigt damit.

Irgendwann kaufen uns dann die Heuschrecken, Superkonzerne und Spekulanten komplett arm während unsere Volkstreter bereits in der Personalplanung als zukünftige Aufsichtsräte gelistet sind ...
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16.07.2008 01:05 Uhr von Borgir
 
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die welt geht: vor die hunde. und das wegen ein paar verdammter, nichtsnutziger vollidioten, die glauben mit geld umgehen zu können....

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