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Afghanistan: Zwei Frauen wegen Prostitution von Taliban-Kriegern hingerichtet

Wie die Agentur AP vor kurzem berichtete, wurden ihr von Kämpfern der Taliban berichtet, dass zwei Frauen der geregelten Prostitution nachgingen und deshalb zum Tode verurteilt wurden.

Sie sollen angeblich an Soldaten aus den USA vermittelt worden sein, die in der Grenzregion Ghazni stationiert sind. Die bisher nicht identifizierten Frauen waren mit Burkas bekleidet und sprachen noch miteinander.

Einige Minuten später wurden sie von den Taliban erschossen. Neugierige Einheimische haben sie am nächsten Morgen hingerichtet in ihrem eigenen Blut vorgefunden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Afghanistan, Krieg, Taliban, Prostitution
Quelle: www.bz-berlin.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2008 10:31 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Das dies in ihrer Religion strengsten untersagt ist, dürfte bekannt sein. Ich möchte nicht wissen, wie die Taliban damals als Machthaber über das Land "regiert" haben, was es da für ungeklärte Morde gegeben hat.
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15.07.2008 10:54 Uhr von FVA
 
+6 | -5
 
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@Autor: Ja, die USA ist ja da, um so was zu verhindern, und um Freiheit zu bringen.
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15.07.2008 10:55 Uhr von usambara
 
+6 | -6
 
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schlimm aber schlimmer sind die Soldaten und UN-Mitarbeiter die dort hingehen und möglichen Folgen wissentlich ignorieren
Für die US Armee wurden hunderte chinesische Huren in Kabul bereit gestellt.
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15.07.2008 11:15 Uhr von kingmax
 
+8 | -3
 
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und was machen talibane ? vergewaltigen kinder und frauen, aber wenn sich dann frauen prostituieren und geld verdienen, müssen die sterben. ist wohl so das die talibans keinen profit daraus haben und somit dies nicht dulden.
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15.07.2008 11:15 Uhr von Hier kommt die M...
 
+7 | -1
 
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ächz: halbe quelle....

"Nach den Angaben der lokalen Behörden standen die beiden ermordeten Frauen aus der südlich von Kabul gelegenen Provinz Ghasni im Dienst der Kriminalpolizei – und waren absolut unschuldig.

Die Taliban sahen sich aber zu ihrer Bluttat berechtigt: Ihre beiden Opfer hätten einen Prostitutions-Ring geführt, der einheimische Frauen amerikanischen Soldaten und Söldner zuhielt, behaupteten die blutrünstigen Gotteskrieger. Alles eine Lüge, widerspricht der Sprecher der US-Armee, Nathan Perry. Er habe nie etwas in diese Richtung gehört, erklärte er gemäss «BBC.com»."

http://www.blick.ch/...

Was nun? Polizistinnen, bzw. Angestellte der Kripo oder doch Puffmütter?

Grübel...wäre nicht das erste Mal, dass es nicht nur hier zu sochen derartig begründeten Hexenverfolgungen käme...

Frauen, selbstbewusst, arbeitend, noch dazu bei der Kripo...hmmm...sowas soll für manche ja als Begründung für ein Todesurteil auch reichen..
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15.07.2008 12:04 Uhr von Snickerman
 
+4 | -0
 
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Ob zutreffend oder nicht, ist irrelevant, die Taliban knallen ohnehin jeden ab, der ihnen nicht passt und erfinden anschließend irgendeinen Grund.
Jeder, der Kontakt mit den "Besatzern" hat, ist für diese Fanatiker ein "legitimes Ziel"!
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15.07.2008 12:16 Uhr von usambara
 
+4 | -8
 
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die Afghanen sind ein zutiefst religiöses Volk und viel konservativer als
bsp im Irak. Wenn dann chinesische Huren von afghanischen Frauen durch Kabul getrieben werden, kann das nicht verwundern.
Dieser Sittenverfall wird dann den Besatzern angelastet und
die Taliban werden als Schützer der Moral angesehen.
Aber richtig verwerflich sind die Aufbauhelfer/Soldaten, die statt dem Land zu helfen lieber zu Minderjährigen gehen.
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15.07.2008 12:40 Uhr von Hier kommt die M...
 
+5 | -1
 
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ja, usambara: wir haben es ja inzwischen alle kapiert, dass bei dir die USA für alles Böse auf der Welt verantwortlich sind und natürlich auch in Afghanistan , ebenso wie im Irak, vor deren EInmarsch das Paradies auf Erden war..seufz....
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15.07.2008 12:53 Uhr von FVA
 
+1 | -6
 
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@usambara: "Aber richtig verwerflich sind die Aufbauhelfer/Soldaten, die statt dem Land zu helfen lieber zu Minderjährigen gehen."

Kann es sein, das jemand neben dir geht.
Ich finde es eine unverschämdheit so was zu sagen!
Wir billigen Kinderhochzeit nicht!
ISLAM die Religon des Friedens!
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15.07.2008 13:01 Uhr von Dusta
 
+4 | -2
 
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Usambara: Egal was die Taliban machen, die Amerikaner tragen die Verantowrtung und sind immer noch ein bißchen schlimmer.

Im Weltbild deines Steinzeit Antiimperialismus sind die Taliban doch ein Haufen cooler Freiheitskämpfer die für eine basisdemokeratische Gesellschaft kämpfen.
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15.07.2008 13:24 Uhr von FVA
 
+2 | -1
 
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@MiaWuaschd: 1) Kommentar von mir Ironie aus!

2) Kommentar von mir Ironie aus!

Entschuldigung hatte ich vergessen.
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15.07.2008 13:55 Uhr von usambara
 
+5 | -3
 
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@S_Cooby.reloaded: unter Sowjet-Besatzung waren es im Westen Freiheitskämpfer.
Ich kann mich noch gut an die ZDF-Berichte damals erinnern...
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16.07.2008 07:19 Uhr von Gloi
 
+1 | -0
 
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@ usambara: Das was du Freiheitskämpfer nennst, waren die Mudschahidin. Guerillakrieger, die mit finanzieller Hilfe aus Amerika und Saudi-Arabien gegen die sowjetische Besatzung gekämpft haben.
Erst als die sich gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben, nach Abzug der Sowjettruppen, kamen die Taliban ins Spiel.
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16.07.2008 11:52 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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@Gloi: die Ideologie ist gleich.
Hekmatyar und seine Truppe hat gegen die Russen gekämpft
und ist heute genau da aktiv, wo die Frauen getötet wurden
und nicht die Taliban- die sind im Süden und weniger im Osten
aktiv.
Und nein, Freiheit verbreiten die genauso wenig wie die Besatzer
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16.07.2008 20:19 Uhr von Gloi
 
+0 | -0
 
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@Usambara: Für uns Europäer mag das zwar keinen Unterschied zwischen den jetzt herschenden Warlords und den Taliban geben, aber die Unterschiede gibt es.
Wir dürfen Afghanistan nicht immer nur aus unserer Weltsicht sehen.

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