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Sicherheitsbeeinträchtigung bei weltweit 108.299 BMW-Motorrädern

Das EU-Schnellwarnsystem RAPEX warnt vor BMW-Motorrädern vom Typ R 1200 GS, die mit Handprotektoren ausgestattet sind. Vorderradblockaden können die Folge verdrehter Handprotektoren sein. Drei Unfälle werden in der Meldung aufgezählt.

An neuen Modellen, ab Oktober 2007, besteht die Gefährdung nicht mehr. Die dort verbauten Handprotektoren sind konstruktiv geändert.

Die Rückrufaktion in Abstimmung mit dem Kraftfahrtbundesamt besteht in einer Information an die Halter, was die von den Handprotektoren ausgehenden möglichen Gefahren betrifft.


WebReporter: masterbike
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Welt, Sicherheit, BMW, Motor
Quelle: www.autogazette.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2008 18:00 Uhr von masterbike
 
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Tolle Sache: Die von der BMW AG in Deutschland eingeleitete "Rückrufmaßnahme zur Beseitigung von erheblichen Mängeln für die Verkehrssicherheit" erschöpft sich im Verteilen von einem "Einlegeblatt für die Bedienungsanleitung", einer "Einbauanleitung für Aufkleber", sowie einem "Aufkleber für Handschutz rechts" und einem "Aufkleber für Handschutz links" an die Betroffenen zur Gefahrenabwehr. Diese Aufkleber werden in zweifache Ausfertigung mitgeliefert. Premium halt - selber kleben!
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15.07.2008 10:03 Uhr von vostei
 
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*rofl*: Das wackelige Originalteil:
http://www.autogazette.de/...

Der Protektor ist lediglich rechts und links des Handgriffs fixiert, wodurch er sich verdrehen kann und evtl. den Bremshebel anlegt.. - ein wackeliges Konstrukt.

Hier ein ordentliches Nachrüsttei von mehreren:
http://www.hesa-motorsport.de/...

Da ist der Protektor ordentlich an der Armatur fixiert - zusätzlich wird noch der Bremsflüssigkeitsbehälter geschützt und nix ist es mit Verdrehen.

BMW: setzen Sechs.
Kunden mit so einem Brief und ein paar Aufplappern abzufertigen - für ein Hochpreisprodukt - ist, gelinde gesagt, frech.
http://www.bikersjournal.de/...
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16.07.2008 01:29 Uhr von masterbike
 
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PREMIUM: Es ist schon ein Drama für die betroffenen Kunden: Die von der BMW AG in Deutschland eingeleitete "Rückrufmaßnahme zur Beseitigung von erheblichen Mängeln für die Verkehrssicherheit" besteht in einem Einlegeblatt für die Bedienungsanleitung und in Warn-Aufklebern. Die müssen die Premium-Kunden auch noch selbst verkleben

Aber schon seit Oktober 2007 (!) werden R1200GS-Motorräder mit Handschützern ausgeliefert, die sich deutlich im Aufbau von den bisherigen Handschützern unterscheiden. Sie sind konstruktiv so abgeändert wurden, dass die Gefährdung der Verwender nicht mehr auftritt, haben eine andere Teilestruktur; u.a. sind sie so mit einer zusätzlichen Schraube gegen Verdrehen gesichert worden. Ferner verhält es sich so, dass die neuen Protektoren um etwa eine viertel Umdrehung nach oben und nach unten bewegt werden können. Sie sind dabei wesentlich schmaler gestaltet, und könnten weder den Bremshebel, noch den Kupplungshebel berühren, bedingt durch das spezifisch modifizierte Design.

Da entsteht ja der Eindruck, als ob deutlich vor Oktober 2007 die Gefährdung durch die alten Handprotektoren durch BMW erkannt worden ist, immerhin muss ja eine Neukonstruktion oder Modifikation zunächst einmal entwickelt und dann vorproduziert werden. Ja es könnte weiter doch der Eindruck entstehen, dass Verantwortliche der Fa. BMW AG bereits vor Oktober 2007 Kenntnis davon hatten, dass es bei „normaler Benutzung“ von BMW R1200GS-Motorrädern mit Handprotektoren zu Gefährdungen wie Unfällen und Verletzungen kommen kann. Eine detaillierte Unterrichtung der Kunden insgesamt erfolgte aber erst durch die Änderung der Hinweise in der Bedienungsanleitung und durch Warnhinweise in Form von Aufklebern, nach Beginn der Ermittlungen des Kraftfahrt-Bundesamtes wegen eines Unfalls hin im Januar 2008. Also Anfang Juni 2008. Warum hat man so lange damit gewartet?

Das hätte schon deutlich früher erfolgen sollen, die Warnung an die Kunden. Vielleicht wären dann Unfälle und Verletzte verhindert worden.

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