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Pestizide und Weichmacher: Schwimmflügel fielen bei "Öko-Test" reihenweise durch

Bei einer Studie von "Öko-Test" fielen von 16 getesteten Schwimmhilfen 15 durch. Grund ist die bedenkliche Belastung von verbotenen Weichmachern und Pestiziden, von denen einige laut Bundesinstituts für Risikobewertung als krebserregend eingestuft werden.

Bis auf eine einzige Schwimmhilfe, die die Note "gut" erhielt, fielen aufgrund der giftigen Stoffe alle anderen mit der Bewertung "ungenügend" durch, obwohl viele der Schwimmflügel im Praxis-Test mit "gut" oder "sehr gut" abgeschnitten hätten.

Allerdings wurden auch im Praxis-Test einige Produkte wegen mangelhafter Rückschlagventile abgewertet.


WebReporter: Davtorik
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Test, Öko, Pestizide, Weichmacher
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2008 14:20 Uhr von Davtorik
 
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2 Aspekte:

1. Wieso kommt das bei Babynahrung so große Pflichtbewusstsein nicht auch bei Herstellern anderer Produkte auf ?

2. Werden schon seit zisch Jahrzehnten Schwimmflügel benutzt und ich hab noch nie davon gehört, dass diese schädlich seien...Wenn jedes Kind, dass welche an hat(te) ein Risiko eingehen würde, müsste sich das doch schon bemerkbar gemacht haben
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14.07.2008 15:33 Uhr von efer
 
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Ich dachte Pestizide sind Pflanzenschutzmittel, was haben die in PVC zu suchen?
Aber nun gut, wie bei Spielzeugen auch, ist hier wohl einiges "made in China" und nicht nach europäischen Standards gearbeitet, dafür aber billig.

@Autor: wenn du danach gehst, was heute alles "giftig" und "kreberregend" ist und was wir davon früher getragen, angezogen und gegessen haben, müssten wohl alle über 30 schon lange tot sein.
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14.07.2008 15:39 Uhr von robert_xyz
 
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naja sicher schockierend was da alles drinne ist. Nur die Tomaten und die Erdbeeren am Gemüsestand nebenan haben garantiert noch viel mehr Pestizide. Schwimmflügel trägt man wieviele Stunden im Jahr ? Maximal 20 Stunden nehme ich an.

Und wieviel Stunden trag ich das chinesische Hemd von Tchibo?
Es gibt wirklich wichtigeres als Schwimmflügel zu untersuchen.
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14.07.2008 16:38 Uhr von Schwertträger
 
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Bei Schwimmflügeln würde ich auf Grund der kurzen Tragedauer auch eher die prakischen Testkriterien höher bewerten.

Nichtsdestotrotz kann es nicht schaden, darauf hinzuweisen, damit in zukünftigen Schwimmflügeln weniger von dem Mist drin ist.
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14.07.2008 16:39 Uhr von Loxy
 
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Oh, na und das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Möchte nicht wissen wie die Schadstoffbelastung bei neuen IKEA-Möbeln (stinken so, wenn die neu sind), Autos (das riecht auch nach Chemiebaukasten) sind. Ganz zu schweigen von den ganzen unbekannten Machenschaften im Bereich Lebensmittel.

Billig geht die Welt zu grunde....
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14.07.2008 16:55 Uhr von Raizm
 
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@ alle über mir: Was ihr wohl alle vergesst,ist die Tatsache,dass es noch Babys sind...Die lutschen oder knabbern halt schonmal an dem Zeug rum...
Außerdem ist sehr viel Kinderspielzeug im Grunde vergiftet..D.h. sie wachsen mit dem Gift auf und nehmen es auch überall über ihre Haut auf..Und das kann dann auf die Dauer gefährlich werden..
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14.07.2008 18:05 Uhr von Schwertträger
 
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@Raizm: Du sagst Doch schon selber: " auf die Dauer".
Schwimmflügel werden aber nicht dauerhaft getragen. Und wenn sie am Oberarm befestigt sind, fällt das dran-rum-Knabbern auch schwer.

Bei Spielzeug sieht das schon wieder völlig anders aus.
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14.07.2008 18:54 Uhr von Raizm
 
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@Schwertträger: Damit meine ich,dass (Klein-)Kinder überall damit in Kontakt kommen...D.h. Kind spielt mitm verseuchten Spielzeug -> Gift,Kind badet dann irgendwo mit Schwimmflügel -> Gift..danach wieder irgendwelches Spielzeug oder irgendwelche dubiose Sonnencreme oder andere Mittelchen,die versprechen dem Kind gut zutun..->Gift...

letztlich ist das Kind also nur irgendwelchen Giften ausgesetzt...Und das ist das verherrende..und wenn man dann nirgendwo anfängt,wie halt bei den Schwimmflügeln,wo soll das dann noch enden?
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14.07.2008 21:06 Uhr von Schwertträger
 
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Ich würde halt nicht bei den Schwimmflügeln anfangen, sondern beim Spielzeug. Denn Spielzeug wird von den Babys/Kleinkindern dauernd in den Mund genommen bzw. bespielt. Das ist ein Zeitfaktor, der mehr ins Gewicht fällt.

Natürlich schadet es nicht, auch bei den Schwimmflügeln auf Schadstoffe zu achten. Ich habe ja auch nichts gegen den Test.
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14.07.2008 21:10 Uhr von robert_xyz
 
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ich auch nicht: Nein ich habe auch nix gegen den Test, bin sogar drauf und dran für meinen kleinen (12 Monate) welche zu kaufen - er ist schon jetzt eine echte Wasserratte.
ABER .... vielleicht hätte es wichtigeres gegeben als Schwimmflügel ? Oder war die Aussage so gemeint: "Seht ihr, alles ist verpestet, sogar die Schwimmflügel .." Nur das ging aus unserer verkürzten Meldung nicht hervor.

und tschüss ...
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15.07.2008 09:54 Uhr von mustermann07
 
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Die Chinessen vergiften: europäische Kinder und die Eu verdient schön dabei mit.
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15.07.2008 10:34 Uhr von conscript
 
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Es ist schon richtig, dass sowas untersucht wird, schließlich sind derlei Gifte nicht unbedingt zu spaßen. Das Argument, dass das uns früher auch nicht umgebracht hat ist nachvollziehbar, und ich bin durchaus geneigt das anzuerkennen - nur ist in toxikologisch interessierten Kreisen auch bekannt, dass jeder eine individuelle stark ausgeprägte Reaktion auf Giftstoffe zeigt und die Schwelle für Schäden nicht bei jedem gleich ist. Mit anderen Worten : Uns ist vielleicht nichts passiert, aber das war zum Großteil auch einfach Glück.
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15.07.2008 13:00 Uhr von Schwertträger
 
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@mustermann07: Was ist denn das für ein pauschaler so, in der Form, unkorrekter Unsinn?

DIE Chinesen? Soso.
DIE EU? Interessant.

Und wer, sagtest Du, verdient da mit. Wer ist DIE EU?
Dachte immer, das wäre eine Vereinigung. Und die hat ein eigenes Portomonaie?


- Kann es nicht auch sein, dass ein international aufgestellter Großkonzern (vielleicht sogar ein deutscher) in China fertigen lässt, weil es dort billig ist?

- Und das er den dort fertigenden Chinesen ziemlich genau ins Pflichtenheft schreibt, wieviel das kosten darf?

- Und das er damit indirekt festlegt, aus welchem Rohstoffbereich sich die fertigende Firma bedienen darf?

- Das er ahnt und in Kauf nimmt, dass dabei auch billige, aber als krebsverdächtige Weichmacher in den Verwendungskreis kommen?

- Das auf die Weise nicht die chinesische Firma von sich aus fahrlässig mit Giften umgeht (nicht aktiv jemanden vergiften, wie Du behauptest), weil ihnen das mehr oder weniger über den Preis vorgeschrieben wird?

- Das auf diese Weise der internationale Konzern (der vielleicht ja sogar deutschi ist, wie gesagt) das Geld verdient?

- Das Du als Kunde bestimmst, ob er damit durch kommt, in dem Du solche Produkte einfach nicht kaufst?

Kann das alles evtl. so hinkommen?
Schon mal drüber nachgedacht?

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