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Haftbefehl gegen den Präsidenten des Sudan

Der Chefankläger des internationalen Strafgerichtshofs hat einen internationalen Haftbefehl gegen Sudans Präsidenten Omar al Baschir beantragt.

Es seien neue Beweise aufgetaucht, die eine Verwicklung des Präsidenten in den andauernden Völkermord in Dafur nahelegen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist gegen eine Verfolgung des Präsidenten, da diese die Situation im Sudan verschärfe und dem Frieden in der Region abträglich sei.


WebReporter: T.Castor
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Präsident, Haftbefehl, Sudan
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.07.2008 16:51 Uhr von migi79
 
+5 | -0
 
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dito! Alles Schauspieltheater, ganz schlechtes!
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14.07.2008 18:55 Uhr von BlueSmokee
 
+3 | -1
 
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Mit: den kleinen können sie machen was sie wollen, aber die wirklichen Terroristen und Völkermörder lassen frei rum laufen.

Ist schon traurig in was für einer Welt wir (mittlerweile) leben.
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14.07.2008 19:23 Uhr von RupertBieber
 
+4 | -1
 
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und wer stellt jetzt hier bei uns den Haftbefehl gegen Schäuble aus..?

ob man nun jetzt Mundtot oder real tot gemacht wird....
im Endeffekt ist es das Selbe....
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14.07.2008 20:25 Uhr von MaxStoll
 
+1 | -0
 
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Nicht einmischen! Nicht einmischen!

In dieser Angelegenheit kann ich mich nur der Meinung des im In-und Ausland hoch angesehenen ehemaligen SPD-Bundeskanzlers Herrn OLt. a. D. Helmut Schmidt anschließen, der im Gespräch mit Sandra Maischbergerer von ca. Mitte Juni eindrucksvoll, sachlich und für Jeden Verständlich machte, warum es nicht gut ist, sich in die Regierungsangelegenheiten anderer Länder einzumischen.

Keiner kennt ein Land so gut wie der Einwohner des Entsprechenden und demnach kann auch niemand von aussen genau einsehen, welches Vorgehen aus welchem Grunde betrieben wird und wozu genau es führen wird.

(In diesem Zusammenhang möchte ich kurz ein anderes Thema anschneiden: Auch die stänigen sozialpolitischen Kritiken deutscher Politiker an China lehne ich scharf ab, China ist in der Entwicklung und Todesstrafen wie Folter gibt es schließlich auch in den USA (= Land of the free!!), würde man deshalb dort die Olymp. Spiele boykottieren wollen? Ausserdem: Was wissen wir schon von der alten chinesischen Kultur, die sich seit dem Mittelalter als Art Großmacht bewahrt hat, mal mehr, mal weniger, aber in so gut wie jedem Jahrhundert präsent. Soviel hierzu!).


Wer kann genau sagen, was nach Umar Hasan al-Baschir kommt?

Journalisten dürfen kritisieren und einmischen wo möglich, Regierungen und Organisationen wie der Kriegsgerichtshof in den Haag meiner Meinung nach nicht! Wahrscheinlich auch nicht aus völkerrechtlicher Sicht!

Dies scheint auch, wie hier angegeben, die Meinung von UN Chef-Sekretär Ban Ki-moon zu sein, (welcher natürlich Beobachter vor Ort hat und somit genaue Äusserungen und Berechnungen erstellen kann, zumal er diese Fähigkeiten als langjähriger südkoreanischer Politiker und Diplomat hat -ganz wichtig!), der ebenfalls befürchtet, dass eine Einmischung nur zu Schlimmerem führt.

Darum: keine deutschen Verbände in den Sudan!

Max Stoll

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