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Australien/Weltjugendtag: Der Papst kostet zu viel

Zurzeit ist Papst Benedikt XVI. in Australien und feiert dort in Sydney den Weltjugendtag zusammen mit einer halben Million Gläubiger. Allerdings ärgern sich einige darüber, dass der Besuch zu viel Geld kosten würde.

Der Staat New South Wales und die australische Regierung haben zusammen rund 100 Millionen Euro ausgegeben, für die Unkosten die der Papstbesuch verursacht. Am Weltjugendtag 2005, der in Köln stattfand, waren die Kosten für den Staat nur etwa ein Viertel so hoch.

Damals kamen allerdings auch 92 Millionen Euro durch Pilger, Sponsoren und die katholische Kirche selbst zusammen. Der Zuschuss des australischen Staates für den Papst-Besuch wäre "Massiv neben der Spur", sagte die Abgeordnete der Grünen Lee Rhiannon.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Australien, Papst
Quelle: www.welt.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2008 18:57 Uhr von danielrambaud
 
+29 | -77
 
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13.07.2008 19:05 Uhr von Jontev
 
+40 | -14
 
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Naja, die katholische Kirche ist sicherlich auch eine Art Sekte. Wobei das vielleicht eine Definitionsfrage ist, aber an sich hat sie durchaus Sektenpotential.
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13.07.2008 19:27 Uhr von Nehalem
 
+29 | -10
 
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Ich habe nicht gegen Religion und deren Anhänger. Ich habe nur etwas gegen die Kirchen. Denn die fangen Kriege an, morden Massen von Menschen und und und.

Glaubt an Gott, aber nicht an die Kirche, denn das ist das Dümmste was ihr tun könnt.

Grüße
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13.07.2008 19:27 Uhr von Götterspötter
 
+17 | -9
 
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@Daniel ..... lerne !!!!! Religion = Glaube

organisierte Religion = Sekte !!!!!
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13.07.2008 19:35 Uhr von Tenebrae
 
+6 | -10
 
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Also irgendwie lese ich da anderes in der Quelle.

Da steht das die Kirche jetzt 92 Millionen Euro für die Veranstaltung ausgibt und nicht daß sie beim Weltjugendtag 2005 92 Millionen eingenommen hat.

An sonsten steht da allerdings auch das die Handelskammer Sydney mit Mehreinnahmen durch den WYD08 in Höhe von ca. 140 Millionen Euro rechnet. Wo ist also das Problem? 100 M Ausgaben, 140 M Einnahmen, macht immernoch 40 M Gewinn.
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13.07.2008 20:00 Uhr von Tenebrae
 
+15 | -13
 
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Nachtrag Zum Glück haben Religionen kein Monopol auf Intoleranz. Was man hier teilweise so lesen kann ist nämlich genauso intolerant wie es der "Religion" immer vorgeworfen wird.

@Nehalem
Die "Kirche" an sich ist ein Konstrukt, das der Organisation dient. Kriege werden immer von Menschen begonnen. Nie von Dingen.

@Bad666
Die katholische Kirche ist, wie auch der Buddhismus, der Hinduismus, der Islam, das Judentum etc. per Definition keine Sekte, auch wenn viele das vielleicht gene so hätten.

Aber mal eine Frage... wo ist denn eigentlich der Buddhismus intolerant? Oder vielleicht moderne neoheidnische Religionen, Wicca... wo sind die intolerant?

Abgesehen davon... die Aussage das die meisten Kriege der Religion wegen entstehen ist einfach mal falsch. Diese Kriege entstehen bzw. sind entstanden weil Menschen die Religion aus Ausrede für Kriege gegen ihre Nachbarn nutzen... oder gegen die die entweder Land, Öl, Wasser oder etwas anderes haben.
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13.07.2008 20:16 Uhr von Nehalem
 
+11 | -3
 
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Tenebrae: "Die "Kirche" an sich ist ein Konstrukt, das der Organisation dient. Kriege werden immer von Menschen begonnen. Nie von Dingen."

Das Wort Kirche ist kein Konstrukt, sondern ein Sammelbegriff für alle, die im Dienste des Papstes stehen (Priester, Bischöfe, etc.). Es beinhaltet ebenso den Vatikan. Und ich glaube ich spreche für die Mehrheit hier, wenn ich sagen, dass der Vatikan in der Vergangenheit und auch heute ziemlich viel Mist baut. Um es milde auszudrücken
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13.07.2008 20:41 Uhr von jsbach
 
+11 | -9
 
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Anscheinend nur Atheisten: on Bord? Wenn ich schon Sekt höre.... STChurch und andere obskure Organisation vielleicht die mit dem Verfassungsschutz etc. Probleme haben. ja. aber eine Weltkirche mit über einer Milliarde Menschen.
Jeder kann eine Sekte gründen und braucht sich nur als e.V. eintragen lassen, dann kann er seine "Schäflein" sammeln, die dann vielleicht soweit phsochogeimpft werden, bis sie Suizid -gemeinsam - gehen.
Das ich als bekennender Christ nicht alleine da stehe, ist mir bekannt. Auch das die kath Kirche viele Fehler gemacht hat und am altherbrachten Regeln (z.B. Zölibat) festhält, kann ich auch nicht gutheißen. Aber Sekte...?
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13.07.2008 21:08 Uhr von Noseman
 
+9 | -5
 
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@jsbach: "Sekte (lat. secta „Richtung“, von sequi, „folgen“, in der Bedeutung beeinflusst von secare, „schneiden, abtrennen“) ist eine ursprünglich wertneutrale Bezeichnung für eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt mit herrschenden Überzeugungen steht. Insbesondere steht der Begriff für eine von einer Mutterreligion abgespaltenen religiösen Gemeinschaft. So ist beispielsweise das Christentum als Sekte aus dem Judentum hervorgegangen."

So steht es einleitend in Wikipedia unter dem Begriff "Sekte".

Ich gehe aber darüber hinaus und nenne die katholische Kirche "die größte Verbrecherorganisation aller Zeiten", was erstenbsseit 1986 selbst in diesem verschissenen Halbgottesstaat (in dem kranke Blasphemiegesetze existieren ) ungestraftgedagt werden darf, weil es zweitens zu exakt genau 100, 00% auch historisch richtig ist.
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13.07.2008 21:43 Uhr von gohanf
 
+4 | -0
 
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hmm: also immer diese mitglieder zahlen.

es gibt jede menge menschen, die zwar kirchensteuer zaheln aber in keinsterweise die religion ausüben, und dass sind für mich keine anhänger einer religion/sekte
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13.07.2008 21:45 Uhr von datenfehler
 
+7 | -7
 
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"Der Papst kostet zu viel": Ach was... man könnte sicherlich nur hunderte Kinder in Afrika oder sonstwo ernähren von dem, was der kostet.
Aber so eine Religion ist ja viel wichtiger als Menschenleben...
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13.07.2008 21:58 Uhr von jsbach
 
+6 | -7
 
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Dann hat wohl niemand: die News News-ID: 717428 gesehen, wo die Prozentzahlen der gläubigen Christen in einer internationalen Studie ausgewiesen wurde. Alles Kokolores?
Und wenn schon sehr viele Atheisten oder sonst was sind, hat von euch noch NIEMAND den Ausspruch " Gott sei Dank"das dies, das ...etc. nicht passiert/eingetroffen ist?
Mal nachdenken.
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13.07.2008 22:06 Uhr von Noseman
 
+5 | -4
 
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Ja, mal nachdenken: In was für Situiationen wird denn der Spruch "Gott sei Dank" regelmäßig benutzt?

(Ich benutze ihn übrigens seit 20 Jahren nicht , "zum Glück" ! )

Und was Deine zitierte News angeht:


Bertelsmann-Stiftung. Lachhaft. Ich übersetz mal:

"Laut Papst sind alle Menschen katholisch"

Da sind ja Aguirrenews gehaltvoller.
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13.07.2008 22:21 Uhr von jsbach
 
+3 | -5
 
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Ja toller Kommentar, weil DU das in 20 Jahren nicht einmal gesagt hats, trifft das wohl für alle zu? Dann hör dich mal um.
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13.07.2008 22:27 Uhr von Noseman
 
+5 | -2
 
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Ich hab ausdrücklich: betont, dass mir bewusst ist, dass Der Spruch benutzt wird.

Bloss in was für Umständen?

Und dass ich mich persönlich von dem gehirnentkernten Unsinn distanziere, wird ja wohl noch erlaubt sein.
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14.07.2008 01:01 Uhr von Borgir
 
+4 | -3
 
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demut: und bescheidenheit predigen aber selbst in saus und braus leben....
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14.07.2008 01:29 Uhr von Mario1985
 
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@Nehalem: wo du recht hast hast du recht... ich habe grad überlegt wie das in worte fassen kann, und du hast es perfekt ausgesprochen.....
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14.07.2008 10:53 Uhr von Misanthrop123
 
+2 | -2
 
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also das mit intoleranz alle reliligionen das kann ich nicht beführworten!

das problem ihr habt noch nie einen richtigen gläubigen menschen gesehen! meine omi ist evangelisch und total tolerant!

es kommt immer drauf an was für ein mensch man ist!

leider ist es so das 90% der deutschen bevölkerung ziemlich uninteressiert sind ausser bei sachen wo man sich profilieren kann!

ich kann mit meinen stimmbändern laute machen, ich bin was!

so lächerlich.....
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14.07.2008 11:29 Uhr von cheetah181
 
+4 | -1
 
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Misanthrop123: Und wer beurteilt, was ein "richtiger gläubiger Mensch" ist?
Man könnte sogar sagen, dass man, je gläubiger man ist, mehr aus der Bibel glaubt/es wörtlich nimmt und was da so Tolles drinsteht weißt du sicher..

Und denkst du deine Oma wäre intolerant, wenn sie nicht gläubig wäre?

Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass "gute" religiöse Menschen einfach gesunden Menschenverstand besitzen und sie nicht gut sind, weil sie religiös sind.
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14.07.2008 18:02 Uhr von Mr.E Nigma
 
+3 | -1
 
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Der Unterschied zwischen einer Sekte und Religion ist lediglich die Anzahl der Anhänger und die daraus entstehende breite Akzeptanz der Bevölkerung.

Schaut doch mal in die Anfänge des Christentums, was heute Weltreligion ist, wurde damals als Sekte bezeichnet!
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15.07.2008 10:58 Uhr von hboeger
 
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Mist, Mist, Mist. sehr viel Mist hier auf dieser News-Seite, meint ihr das nicht auch, oder ?
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17.07.2008 23:02 Uhr von Davtorik
 
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naja die Kirche ist doch so reich, die weiß garnicht wohin mit dem fielen Geld :P
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17.07.2008 23:23 Uhr von maflodder
 
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"Wenn ein Mensch an einer Wahnvorstellung leidet, nennt man das Krankheit. Wenn viele Menschen an einer Wahnvorstellung leiden, nennt man das Religion."

Ich halte es da eher mit Nietzsche, der intonierte..."Gott ist tot."

Oder Sigmund Freud der feststellte... "Religion ist eine Neurose."
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19.07.2008 10:47 Uhr von In extremo
 
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@maflodder: Die griechen hielten Liebe auch für eine Krankheit. Sie läßt einen nicht logisch denken und beinträchtigt die Sicht der Dinge.
Ist aber als solche auch nur breiter akzeptiert :P
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20.07.2008 08:52 Uhr von sl328kr
 
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Alle Religionen sind Sekten, denn die lexikalische Definition ist wertneutral und bedeutet u.a. religiöse Gruppierung,
Wer glaubt, dass die Menschen die Kriege verursachen und nicht die Kirche, sollte sich vielleicht im Netz die Studie "The Origins of Peace and Violence" anschauen, durch die Tabus der Kirche werden in jeder Gesellschaft Aggressionspotenziale geschaffen, von daher weiß ich nicht, ob zig Milliarden Menschen nicht an einem Wolf im Schaffspelz glauben.
Meiner Meinung nach ist der Glaube egal welche Religion ein Anachronismus, der damals durch die Nichterklärbarkeit von Sachverhalten seinen Siegeszug angetreten hat, wobei so manche Kirche auch dafür gesorgt hat, dass manche Dinge auch nicht erklärbar wurden.

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