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Türkische Hacker-Gruppe erklärt Europa den "Cyber-Krieg"

Die bekannte türkische Hackergruppe "Ayyildiz Team", die nach bisher unveröffentlichten Berichten der EU bereits einen schweren mehrstündigen Hackangriff gegen die Website des Europäischen Rates ausübte, kündigt nun weitere europaweite Angriffe an und plant, Milliardenschäden anzurichten.

Die stark anti-europäisch und anti-kurdisch eingestellte Organisation hatte bereits im März die Kontrolle über eine Webseite aus Österreich übernommen und drohte, Schäden in Milliardenhöhe anzurichten. Auch eine Islam-kritische Seite fiel Hackangriffen der türkischen Nationalisten bereits zum Opfer.

Die Ziele der neuen Angriffe der selbst ernannten "Soldaten des Cyber World" richten sich vor allem gegen europäische Banken- und Firmen-Rechner, aber auch Rechner von Presse-Agenturen seien in Gefahr, so erste Ermittlungen der EU.


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WebReporter: Davtorik
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Europa, Krieg, Hacker, Gruppe, Cyber, Türkisch
Quelle: www.focus.de

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79 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2008 11:35 Uhr von Davtorik
 
+0 | -0
 
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Hm...eigentlich sollte es doch irgendwie möglich sein, via IP-Rückverfolgung etc die Hacker ausfindig zu machen und ihre Rechner zu beschlagnahmen. Aber vermutlich haben die sich mit Proxys etc nach Außen auch gut abgeschirmt.
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13.07.2008 11:55 Uhr von Baststar
 
+45 | -15
 
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alter meine website!! was mach ich nur........ pöse cybersoldaten
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13.07.2008 11:58 Uhr von Zetroof
 
+46 | -8
 
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Politiker haben Angst beim Surfen zu ertrinken und die Banken werden doch vertrauliche Daten nicht ins Netz hängen. Hacker haben immer so ein schlechtes Bild, dabei ist die wirkliche Arbeit eines Hacker viel mehr. Er sucht nach Sicherheitslücken neuer Soft- und Hardware. Er weißt uns darauf hin, wie gefährlich RFID, Wahlcomputer und W-LAN sind. Hacker dir nur auf Schaden aus sind, leiden zumeist an Unreife oder Geltungssucht.
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13.07.2008 12:18 Uhr von J_Frusciante
 
+113 | -20
 
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da wird der gegenschlag kommen von unsren hackern :)

türkei -> eine gruppe von hackern
europa -> eine armee von hackern

:D
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13.07.2008 12:29 Uhr von slice123
 
+50 | -4
 
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eine Website zu hacken ist eine Sache, aber sich bei Firmen oder sogar Banken auf die internen Server zu hacken ist ein ganz anderes PAar Schuhe.
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13.07.2008 12:34 Uhr von mueppl
 
+35 | -11
 
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na dann macht mal das wir die EU sicherlich einschüchtern.
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13.07.2008 12:35 Uhr von Mahiko
 
+15 | -12
 
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Kinder! Selbst wenn sie über einen Proxyserver ihre Attacken machen sind ihre ip´s immer noch auf dem Proxy selbst.
Man kann seine Spuren verschleiern aber im Cyberspace findet man jeden wenn man lange genug sucht.
Hacker arbeiten anders in dem sie Trojaner Viren etc.… in tausenden Computern von unschuldigen
Menschen installieren und dann ihre rechen Leistung zur Verfügung haben und von denen aus ins Internet gehen.
Sollten sie wirklich ernsthafte Schäden verursachen werden sie von Interpol und den Geheimdiensten Europas
gejagt werden und glaubt mir sie werden sie finden.
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13.07.2008 12:36 Uhr von Elessar_CH
 
+11 | -11
 
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@ Zetroof: Gerade im Bezug auf Banken sind Hacker ganz oft auch einfach nur auf Geld aus. Ein ganz nachvollziehbares Verlangen nicht wahr?
Trotzdem bin ich natürlich der Meinung, dass man es nicht stehlen sollte.
Bei diesen Hackern ist aber eben ihre Antieuropäische Einstellung das Motiv.
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13.07.2008 12:42 Uhr von fruchteis
 
+33 | -19
 
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Cracker heißen die Pösen, Hacker sind meistens die Guten.
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13.07.2008 12:43 Uhr von 2MAD4U
 
+24 | -17
 
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Angriff der Doenerarmee: Die machen Döner aus den Webseiten :D
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13.07.2008 12:44 Uhr von Hinkelstein2000
 
+33 | -11
 
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tolle Leute die Einen entführen Bergsteiger, weil wir den Kurden zu sehr auf die Füsse getreten sind, die Anderen drohen mit cyber-Attacken, weil wir in der Kurdenfrage nicht weit genug gehen (und weil sie Europa nicht mögen - das sind dann aber die selben, die in die EU wollen, oder wie war das?)...
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13.07.2008 12:54 Uhr von schnitz85
 
+10 | -4
 
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nene hier haben einige anscheinend falsche vorstellungen von der IT welt.

ich kenne diese gruppe zwar nicht, aber heut zu tage gibt es leider garantiert kein 100% sicheres Netz...

selbst das pentagon war nicht sicher genug.

und über botnetzwerke und proxys gibt es die möglichkeit sich quasi fast unsichtbar zu machen ( die werden ja auch sicher nicht zu hause mit ihrer internetleitung das botnetz leiten.

jemand der ins pentagon eindringt, kann sich sicher auch selber gut genug schützen um nicht erkannt zu werden.

die "bosse" haben einfach keine ahnung von der it welt und unterschätzen die großen gefahren die sicherlich bestehen.

ich warte schon seit jahren auf den supergau, der irgendwann ganz sicher kommen wird...
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13.07.2008 12:57 Uhr von honso
 
+6 | -13
 
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SO EINE: DRECKSMISCHPOKE
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13.07.2008 12:59 Uhr von ergenekkkkon
 
+13 | -20
 
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@j_fruiscante: ich würde diese hacker nicht unterschätzen.. und kleinreden schon gar nicht
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13.07.2008 13:05 Uhr von Cheshire
 
+9 | -6
 
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@ Zetroof, @rest: Zetroof:
"die banken werden doch wohl keine vertraulichen daten ins netz hängen"... doch, genau das machen sie... anders kann online-banking schlecht arbeiten... online-banking ist eine wundervolle schnittstelle für zugriffe auf bankserver... und damit auch eine wundervolle angriffsmöglichkeit...

rest:
ihr tönt rum daß sie gefunden werden werden... das mag wohl sein aber das ändert nix dran daß auch eine gruppe kiddies mit bot-netz extreme finanzielle schäden erzeugen können BEVOR sie geschnappt wurden... wir können hier über die reife von den mitgliedern vom Ayyildiz Team oder über deren technische möglichkeiten spekulieren, das ändert aber noch nichts daran daß ein groß angelegter angriff auf gut ausgewählte ziele einen großen wirtschaftlichen schaden anrichten kann...
Die "normalbürger" wird es kaum treffen aber wenn n bankserver ausfällt ist das für die bank extrem teuer und für die bankkunden ertrem ärgerlich weil sie über stunden im zweifelsfall nicht über ihr geld verfügen können (incl der EC-karten z.B., ich nehme an ihr würdet auch blöd gucken wenn ihr gerade im geschäft bezahlen wollt und eure EC-karte wegen nem serverausfalls nicht mehr läuft)...
bei regierungsservern ist es ähnlich, nur daß diese serverausfälle dann dank der steuern von allen mitbezahlt werden müssen...

und nebenbei, die angriffe dauern schon mehrere monate... im februar waren es die seiten von EuropeNews, im märz mehrere österreichische websites und offensichtlich auch ein deutlicher mehrstündiger angriff auf den Europäischen Rat... Offensichtlich ist es bisher keinem gelungen sie zu finden und zu stoppen... was bringt uns also "die werden schon geschnappt werden" oder "die können vermutlich eh nix" wenn sie bereits bewiesen haben daß sie einiges können OHNE geschnappt zu werden...
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13.07.2008 13:12 Uhr von Professor_Abronsius
 
+15 | -13
 
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Die haben zuviel Freizeit. Hachja, unsere türkischen Freunde wieder...
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13.07.2008 13:21 Uhr von Mahiko
 
+9 | -7
 
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@ Cheshire: Weniger Filme schauen und ab und zu Bücher lesen !
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13.07.2008 13:22 Uhr von tutnix
 
+3 | -4
 
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@Mahiko: genau deswegen benutzt man auch einen anonymen proxy, sprich der loggt keine ip´s mit. viel spass beim nachverfolgen ;).
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13.07.2008 13:26 Uhr von hu199
 
+9 | -13
 
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eurpa ist sowieso überfällig ...

Scheis Eu mit dem Lissabon Vertrag gehört abgeschafft.

Leider wird man durch solch aktionen das gegenteil bewirken.
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13.07.2008 13:45 Uhr von Raizm
 
+11 | -9
 
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@hu199: Dass im Lissabonvertrag auch Dinge der Menschen- und Bürgerrechte behandelt werden,interessiert dich wohl nicht?!

@Topic...
natürlich können die je nach ihren Fähigkeiten Schäden anrichten und auf der anderen Seite unterschätzen viele Firmen die Gefahr...
jedoch ist das nur eine Gruppe,die sich letztendlich bei vielen Attacken den Zorn von ganz Europa aussetzen...kA wie das in der Hackerbranche läuft..vllt sehen sich auch europäische Hacker angegriffen und attackieren daher die Türkei/die türkischen Hacker...

Klingt zwar etwas drastisch,aber in einem Land,wo ganz Youtube mal vorübergehend gesperrt wird und auch die Zensur viel stärker ist...Wieso kappen wir dann nicht einfach deren Verbindungen zu uns?
Ist es direkt möglich einfach die Türkei "offline" zu setzen?
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13.07.2008 14:05 Uhr von hujiko-san
 
+7 | -3
 
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@Cheshire: meine Zustimmung!

Neben technischen Problemen gibt es auch genug gesetztliche Hürden um eine Strafverfolgung durchzusetzen.
Ohne jetzt die Quelle gelesen zu haben, ging es betreffender Gruppierung soweit ich mich erinnere doch reinweg darum. wirtschaftliche Schäden zu verursachen und somit "Aufmerksamkeit für ihre Sache" zu gewinnen, im Übrigen fast der gleiche Wirkansatz von "Real-Terrorismus" (kann man das so schreiben?). Mit genügend Zeit, Engagement und einem Quentchen Know-How im Hinblick auf unsere gegenwärtige IT-Infrastruktur keine allzu schwierige Aufgabe.

DDoS über ein genügend großes BotNet stellen auch für moderne Server und deren Anbindung ein erhebliches Problem dar. Ein ziemlich simpler technischer Ansatz, der meistens seine Wirkung nicht verfehlt --> Server nicht erreichbar --> finanzieller Schaden wächst überproportional zur Zeit --> Ziel "wirtschaftlicher Schaden" erreicht. Ohne großen Aufwand oder gar der Notwendigkeit vertieften Wissens. Ein weiterer ziemlich simpler Ansatzpunkt sind DNS-Server, bzw. die Art und Weise wie sich dieses System managed. Afaik hatte erst vor kurzem YouTube ein entsprechendes Problem durch irgendeinen asiatischen Provider, oder etwas ähnlichem, und war trotz vorbildlicher Bewältigungsstrategie nicht in der Lage eine durchgängige Verfügbarkeit in allen Teilen der Welt zu gewährleisten. Einfaches Problem, großer Schaden. Nur zur Erinnerung: Wir reden hier über Google! Die technischen Möglichkeiten des Webauftritts irgendeiner Nachrichtenagentur oder des Europarats dürften im direkten Vergleich zur Lachnummer avancieren. Und das sind zwei relativ einfache Varianten von einer Unzahl an möglichen und auch durchaus realisierbaren Ansatzpunkten, Script-Kiddie hin oder her.

Soviel zur technischen Seite... kommen wir doch zur gesetzlichen Seite. Gibt es in der Türkei überhaupt entsprechende Gesetze, welche derartige Straftaten reglementieren, bzw. dieses Verhalten erst einmal zur Ungesetzlichkeit erheben? Wo kein Gesetz, da auch kein Richter... Mitte der Neunziger war auch die Rechtssprechung in D der verfügbaren Technik noch weit hinterher und so einiges was man damals fabrizieren konnte, war schlicht und ergreifend aus Mangel an Gesetzen nicht verfolgbar. Viele andere Länder haben dort noch Nachholbedarf. Dann bleibt da auch noch die Frage der Kooperation mit unseren Behörden. Inwiefern sind die gesetzlichen Einrichtungen eines anderen Landes überhaupt gewillt mit unseren Behörden Zusammenzuarbeiten? Gerade bei dem von einem meiner Vorredner angesprochenen Problem der Nutzung von Proxy-Servern, bzw. Proxy-Chains ist diese Frage nicht unerheblich. Auch, und manchmal gerade, heutzutage finden sich in einer Vielzahl unkooperativer Länder (z.B. Pakistan, hier vA. Kreditkartenbetrug) eine Unmenge offener Proxy-Server, deren Betreiber einfach nicht zur Herausgabe von log files, sofern diese überhaupt geführt werden, verpflichtet werden können. Kleine Ursache, fatale Folgen für eine eventuelle Strafverfolgung.

Was ich im iNet so alles anstellen kann ist halt sehr stark davon abhängig, in welchem Land ich mich so herumtreibe und wie ich die ganze Sache aufziehe. Probiere mal jemand Ähnliches von D aus, atmet er schneller gesiebte Luft, als er gucken kann.

Und zum Thema Hacker-Armeen aus Europa und son gequirlter Schwachsinn: Wir sind hier nicht bei War Games oder bei Hackers 1 und 2 ;)
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13.07.2008 14:07 Uhr von Hans403
 
+3 | -1
 
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Wenn die Proxys im hintersten Russland stehen? Wer soll denn da bitte hingehen, die beschlagnamen und die IPs anschauen?
Ich denke mal die werden Rechner ganz normaler Bürger hacken und die Angriffe von dort aus führen.
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13.07.2008 14:08 Uhr von hujiko-san
 
+5 | -1
 
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@Raizm nein, es ist nicht möglich ein ganzes Land quasi auszusperren... das iNet ist denzentral quasi selbstverwaltend organisiert und der kleine rote Knopf mit der Aufschrift "off" ist schon vor Äonen im Kabelwirrwarr versunken.
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13.07.2008 14:08 Uhr von c0rE
 
+14 | -6
 
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Dieses Land liefert soviel Gründe sie nicht in die EU zu lassen. Tut mir leid aber ist so.
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13.07.2008 14:11 Uhr von Hunter-SnT
 
+8 | -4
 
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Naja sollen sie ruhig versuchen Europa zu hacken, dann kommen wir mit unserer Geheimwaffe...Schäuble

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