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Parasiteninfektion nicht häufiger beim Genuss von Waldfrüchten aus Bodennähe

Wer beim Spaziergang Waldfrüchte aus der Nähe des Bodens sammelt, ist nicht zwangsläufig gefährdet, sich mit Parasiten wie dem Fuchsbandwurm zu infizieren. Es gebe laut Beate Grüner keine Belege für ein gehäuftes Auftreten von Infektionen nach dem Genuss von Waldfrüchten aus Bodennähe.

Grüner ist im Universitätsklinikum Ulm tätig. Man solle die Früchte nur gut abwaschen. Außerdem solle man vor dem Genuss der Früchte die Hände waschen. Risikogruppen für solche Infektionen sind vor allem Hundebesitzer die ihre Tiere im Wald frei laufen lassen und Arbeiter in der Landwirtschaft.

Hat man sich mit dem Parasit infiziert sind die Symptome unter anderem Bauchschmerzen und Müdigkeit. Dazu kommt Appetitlosigkeit. Diese Symptome treten allerdings erst auf, wenn der Wurm schon groß ist. Als Therapie dient eine Operation oder die lebenslange Einnahme von Medikamenten.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Boden, Parasit
Quelle: www.aponet.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2008 22:29 Uhr von borgir
 
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Das habe ich als Kind immer eingetrichtert bekommen: Keine Beeren die in Bodennähe wachsen weil man sich da einen Wurm holen kann. Auch nach der Untersuchung aus Ulm werde ich keine Früchte aus Bodennähe genießen....Da wirken die Eltern doch noch :o)
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13.07.2008 11:05 Uhr von KillA SharK
 
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Vorsicht geboten ist dort, wo viele Hunder sind: Hunde sind Bazillenschleudern und machen überall hin,
habe auch häufig Würmer und andere Parasiten.
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13.07.2008 13:30 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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hast du zufällig ein N vergessen?
Ansonsten herzliches Beileid
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13.07.2008 15:23 Uhr von Totoline
 
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"Als Therapie dient eine Operation oder die lebenslange Einnahme von Medikamenten"
Schon komisch. Als es noch keine richtige Schulmedizin gab, dafür mehr Füchse und somit mehr Würmer hat man einfach einen Tee aus Wurmfarn gemacht.
Klar, bei Überdosierung kann man sterben. Aber bitte....In der heute wissenschaftlich erkundeten Medizin, sollte DAS doch wohl kein Thema mehr sein.......
Ausserdem wird Wurmfarn auch heute noch eingesetzt, wenn die besagten Medikamente nicht mehr helfen. Für mich sieht es auch hier wieder nur nach Gewinnmaximierung und nicht nach Helfen aus.
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14.07.2008 13:06 Uhr von Artemis500
 
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@Totoline: Hast du wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von Wurmfarn gegen Fuchsbandwurm im Endstadium?
(Vorher bemerkt man ihn ja gar nicht)
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14.07.2008 18:49 Uhr von cheetah181
 
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Totline, Artemis500: "Die Arten der Gattung Dryopteris enthalten in den Wurzelstöcken als medizinisch wirksame Substanzen Phloroglucinverbindungen ("Filizin"), die Darmparasiten lähmen.[...]Die Extrakte wurden daher früher zur Behandlung von Bandwurmbefall eingesetzt. Wegen zahlreicher Vergiftungen, auch mit tödlichem Ausgang, wurde der Wurmfarn inzwischen auf die Negativliste der Phytopharmaka gesetzt."
(Wikipedia)

Fuchsbandwürmer (bzw. ihre Larven) nisten sich beim Menschen allerdings in den inneren Organen (und nicht im Darm) ein, weshalb ich mal nicht von einer Wirkung gegen die ausgehen würde.

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