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Glücksspielsucht: 100.000 Deutsche durch Poker und Co. davon betroffen

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind rund 100.000 Deutsche glücksspielsüchtig, weitere 225.000 Menschen sollen gefährdet sein. Diese Annahme beruht auf einer Studie, an der rund 10.000 Bürger zwischen 16 und 65 Jahren teilnahmen.

Rund 60 Prozent der Männer haben innerhalb der letzten zwölf Monate an einem oder mehreren Glücksspielen teilgenommen. Bei den Frauen waren es noch immerhin 50 Prozent. An einer Glücksspielsucht leiden nach Schätzungen rund 0,2 Prozent der Teilnehmer.

Wie die Direktorin der Bundeszentrale mitteilt, ist die Zahl derer, die an pathologischer Glücksspielsucht leiden, deutlich geringer als bei anderen Suchterkrankungen. Problematisch sieht sie die Zunahme des Pokerspielens, an dem sich immer mehr Jugendliche beteiligen, besonders über das Internet.


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WebReporter: abcde85
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, 100, Glück, Poker, Glücksspiel
Quelle: www.rundschau-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2008 19:51 Uhr von abcde85
 
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So unrecht hat sie ja nicht. Gerade das Pokern erfährt seit geraumer Zeit einen riesigen Aufschwung und es spielen überwiegend nur Jugendliche.
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12.07.2008 20:51 Uhr von evil_weed
 
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wieso spielen das überwiegend jugendliche? wieso gabs dann so viele pokerturniere für über 18 jährige?
ausserdem frag ich mich wie die da was einzahlen wollen. das ist als jugendlicher glaube ich auch nicht so einfach.
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12.07.2008 20:59 Uhr von abcde85
 
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@evil-weed: Das ist einfacher als du glaubst. Wenn man sich mal die entsprechenden Foren anschaut, sieht man das.
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12.07.2008 22:05 Uhr von Faceplant
 
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Wer Poker als Glücksspiel einstuft, hat so viel Ahnung wie ein Stück Holz. Die sogenannte "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" soll sich mal ganz in Schweigen hüllen.
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12.07.2008 22:12 Uhr von Payita
 
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12.07.2008 22:55 Uhr von Obersalzberg
 
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Poker: Poker würde ich eher als Geschicklichkeitsspiel einschätzen, zumindest die variante texas hold´em, welches von den meisten pokerspielern zu zeit gespielt wird. Bei Pokervarianten wie 5 card draw sieht das wieder anders aus, da spielt eher glück eine rolle. Aber ganz egal, spielsüchtige bevorzugen eh schneller Spiele wie zum beispiel die verdammten Automaten. Das Problem ist die leute die immer so ein schei... labern haben keine ahnung und wissen nicht wovon sie reden. Die größte sorge die unser Staat in Sachen Poker hat, ist doch die sorge das nicht genug glücksspielsteuer abfällt das viele leute online zocken.
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12.07.2008 23:16 Uhr von Bilou
 
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Texas Hold´em besteht nur aus 20 % Glück: Faceplant hat es schon erwähnt, sowie auch Obersalzberg. Bei Texas Hold´em handelt es sich nur um 20 % Glück. Natürlich, wenn man nichts hat, geht einfach blind mit und am Schluss kommt der Flush, hat man Glück. Aber 80 % besteht aus Geschicklichkeit, den anderen raus zu bluffen. Bei Anfängern ist bluffen zwar sehr schwierig, da sie immer mitkommen.

Pokersucht besteht keine Grosse bei den Jugendlichen. Natürlich wurde es in letzter Zeit oft gespielt, nimmt aber eher ab. Und sowieso: Auch wenn die Jugendlichen mit Geld spielen: Der Anfangsstak besteht selten über 10/20 Euro am Anfang. Sprich: Kein Grosser Verlust, weiterhin nicht schlimm. Ohne Einsatz wird sowieso nicht richtig gespielt.

Black Jack oder die Automaten haben sicher eine höhere Suchtpotenzial. Aber nur bei Erwachsenen, da Jugendliche nicht in das Casino dürfen.
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13.07.2008 00:02 Uhr von Borgir
 
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diese ganzen poker-seiten: sind die neue glücksspiel-pest des jahrzehnts.
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13.07.2008 02:15 Uhr von sv3nni
 
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und die Boersen-casions sind da: noch garnich mitgerechnet ;-)
Koennt mir vorstellen dass bei Aktien & Optionsscheinen auch eine nicht vernachlaessigbare Zahl betroffen is.
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13.07.2008 09:21 Uhr von politikerhasser
 
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Wieder einmal hat unser fürsorgender Staat nur Angst um seine Einnahmensituation (hier zurückgehende Umsätze der staatlichen Lottogesellschaften).

Die ewige Vorspiegelung falscher ethischer Beweggründe geht mir dermaßen auf die Eier!
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13.07.2008 09:24 Uhr von evil_weed
 
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"Die größte sorge die unser Staat in Sachen Poker hat, ist doch die sorge das nicht genug glücksspielsteuer abfällt das viele leute online zocken."

da ist der staat aber selber schuld. ich hab schon immer gesagt, dass wenn der deutsche staat mein geld nicht will, gibraltar sich um so mehr darüber freut.
wenn ich poker spielen will, dann ist mir egal wer da nun genau daran verdient. aber vor allem ist mir egal, ob es verboten ist.
was haben denn meine deutschen mitbürger davon, wenn ich kein poker spiele? nix. und wer deswegen pleite geht, der hat andere probleme, als die existenz von online poker.

bei den in deutschland legalen spielautomaten kann man im standardspiel jedenfalls viel mehr verlieren, als wenn man in der gleichen zeit limit holdem mit kleinbeträgen spielt.
80€/stunde kann man bei den automaten glaube ich verlieren.
bei texas holdem poker müsste man dafür wohl an 30 tischen gleichzeitig spielen...
wobei man bei grossen einsätzen natürlich nur ein paar sekunden braucht, um 80€ loszuwerden...
das wird aber sicher nicht geändert, indem man poker generell verbietet. das kann man nur verhindern, indem man deutsche anbieter zulässt und entsprechende gesetze schafft.
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13.07.2008 09:31 Uhr von evil_weed
 
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an der börse zocken: an der börse kann man übrigens weitaus mehr als 80€ in der sekunde verlieren. wieso wird poker verboten, aber an der börse zu zocken ist weiterhin erlaubt?
wegen diesen ganzen zockern geht ja der ölpreis in die höhe...
und daran muss dann jeder leiden, der auf ein auto angewiesen ist...
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13.07.2008 13:27 Uhr von aquarius565
 
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nur 100000? ich dachte dass sei ein Massenphänomen. Weil soviele abgerissen und pleite sind.
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18.11.2008 17:07 Uhr von Poquer777
 
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Glücksspielsucht: Wieder mal schwachsinn 100.000 Deutsche sollen glücksspielsüchtig!! Ja aber die Fahren nicht betrunken liebe Menschen Tod oder?

http://www.poquer777.com/...

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