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Bundeswehr: Unfälle mit der Waffe auf Rekordniveau

Der "Spiegel" berichtet, dass sich die Schießunfälle bei der Bundeswehr im Jahre 2007 drastisch erhöht haben.

Nach internen Berichten verletzten sich 2007 166 Soldaten bei dem Umgang mit der Waffe. Hauptgründe für diese schlechte Bilanz ist das unsachgemäße Handling der Soldaten mit der Waffe und sehr oft Verstöße gegen die Dienstvorschriften.

Positiv bewertet das Bundesamt für Wehrtechnik die Tatsache, dass erstmals seit 1989 kein Soldat bei Übungen mit der Waffe zu Tode kam.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Rekord, Waffe, Bundeswehr
Quelle: www.pr-inside.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2008 18:50 Uhr von Pyromen
 
+11 | -8
 
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unsere bundis: zu nix zu gebrauchen
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12.07.2008 18:55 Uhr von Gloi
 
+8 | -2
 
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Es geht bergab mit der Bundeswehr: Von den Soldaten wird immer mehr verlangt, aber die Zeit und die Mittel für die Ausbildung stehen nur wenigen Einheiten zur Verfügung. Entwicklungen wie die Einführung der Laufbahn des Fachunteroffiziers sorgen auch nicht gerade für Qualität in der Ausbildung eingesetzt, denn auch diese Unteroffizier werden in der Ausbildung eingesetzt.
Die News überrascht mich nicht, sondern bestätigt nur meine Eindrücke aus regelmäßigen Wehrübungen.
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12.07.2008 20:18 Uhr von TheOrigin
 
+3 | -0
 
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wundert: mich eigentlich.. während meiner Grundwehrdienstzeit (2000-2001) war Waffenkunde und Sicherheitsvorschriften DAS Thema schlechthin. Glaube nichts anderes hatte Priorität.

Aber es ist schon erschreckend...
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12.07.2008 22:29 Uhr von wiener74
 
+2 | -0
 
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Wundert mich nicht: Bei uns in Ö müssen alle nach den Übungen am Schießstand unter ein Blechdach in Reihe aufstellen und die Waffe entladen und dann den leeren Lauf vorzeigen.

Dazu gehört auch das man vorher entlädt, dann 3x durchlädt (damit ja sicher keine Patrone im Lauf ist) und dann noch nach oben abdrückt (als letzter ultimativer Test).

Ich muss nicht sagen, das das Dach wie ein scheizer Käse ausgesehen hat :D

(allerdings war ich nie dabei als sowas passiert ist :) - muss unglaublich peinlich sein).
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12.07.2008 23:35 Uhr von WordBearer
 
+1 | -0
 
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Tjaja Magazin entnehmen BEVOR man die Waffe entlädt. Eine Lektion die manche einfach nicht in ihren Kopp bekommen.
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13.07.2008 00:12 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
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unsere bundeswehr: was fühl ich mich sicher mit diesen leuten...dass die überhaupt waffen tragen dürfen ist ja fast schon ein witz
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13.07.2008 00:55 Uhr von Bleifuss88
 
+1 | -0
 
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Überraschend: Also ich habe gerade meinen Wehrdienst fertig, und beim Thema Waffen wurden uns die sicherheitsbestimmungen in der AGA regelreht eingehämmert. Das finde ich schon etwas überraschend. Aber wahrscheinlich sind viele mit den manchmal wirklich nervenden Sicherheitsbestimmungen nicht so streng, vernachlässigen das ein bisschen, und irgendwann kommts dann doch zum Unfall.
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13.07.2008 04:04 Uhr von Maku28
 
+1 | -0
 
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wie sagte unser Gruppenführer damals: "Heutzutage müsste man Deutschland 7 Monate vor einer Kriegserklärung bescheid geben, damit wir uns überhaupt verteidigen können."

Es fehlt Geld und dadurch gutes qualifiziertes Personal und Ausrüstung.
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13.07.2008 08:38 Uhr von TheOrigin
 
+1 | -0
 
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@maku28: Also ganz so krass würde ich das jetzt nicht sehen, denn ich glaube im Ernstfall fassen gewisse Zahnrädchen wesentlich besser ineinander und ich kann mir auch gut vorstellen das kein einziger der jemals Wehrdienst gemacht hat freiwillig als Zivilist sterben würde.. mich eingeschlossen.

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