12.07.08 15:27 Uhr
 4.042
 

Google kartografiert München - Hausbesitzer sind wegen Einbrechern in Sorge

Zurzeit wird vom Online-Giganten "Google" die Stadt München fotografisch erfasst, um später einen virtuellen Rundgang durch die Metropole zu ermöglichen. Einige Hauseigentümer fürchten daher um die Sicherheit ihres Eigentums, wenn die Bilder erst im Internet für jedermann zugänglich sind.

Immer mehr Besitzer rühren sich beim Haus- und Grundbesitzerverein und befürchten schlimmes. Der Vorsitzende Rudolf Stürzer sagte, dass "bestimmte Personen" in Zukunft "bequem vom Sessel aus", gewisse Gebiete ausspionieren könnten (SN berichtete).

Google hatte berichtet, dass Kennzeichen oder Gesichter gepixelt werden, jedoch die Hausnummern nicht. Stefan Keuchel von Google sagte: "Wir sind ein Unternehmen, das sich an Recht und Gesetz der jeweiligen Länder hält". Ein Sprecher der Münchner Polizei: "Wir sind nicht sonderlich glücklich".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: jsbach
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: München, Google, Einbrecher, Sorge
Quelle: www.sueddeutsche.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Twitter will gegen Sexismus und Hass vorgehen
Neue Funktion: Facebook hat Entdecker-Feed eingeführt
Nachbauten von originalen Spielhallen-Automaten in Mini-Formaten angekündigt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
12.07.2008 13:46 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das es für gewisse "dunkle Gestalten" eine zusätzliche Hilfe sein kann, lässt sich nicht von der Hand weisen. Der Verein in München hat seinen Mitgliedern schon notfalls rechtlichen Beistand zugesichert.
Kommentar ansehen
12.07.2008 15:30 Uhr von ElJay1983
 
+19 | -19
 
ANZEIGEN
Der gläserne Mensch: Langsam aber sicher wird ja wirklich alles von uns erfasst. Möchte wissen wann die Fassaden aus "Stromspargründen" auch aus Glas sind-.-
Kommentar ansehen
12.07.2008 15:55 Uhr von fBx
 
+21 | -7
 
ANZEIGEN
@ElJay: So toll dein Paranoia-Beitrag auch ist, er hat aber grad etwas wenig mit Google Earth zu tun.
Kommentar ansehen
12.07.2008 15:59 Uhr von foxymail
 
+16 | -8
 
ANZEIGEN
übertreiben kann mans auch: ob ich nun an einer fassade vorbeifahre und sie mir live anschaue, oder ob ich ein abfotografiertes mind. 1 Monat altes foto vor mir habe ist glaub ich egal.

wer böses plant wird es glaub ich auch ohne google durchführen können.

Außerdem zeigt meine Erfahrung, sind die, die am lautesten schreien meistens auch die, die am meisten persönliches von sich ins Internet gestellt haben...
Kommentar ansehen
12.07.2008 16:18 Uhr von absolut_namenlos
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
Das Problem dürfte ein anderes sein ;): Wenn die so dichte Aufnahmen machen dann werden die auch so manches Pärchen in einer etwas peinlichen Situation fotografieren.

Dazu kommt noch der Nachbar der gerade das Auto verkratzt usw.
Kommentar ansehen
12.07.2008 16:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Ich bin hier aber auch in einem Haus wo der Besitzer sehr teure Oldtimer gesammelt und aufgebessert hat. Nach vorne hat er Unfallautos verkauft.
Er hat tunlichst vermieden, dass man die Oldtimer nach vorne erkennt.
Ein Luftbild hätte sofort gezeigt, was man hinter dem Haus, im sonst versteckten Hof - oder hinter der Werkstatt oft hätte klauen können.

Darauf muss man die Leute nicht stossen.

Ideal ist es, wenn man prüfen möchte ob das Hotel der Nachbarn wirklich so schön ist wie diese behaupten - und ob das Ferienziel und Umgebung wirklich das versprechen, was sie sollten.
Kommentar ansehen
12.07.2008 16:58 Uhr von sno0oper
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn die wüssten das München und viele andere Orte auf dieser Welt schon vom Flugzeug aus Fotografiert wurden. Dort hat man dann nicht nur die Straßenansicht, sondern auch Einsicht in Gärten aus allen Himmelsrichtungen in relativ guter Auflösung.

Also anders und deutlich besser als diese Satellitenbilder die nur steil von oben Fotos knipsen. So kann man z.B. bei maps.live.de auch die Schrägansicht ("Vogelperspektive / Birds View") aktivieren bei der man sogut wie alles erkennen kann.

Beispiel:
http://maps.live.de/...~11.579500509711238&scene=10817512&style=b&lvl=2
Kommentar ansehen
12.07.2008 17:25 Uhr von der_koelner
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Google denkt: es kann machen was es will. Google hat immer mehr Macht, dass macht schon Angst genug.

Nichtsdestotrotz, je nach Lage kann das wirklich Sorgen machen. Du kannst zwar durch Straßen fahren, aber siehst dann evtl. in Einfamilienhäusern nicht hintenraus. Wer also wirklich etwas plant, holt sich kostenlos noch Infos übers Gelände und Verschwindemöglichkeiten aus Google Earth.

Man muss leider so kritisch sein, wenn man bedenkt zu was kriminelle Menschen heutzutage in der Lage sind.
Kommentar ansehen
12.07.2008 18:07 Uhr von Gloi
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ kommentarabgeber: Wenn du nicht weißt worum es geht, warum schaust du dir die Anwendung nicht vorher an?

http://www.gidf.de "Google Street View"
oder du fängst mal mit einer Tour durch einen bekannten Nationalpark an:
http://maps.google.com/...
Kommentar ansehen
12.07.2008 18:37 Uhr von Gloi
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Google´s evil: Es sind nicht einzelne Anwendungen wie hier Google Street View, die einem Sorgen bereiten sollten. Es ist die Macht des Konzerns als ganzes. Google Street View ist nur ein Puzzlestein des Gesichts dieser Datenkrake. Von den 300.000 Topseiten im Internet nutzen über 80% Google Analytics.
Aber mehr Sorgen machen mir Anwendungen wie "Google Health" und die Beteiligungen an Gen-Datenbanken. Nur ein völlig naiver Mensch erkennt nicht Möglichkeiten und Gefahren, die von Google ausgehen, wenn das Wachstum des Konzerns anhält.
Kommentar ansehen
12.07.2008 19:08 Uhr von Gloi
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ kommentarabgeber: Bis diese Provinzstadt München kartografiert (googloisiert) ist dauert es noch eine Weile:-)
Warum ist Hamburg noch nicht fertig?
Kommentar ansehen
12.07.2008 19:16 Uhr von McCain
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nicht solche großen Sorgen machen: Ich denke, der "normale" Einfamilienhausbesitzer muss sich keine großen Sorgen machen. Klar, man könnte sich die Infos aus dem Netz relativ einfach besorgen (Frontansichten, Vogelperspektive).
Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Leute, die tatsächlich in normale Einfamilienhäuser, Arztpraxen,... pp. einsteigen, erstens nicht gerade mit der Intelligenz gesegnet sind, dass sie auf den Gedanken kommen, Google zu benutzen. Und zweitens sowieso meist örtliche Täter sind. Die kennen sich eh aus und wissen wo was ist.

Problematischer (wenn man das überhaupt sagen kann) wird´s wenn jemand reich ist. DANN kann ich mir vorstellen, dass auch ein Semiprofessioneller sich solcher Dienste bedient.
Kommentar ansehen
12.07.2008 21:46 Uhr von PingCheater
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
was soll das denn??? Das ist ja typisch konservative Münchener!
Was soll man denn in GoogleEarth/-Maps erkennen, was man so nciht sieht? Wenn einer ein schickes Haus hat, dann hat er eben ein und wenn er es nciht zeigen will, soll er eine Hecke davor bauen. Wenn er dies nciht tut, so ist sein Haus für jedermann sichtbar und ob ich es nun mit Hilfe von Google mache oder da vorbeifahre ist gelinde gesagt, Wurscht! Wenn die Angst vor Einbrechern haben, können die gerne mit mir tauschen, da wo ich leider wohnen muss, bricht keiner ein, ist aber auch der einzige Vorteil dieser Gegend. Sie sollten genießen, was die haben anstatt sich probleme zu überlegen, wo es keine gibt. Gegen Einbruch helfen Sicherheitsanlagen und nicht die Abwesenheit von Bildern im Internet.
Kommentar ansehen
12.07.2008 23:07 Uhr von LordKelvin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
security by obscurity: Oh mein Gott, das böse böse Google. Jetzt machen die doch glatt Fotos auf den Straßen, die jeder andere auch machen könnte. Ich hab im Rahmen eines universitären Projektes auch mal gemacht, damals gings um Routenführung. Bin ich deswegen jetzt böse? Muss denn ab jetzt jedem Fußgänger die Augen verbunden werden und die Mitführung von Kameras und Handys (mit Foto) ist verboten?

Und was Google Earth anbelangt so fangen wir doch mal an der Quelle an und beschweren uns erstmal beim Bayerischen Vermessungsamt. Kann ja wohl nicht sein dass die genaue Abbildungen der Grundstücke haben.

Um auf den Titel dieses Kommentars zu kommen: Jeder der denkt er sei sicher nur weil keiner von seinem Vermögen weiss ist ziemlich naiv. Sowas hat noch nie funktioniert...
Kommentar ansehen
13.07.2008 00:10 Uhr von Nautum
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich sehe in dem Einbrecherargument kein Gewicht.
Die Häuser sind auch ohne Fotos zu begutachten und Einbrecher spielen bestimt keine Losziehung per Google um sich für ein Haus zu entscheiden.
Kommentar ansehen
13.07.2008 00:29 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
die bedenken: sind in der tat nachvollziehbar.....mal sehen wie google reagiert
Kommentar ansehen
13.07.2008 14:12 Uhr von Phalancs
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Titel: Also bin ich der einzige der diesen Titel komisch findet oder bin ich zu blöde, ihn richtig zu verstehen?

"Google kartografiert München - Hausbesitzer sind wegen Einbrecher in Sorge"
So wie es da steht müsste es doch um einen ganz bestimmten Einbrecher gehen.

Wenn die leute allgemein wegen Einbrechern in Sorge sind, dann ist das Akkusativ und es fehlt ein "n".

"Google kartografiert München - Hausbesitzer sind wegen Einbrechern in Sorge"

Schlimm dass das niemandem auffällt und auch schlimm dass ich nichts spannenderes an dieser News finde als mich über den Titel aufzuregen.. LÖL
Kommentar ansehen
13.07.2008 16:29 Uhr von Phalancs
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
danke: Oh Du hast Recht, Danke. Wie auch immer, es ist korrigiert. :)
Kommentar ansehen
13.07.2008 18:36 Uhr von Phalancs
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
mit wem: mit wem redest du?

Refresh |<-- <-   1-19/19   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

21-Jähriger in Düsseldorf niedergestochen
Fußball U17-WM: Deutschland verliert Viertelfinalspiel gegen Brasilien
Postbank-Beschäftigte stimmen für unbefristete Streiks


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?