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Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken in Sicht

Wegen der steigenden Ölpreise entscheiden sich immer mehr deutsche Politiker gegen den Plan, die Atomkraftwerke zu schließen.

Nur noch 40 Prozent der Politiker sind dafür, dass die Nutzungsdauer der Atomkraftwerke 2021 beendet wird. Die SPD ist in dieser Frage gespalten, drei Viertel der Union und der FDP sind für eine längere Nutzungsdauer.

Nur die Linken und die Grünen sind noch mehrheitlich für den Ausstiegsbeschluss, der von der rot-grünen Regierung mit den Energiekonzernen vereinbart wurde und von der jetzigen Regierung übernommen wurde.


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WebReporter: george_kl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Atomkraftwerk, Atomkraft, Laufzeit
Quelle: portal.gmx.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2008 17:25 Uhr von george_kl
 
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Meiner Meinung nach sollte die Atomenergie weiterhin genutzt werden, um nicht noch abhängiger vom Öl zu werden. Denn wenn der Ölpreis weiter steigt, die Atomkraft ist damit nicht stark betroffen.
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11.07.2008 18:01 Uhr von 08_15
 
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@Autor: Ja, kann man denn so fehl informiert sein?

Sag mir ein einziges Kraftwerk in Europa, welches mit Öl betrieben wird!

Ich nehme Dir die Arbeit ab, denn es gibt kein einziges! In den Emiraten und anderen Ölstaaten einige wenige.

Du bist der Propagander der Energie-Lobby voll aufgelaufen!

Aber nun erkläre mir mal bitte wie die 360 Kilo Uran entsorgt werden sollen, die künftig in der Nordsee landen werden, weil das Rückhaltebecken marode war. Nicht das es Dich direkt betrifft, denn Du futterst ja keinen Fisch, Gemüse au Nordeuropa ... und wenn es in 10.000 Jahren anfängt richtig zu strahlen, dann strahlst Du vor Freude. in einigen millionen Jahren hat es dann seinen gefährlichsten Höchststand erreicht und strahlt ja nur ein paar Milliarden Jahre.

Du hast absolut Recht, das brauchen wir!

Munter bleiben!
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11.07.2008 18:13 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
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Bitte JA: Lieber hier die Atomkraftwerke als iwo im Osten. Denn von da werden wir dann unseren Atomstrom importieren, wenn wir unsere Kraftwerke abstellen und die erneuerbaren Energien leider, leider doch noch nicht ganz ausreichen um 100% unseres Strombedarfs zu decken.
Man muss zum Schutz der Umwelt die Atomkraftwerke weiter betreiben, da Uran auf Jahrhunderte verbuddelt werden kann, CO2 aus den Kohlekraftwerken etc. wohl leider nicht. Die Unterstellung von 08_15, dass das Uran iwann in der Nordsee landet ist halt linke Propaganda. Auch nicht besser als die Propaganda der Energiekonzerne.
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11.07.2008 18:16 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
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vergessen: Hätte den Kommentar von 08_15 fertig lesen sollen. Es strahlt MILLARDEN Jahre. Sag mal wo kommst du denn her?

Zitat wikipedia: "Die im Betrieb entstandenen Spaltprodukte und erbrüteten Transurane (Plutonium, Americium, Neptunium, etc.) müssen anschließend für längere Zeit aus der Biosphäre fern gehalten werden bis sie zum größten Teil zerfallen sind. Diese Zeit reicht je nach Isotop von einigen Monaten bis zu vielen tausend Jahren."

Einige Tausend Jahre sind ne lange Zeit. Aber kein Vergleich zu deinem Zeitraum. Da würde sich mir jetz mal wieder ein sehr bekanntes Zitat von Dieter Nuhr aufdrängen... aber ich lass es lieber ;)
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11.07.2008 18:22 Uhr von Raizm
 
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Tja...wie bereits vorgeschlagen alte AKWs abschalten und dafür neuere längere betreiben bzw. aufrüsten und stärker kontrollieren...Und 360kg Uran von 08_15 sind ein Witz im Vergleich zu der CO2-Produktion von den tollen Kohlekraftwerken...
Und dass diese Atommeiler unsicher sind,ist teilweise normal,da dort auch nur Menschen arbeiten...Und die vielen Leute,die wegen nem Unfall rumschreien...: man kann genausogut frühs aufm Weg zur Arbeit durch nen verschlafenen Busfahrer,einem sehschwachen Renter,einer sich schminkenden Tussi oder nem übermüdeten LKW-Fahrer sterben...Sind auch nur Menschen..
Natürlich sollte das keine Entschuldigung sein für die eingetretenen Unfälle nur weil die Betreiber zu geizig sind...
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11.07.2008 18:38 Uhr von 08_15
 
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@ Litle: http://www.n-tv.de/...
Kleiner Ausflug in die Theorie

Das so genannte Natur-Uran, das jetzt an die Umwelt abgegeben wurde, hat die unangenehme Eigenschaft, dass auf lange Sicht seine Gefährlichkeit zunimmt ein Effekt, der von den Behörden verschwiegen wird. Das Natur-Uran besteht aus den Isotopen U-234, U-235 und U-238. Diese sind langlebige Alphastrahler. Die Gesamtaktivität im so genannten abgereicherten Uran bleibt für etwa 10.000 Jahre konstant. Dann beginnen Thorium 230 und die restlichen Zerfallsprodukte der U-238-Reihe nachzuwachsen. Nach etwa 100.000 Jahren wächst die Aktivität des U-234, bis es das U-238 erreicht hat, wodurch auch Thorium-230 und dessen Zerfallsprodukte nachwachsen. Nach etwa 2 Millionen Jahren sind alle Nuklide im Gleichgewicht und die Gesamtaktivität erreicht ein Maximum, auf dem sie Milliarden von Jahren verbleibt. Auch mit dem restlichen Uran-235 beginnen in ähnlicher Weise Zerfallsprodukte nachzuwachsen.

Danke für die Aufmerksamkeit

PS: Ich hatte einen entsprechenden Artikel eingereicht. Auch ist dieser nicht mehr im google zu finden.... sehr seltsam, gell? Da hat das Wahrheitsministerium wieder zugeschlagen.

Links? Ist Demokratie und Information jetzt schon wieder LINKS?

Und zu Razim: Vor 30 Jahren warnten Wissenschaftler vor CO2 und wurden als Spinner abgestempelt. Auch wenn wir im Westen das CO2 halbieren, das ist nur noch ein Witz und China & Co ballern das 100 fache raus. Der Zug ist abgefahren und ich bin froh das ich das nicht mehr erleben muss.
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11.07.2008 18:59 Uhr von Hans403
 
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Es sind ja nicht nur 360KG Uran die als Abfall anfallen.
Mein Vater ist an dem Abriss eines Atomkraftwerkes im Osten
Deutschlands beteildigt. Der Abriss dauert JAHRE und die müssen nahezu alle Bestandteile des Atomkraftwerkes mit säure behandeln, um die verseuchte Oberfläche zu entfernen. Die verseuchte Säure muss dann zusammen mit dem Uran entsorgt werden. Komponenten die in direkten Kontakt mit dem Uran kommen müssen komplett entsorgt werden.
Das ist es echt nicht wert, wenn man mal überlegt, wie lange man das Zeugs sicher lagern muss...
Wenn die AKW´s sicher genug sind soll man sie so lange weiter laufen lassen wie sie sicher sind, aber keine neuen bauen, da gibt es sauberere Methoden Strom zu produzieren.
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11.07.2008 19:14 Uhr von Gloi
 
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Indoktrination der Lobby zeigt Wirkung: Ich hoffe die Regierung löst sich bei einem solchem Beschluss sofort auf.

Ich frage mich was die Ölpreise mit dem Betrieb von AKW zu tun haben. Die Preise würden durch eine Verlängerung nur unmerklich sinken. Die Betreiber würden allerdings Milliardengewinne einsacken. Ein Wunder das nicht auch noch der Blödsinn von der sauberen Kernenergie erwähnt wurde. Wird ja immer wieder gern gemacht, auch wenn die Regierung seit über 20 Jahren weiß das dies Quatsch ist. Das hat sie ja in eigenen Untersuchungen selbst festgestellt.

Diesen Idioten sollte man ein AKW direkt vor den Reichstag bauen, gleich neben dem Kindergarten des Bundestages. Mal sehen ob sie dann noch Lust auf Kernkraft haben. Und der Müll, für den es Weltweit immer noch kein sicheres Entsorgungskonzept gibt, sollte Anteilmäßig auf alle 16 Bundesländer verteilt werden. Soll ja schließlich jeder was von haben.
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11.07.2008 19:59 Uhr von 08_15
 
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@LitTLeBlUeMaN: fast vergessen das mit Dieter Nuhr an mich.

Da haste nämlich voll in die Gülle gegriffen, oder?

Naja .... ich erwarte ja auch nicht von Allen hier einen durchschnittlichen IQ und die Fähigkeit etwas anderes zu lesen als nur das Vorgegebene. *frech grins*

Der musste noch sein ;)
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11.07.2008 21:54 Uhr von uhlenkoeper
 
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@ LitTLeBlUeMaN: Falsch informiert:
das hier betroffene abgereicherte Uran hat eine Halbwertszeit von etwa 10.000 Jahren. Dann zerfällt es in Spaltprodukte, die aber keineswegs ungefährlicher sind :

>>Das so genannte Natur-Uran, das jetzt an die Umwelt abgegeben wurde, hat die unangenehme Eigenschaft, dass auf lange Sicht seine Gefährlichkeit zunimmt ein Effekt, der von den Behörden verschwiegen wird. Das Natur-Uran besteht aus den Isotopen U-234, U-235 und U-238. Diese sind langlebige Alphastrahler. Die Gesamtaktivität im so genannten abgereicherten Uran bleibt für etwa 10.000 Jahre konstant. Dann beginnen Thorium 230 und die restlichen Zerfallsprodukte der U-238-Reihe nachzuwachsen. Nach etwa 100.000 Jahren wächst die Aktivität des U-234, bis es das U-238 erreicht hat, wodurch auch Thorium-230 und dessen Zerfallsprodukte nachwachsen. Nach etwa 2 Millionen Jahren sind alle Nuklide im Gleichgewicht und die Gesamtaktivität erreicht ein Maximum, auf dem sie Milliarden von Jahren verbleibt. Auch mit dem restlichen Uran-235 beginnen in ähnlicher Weise Zerfallsprodukte nachzuwachsen. <<

http://www.n-tv.de/...
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11.07.2008 21:56 Uhr von uhlenkoeper
 
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Sorry, zu spät gemerkt, dass 08_15 das schon nachgereicht hatte ! *smile
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12.07.2008 01:24 Uhr von sedy
 
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ich persönlich habe nichts dagegen wenn es eine 10000% sicherheit geben würde das uran und andere schädliche stoffe nicht austreten können...aber leider gibt es diese sicherheit nicht. man könnte als regierung aber alles daran setzen das nichts passiert. wenn die sicherheit gewährleistet ist, würden andere auch atomkraft befürworten
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12.07.2008 18:04 Uhr von JCR
 
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So ein Zufall! Gerade jetzt, da die Union vermehrt die Nutzung von Kernkraft propagiert, tritt Hildegard Müller (Staatsministerin) einen lukrativen Posten in der Energiewirtschaft an. Wirklich sonderbar.


Noch mal zur Erinnerung:

Kernkraft deck ungefähr sieben Prozent des weltweiten Energiebedarfs, in den meisten Ländern noch weniger.
Dennoch wird bei gleichbleibendem Verbrauch das Uran aus allen bekannten und allen vermuteten Lägerstätten noch vor dem Erdöl und lange vor der Steinkohle zur Neige gehen, in etwas 70 Jahren wird´s dann düster.

Billiger ist der (subventionierte und steuerbefreite) Atomstrom tatsächlich.

Ganze sechs Euro spart ein durchschnittlicher deutscher Haushalt im Vergleich zum herkömmlichen Strom.

Fazit: Kernkraft hat keine Zukunft, sie ist ein Relikt aus Zeiten atomarer Aufrüstung, und wird nur noch von hochbezahlten Lobbyisten am Leben erhalten.
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12.07.2008 18:24 Uhr von JCR
 
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Ich vergaß zu erwähnen, ich Schnitt spart man durch Atomstrom sech Euro pro Jahr (!)

Ob es das wirklich wert ist?
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12.07.2008 19:08 Uhr von Slippy01
 
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@JCR und andere Atomkraftgegner: In Deutschland deckt Kernenergie 12,5% des Energieverbrauchs.
Wenn man jetzt aber nur die Stromerzeugung betrachtet sind es aber schon 27%.
Deine Behauptung, dass Uran in 70 Jahren zur Neige geht, ist schlicht falsch. In dieser Berechnung gingen nur die bekannten Lagerstätten ein. Durch vermutete Lagerstätten würden allein schon 100 Jahre draufkommen. Und durch andere Methoden noch mehrere hundert Jahre.
Aber zurück zu den 27% der Stromerzeugung. Was gibt es denn für Alternativen?
1. Erdgas: Nicht zur Grundlastversorgung geeignet, außerdem starke Preissteigerungen und wird schon für private Heizungen verwendet.
2. Erdöl: Unnötig zu erläutern.
3. Erneuerbare Energien: Schlicht nicht möglich, in der knappen Zeit des Atomsausstieg, den Bedarf mit Erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie zu decken.
4. Kohle: Verpöhnt wg. seines CO² Ausstoss, zudem auch begrenzt.
Fazit: Es gibt nur eine Entscheidung zwischen Kohle- und Kernenergie.
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13.07.2008 09:22 Uhr von Borgir
 
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an einem: atomausstieg festzuhalten wäre utopie. wer soll die strompreise bezahlen und die versorgungslücken schließen? alternative energien sind noch nicht weit genug ausgebaut um den akw-strom abzulösen. das dauert auch noch eine ganze weile, denn die energieversorger wollen kohle machen, alternative energiequellen zu erschließen kostet geld und wird deshalb nur sehr sehr sehr schleppend angegangen. die politik muss in sachen energie endlich die zügel in die hand nehmen und fertig. verstaatlichung von strom und gas, das wird faire preise geben und die konzerne zerschlagen, was sie nicht anders verdient haben.
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14.07.2008 00:33 Uhr von froggerdirk
 
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@ Raizm: Naja,klar kann man auch von einem Besoffski überfahren werden,oder was für einen Unfall auch immer erleiden - nur trifft es dann einen,eventuell eine Gruppe.
Du wirst selber wissen,das es im Falle einer atomaren Katastrophe eher hunderttausende bis Millionen sind,insofern ist dein Argument recht schwach!

Außerdem:Hat man den Betreibern der AKWs nicht seinerzeit etliche Zugeständnisse gemacht,als man sich auf den früheren Ausstieg geeinigt hat?
Das wird sicher wiedermal vergessen,wenn die Dinger doch länger laufen - waren ja nur Steuergelder!

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