11.07.08 10:38 Uhr
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Warum Asteroiden auch Monde haben

Den Ursachen für das Phänomen "Asteroidensystem" waren US-Forscher Kevin Walsh von der University of Maryland in College Park und seine Kollegen auf der Spur und haben nun eine Erklärung gefunden. Anscheinend hat wieder einmal die Sonne ihre Finger im Spiel.

Als Asteroidensystem wird der Fall bezeichnet, in dem mindestens ein Satellit um einen Asteroiden kreist, ähnlich wie der Mond um die Erde. "Schuld" sei der sogenannte "Yorp"-Effekt, welcher besagt, dass die Sonnenstrahlen, welche auf einen Asteroiden treffen, eine Rotation um die eigene Achse dessen bewirken.

Dieser Effekt hat laut Walsh zur Folge, dass der Asteroid sich um seinen Äquator verbreitert und es auch bei entsprechenden Drehgeschwindigkeiten zu Ablösungen von Material kommen kann, welches dann einen Satelliten formt, der um den Asteroiden kreist.


WebReporter: p-H-i-L
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Asteroid
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2008 11:50 Uhr von seto
 
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wie genau: soll das denn funktionieren: licht trifft auf den stein und bringt ihn zum drehen?
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11.07.2008 11:57 Uhr von Toyah
 
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Yorp Effekt: Wikipedia weis es:
http://de.wikipedia.org/...
:-)
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11.07.2008 11:59 Uhr von DerBibliothekar
 
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Photonen: Haben eine Masse (ungefähr 1,2*10-51 Gramm.) Und somit können sie Dinge bewegen. (sehr wenig nur, aber es gibt viele Photonen, die sehr schnell sind und die Asteroiden schon seit knapp 4,57 Milliarden Jahren treffen können.
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11.07.2008 13:03 Uhr von p-H-i-L
 
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@Bibliotekar: Woher hast du denn die Masse eines Photons? Habe bisher angenommen, dass ein Photon keine Ruhemasse hat und alles andere Spekulationen sind. Wenn es eine Ruhemasse hätte und es sich wie Licht das "normalerweise" tut mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, dann müsste die Masse des Photons ja ins Unendliche gehen und dementsprechend sein Impuls auch, demzufolge wären diese Teilchen-Wellen ziemlich gefährlich oder?

Außerdem resultiert die Fähigkeit "Dinge zu bewegen" durch Stoßprozesse aus dem Impuls. Der ist bei Elementarteilchen meist nur durch das planck´sche Wirkungsquantum und die Frequenz zu bestimmen/berechnen, weil einige von denen eben keine Ruhemasse besitzen und sich trotzdem mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Mich würde da wirklich deine Quelle interessieren.
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11.07.2008 13:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Photonen besitzen aber Energie und haben somit eine Wechselwirkung mit der Gravitation - auch wenn die Ruhemasse mathematisch 0 beträgt.
Treffen sie auf Masse lösen sie unterschiedliche Prozesse aus.
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11.07.2008 15:02 Uhr von p-H-i-L
 
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Stellt sich eigentlich nur die Frage was Masse eigentlich ist.
Einfach nur ein Proportionalitätsfaktor in einer Gleichung oder doch eine körperspezifische Größe? Oder gar eine Wechselwirkung mit einem Feld/Teilchen (->Higgs-Teilchen)?

Ist richtig, dass man dem Photon eine Masse zuschreiben kann, die seiner Energie entspricht. (m=E/c² mit E=h*f)
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11.07.2008 18:12 Uhr von Mephisto92
 
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@p-h-i-l: Photonen haben keine Ruhemasse das ist richtig aber sie haben eine trägheitsmasse

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