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Niederlande: Marburg-Virus eingeschleppt

Eine etwa 40-jährige Niederländerin ist auf ihrer dreiwöchigen Busreise in Uganda mit dem tödlichen Marburg-Virus infiziert worden. Nach ihrer Ankunft in Holland kam es zum Ausbruch der Krankheit. Nun liegt die Frau schwer erkrankt in der Universitätsklinik Leiden, ihr Zustand ist nach Auskunft der Ärzte jedoch stabil.

Der Besuch einer Höhle in Uganda könnte der Grund für die Infektion gewesen sein. Im Jahr 2007 konnte nachgewiesen werden, dass in Höhlen lebende Flughunde den Virus in sich tragen können. Dies ist der erste bekannte Fall, dass ein Mensch den gefährlichen Erreger nach Europa eingeschleppt hat.

Die Inkubationszeit beträgt rund eine Woche, danach kommt es bei den meisten Infizierten zu schweren inneren Blutungen. Die Letalität beträgt zwischen 25 und 90 Prozent. Der Virus erhielt seinen Namen, nachdem 1967 mehrere Menschen in Marburg durch infizierte Versuchs-Affen angesteckt wurden.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Niederlande, Virus, Marburg
Quelle: www.faz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2008 22:39 Uhr von IT-Moskau
 
+3 | -19
 
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10.07.2008 23:45 Uhr von lordy123
 
+4 | -1
 
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Zum Glück scheint sich das Virus nicht allzu schnell zu verbreiten. Das was in der Quelle als Beschreibung zu dem Virus steht ist schon echt alles andere als schön...ich möchte gar nicht wissen, was es für Mutationen von diversen Viren in ca. 100 bis 200 Jahren gibt!!
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11.07.2008 01:45 Uhr von sanii
 
+3 | -1
 
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"Bei der Erkrankung verbluten die Patienten etwa fünf bis sieben Tage nach der Infektion innerlich. Lediglich die Symptome sind zum Teil behandelbar"

"Zwischen 25 und 90 Prozent der Infizierten sterben"

wie kann das sein das manche überleben, wenn die inneren Organe verbluten ist das und man nur die symptome behandeln kann??
hab ich da irgendwas falsch vertsanden??
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11.07.2008 01:45 Uhr von sanii
 
+0 | -7
 
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"Bei der Erkrankung verbluten die Patienten etwa fünf bis sieben Tage nach der Infektion innerlich. Lediglich die Symptome sind zum Teil behandelbar"

"Zwischen 25 und 90 Prozent der Infizierten sterben"

wie kann das sein das manche überleben, wenn die inneren Organe verbluten ist das und man nur die symptome behandeln kann??
hab ich da irgendwas falsch vertsanden??
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11.07.2008 01:51 Uhr von sanii
 
+0 | -7
 
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"Bei der Erkrankung verbluten die Patienten etwa fünf bis sieben Tage nach der Infektion innerlich. Lediglich die Symptome sind zum Teil behandelbar."

"Zwischen 25 und 90 Prozent der Infizierten sterben"

wie kann man den überleben wenn die Organe verbluten?
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11.07.2008 02:52 Uhr von KingPR
 
+4 | -0
 
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Ebola = Marburg-Virus?
Symphtome sind gleich.

Und wenn es wirklich Ebola ist, dann kann ich euch auch sagen, warum manche Menschen nicht sterben.
Menschen mit schwachem Immunsystem sterben an Ebola eher selten, da die Symphtome durch das Immunsystem verursacht werden: Durch eine Überdosis von Hormonen zur Immunabwehr werden die Blutgefässige rissig und der Kranke beginnt zu bluten. Wenn das Immunsystem schwach ist wird weniger dieses Stoffes (den Namen kenne ich nicht mehr) ausgeschüttet und es kommt nicht/zu weniger Blutungen.

Amerikanische Soldaten im Kongo erkrankten (relativ) häufig daran, da die Guerilla-Kämpfer ihre Ebola-Toten in ihre Nähe gebracht haben. Und wenn die Körperflüssigkeiten aufgenommen wurden (Kratzer an der Hand des Soldaten berührt z.B. den Schweiß an der Leiche), erkrankten die Soldaten ebenfalls.
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11.07.2008 09:26 Uhr von kratz
 
+3 | -0
 
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@Wuschel: "Ich finde es einfach nur erstaunlich, das man in solche Länder reisen darf..."

Gehts noch?
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11.07.2008 22:17 Uhr von DerBibliothekar
 
+0 | -0
 
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Nein: Ebola und Marburg sind verschiedene Erreger, die aber beide hämorrhagisches Fieber hervorrufen.
Überleben tut man aus demselben Grund, aus dem auch Menschen die Pest überlebten: ein aussergewöhnlich effizientes Immunsystem.
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12.07.2008 00:23 Uhr von george_kl
 
+0 | -0
 
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Leider: Die Frau ist schon tot...schade das es immernoch keine Heilgegenmittel gegen alle Krankheiten gibt!
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12.07.2008 14:53 Uhr von aquarius565
 
+0 | -1
 
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Marburg-Virus: wurde zuerst in einer Höhle in Uganda entdeckt, allerdings hat der Entdecker nicht viel Ruhm geerntet damit, er verstarb nämlich rasch daran. Marburg heißt es weil dieser Patient in Marburg behandelt wurde.
Aber Anna kannn mir da auch Nonsens erzählt haben.

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