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Bayern: Bereits auffällig gewordener Retriever-Mischling biss erneut zu

Der Golden Retriever-Mischling "Wastl", der bereits letztes Jahr der damals fünfjährigen Michelle das halbe Gesicht zerfetzte, hat erneut drei Kinder gebissen. Die Verletzungen waren so schwer, dass die Kinder ärztlich versorgt werden mussten. Eine Anzeige durch die Eltern erfolgte jedoch nicht.

Eine Tierpflegerin des Tierheims Nürnberg hatte schon früher davor gewarnt, den Hund erneut in Familien mit Kleinkindern abzugeben, da der Mischling äußerst aggressiv auf diese reagiere. Diese Warnung hat sich nun leider bewahrheitet und drei weitere Opfer gefordert.

Der Hund, der nach der letztjährigen Beißattacke ein neues Zuhause gefunden hatte, lebte friedlich in der neuen Familie, rastete jedoch bei Kinderbesuch augenblicklich aus. Auf Anordnung des Veterinäramtes wurde der Hund nun eingeschläfert.


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WebReporter: Ryback
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Bayer, Mischling, Retriever
Quelle: www.abendzeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2008 15:08 Uhr von Ryback
 
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Es zeigt sich wieder, dass es völlig rasseunabhängig ist, dass Hunde schwere Verletzungen verursachen können. Es kommt immer auf den einzelnen Hund an, nie auf die gesamte Rasse. Trotzdem wird wider besseres Wissen an den Listen für diskriminierte Rassen festgehalten, obwohl Fachleute immer wieder deren Unsinn betonen.

Die Politik sollte daher an einer Lösung arbeiten, die gegen auffällige und aggressive Hunde vorgeht, und nicht ganze Rassen diskriminiert.
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10.07.2008 16:26 Uhr von Totoline
 
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Komisch: Einen Bären sofort über den Haufen ballern, weil er ja angeblich nix in Bayern zu suchen hat und das Tier darf nach dem ersten Vorfall noch frei durch die Straßen tapern.
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10.07.2008 18:21 Uhr von cookies
 
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trotz allem: das ist erlentes Verhalten und beruht sicher auf einer schlechten Behandlung durch Kinder. Nicht nur Menschen können traumatisiert sein.

Nach dem ersten Fall hätte man schon Konsequenzen ziehen müssen, auch wenn das Tier nichts dazu kann!
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10.07.2008 19:04 Uhr von Pitbullowner545
 
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die: konsequenzen hätten sein müssen "keine familien mit kindern"..

zudem kann man selbst agressivität wegtrainieren, was antrainiert ist kann man wegtrainieren, ist nur aufwendig und teuer..
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11.07.2008 00:14 Uhr von Artemis500
 
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Warum waren die so dämlich und haben nicht drauf geachtet, dass das Tier nicht mehr in Familien mit Kindern landet?

Offenbar reagierte der Hund ja nur auf Kinder so aggressiv, er hätte also in einer Familie ohne Kinder glücklich leben können.

Davon mal abgesehen hätte auch ein Maulkorb das Unglück verhindert.
Ich fass es nicht, dass man so blöd sein kann. Die armen Kinder, und der arme Hund.

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