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Irak: Abzug der US-Truppen bis 2009 möglich

Nach einer Aussage von Generalleutnant James Dubik vor dem Kongressausschuss in Washington, könne man mit einem Rückzug der US-Bodenstreitkräfte für das Jahr 2009 rechnen. Bis dahin soll die irakische Armee ohne Hilfe der USA bei Kampfeinsätzen am Boden zurechtkommen.

Es bestehe auch die Möglichkeit, die Soldaten für Ausbildungszwecke stationiert zu lassen. Über das mögliche Einsatzende der Marine oder Luftwaffe wollte sich indes Dubik nicht äußern. Man müsse den Wiederaufbau der Streitkräfte durch die irakische Regierung abwarten.

Der zuletzt geforderte Zeitplan zum Abzug der US-Soldaten im Irak von Seiten des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki, lehnt die US-Regierung aus Sicherheitsbedenken im Moment kategorisch ab.


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WebReporter: abcde85
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Irak, Truppe, Abzug
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2008 10:33 Uhr von abcde85
 
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Die USA werden den Irak erst dann verlassen wenn sie sich sicher sind, das "ihren" Ölfeldern keinerlei Gefahr mehr droht. Sonst wäre ja der ganze Krieg umsonst gewesen.
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10.07.2008 11:31 Uhr von StaTiC2206
 
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auf wiedersehen us-armee, willkommen machtvakuum: mehr wird nicht passieren. solange die irakische polizei, justiz, armee und letzendlich regierung nicht stabilisert ist bzw von den besatzern ausreichend ausgebildet ist, darf die usa sich nicht zurück ziehen.

die haben den irakern das messer in den bauch gerammt, wenn sie es jetzt rausziehen verbluten sie.
dann kommt wieder so ein idiotischer diktator an die macht und im grunde ist es dann das selbe wie vorher nur, dass es zehntausende menschen weniger gibt auf beiden seiten wohlgemerkt
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10.07.2008 12:00 Uhr von usambara
 
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McCain: "hundert Jahre im Irak" hier ein guter Link: http://www.heise.de/...
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10.07.2008 13:47 Uhr von Count78
 
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war doch klar: "...könne man mit einem Rückzug der US-Bodenstreitkräfte für das Jahr 2009 rechnen."

Die gehen dann direkt in den Iran und müssen nicht erst noch nach Hause transportiert werden...
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10.07.2008 13:50 Uhr von JCR
 
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Ein Abzug der Truppen käme wahrscheinlich einer Niederlage gleich. Weder Afghanistan noch der Irak sind stabil genug.
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10.07.2008 16:00 Uhr von Bleifuss88
 
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Wann hat man gewonnen? Die Frage die man sich bei dieser sache stellen muss: Wann ist ein Krieg gewonnen? Militärisch gesehen wurde der Krieg bereits 2003 gewonnen, aber von einem Sieg spricht beim Irak niemand. Das war auch schon in Vietnam so. Kann man solche Kriege überhaupt "gewinnen"?

Nach einem Abzug der US-Truppen dürfte im Irak erst Recht Chaos ausbrechen. Der Ölpreis könnte noch einmal rapide steigen, schließlich dürfte die Fördermenge angesichts eines Bürgerkriegs drastisch zurückgehen. Die Amis haben den Jahrhundertmist verbockt - gut, das Jahrhundert ist noch jung, mal sehen was noch kommt - und die Iraker haben die größte Chance ihrer Geschichte hoffnungslos in den reichlich vorhandenen Sand gesetzt.

@Autor
Die Ölfelder gehören den Amis in keinster weise. Erst vor kurzem war hier noch die News zu lesen, dass die amerikanischen Ölfirmen nicht an die Ölfelder herangelassen werden.

@Count78:
Ich glaube nicht, dass die nächste Amerika-Regierung in den Iran einmarschieren wird. Dazu fehlen auch bei einem Abzug aus dem Irak die Kapazitäten, da die Armee in Afghanistan groß eingebunden ist. Vielleicht könnte man aber nach einem Abzug aus dem Irak versuchen wenigsten Afghanistan in den Griff zu bekommen. Wie gesagt, wenn es überhaupt möglich ist, solche "Kriege" zu gewinnen.
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10.07.2008 17:54 Uhr von sedy
 
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man: sollte allen getöteten zivilisten im irak gedenken...amerika der abschaum des jahrtausends
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10.07.2008 19:04 Uhr von Bleifuss88
 
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@sedy: Wenns diesen Abschaum nicht gäbe...ich vergleiche die Situation in der welt immer gern mit dem Irak: Erst war da der ungeliebte mächtige Diktator, der Angst und Schrecken verbreitet hat. Dann war er weg und das haos brach aus.
Der Saddam sind derzeit die USA in der Welt. Stell dir vor die wären plötzlich nicht mehr da. Dann wär das Irak-Chaos auf den gesmten Planeten projeziert.

Und sei bloß froh dass die Amis unsere Verbündeten sind und nicht unsere Feinde. Nicht nur die amerikaner haben Mist gebaut im Irak (das ist unbestritten). Die Iraker haben eine Jahrtausendchance einfach vergeben! Man hat ihnen das große Übel Saddam weggenommen und was machen sie? Schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein. Also wer sich nicht helfen lassen will...so eine Chance kriegen die garantiert nie wieder. Gewiss haben die amis ganz viele Fehler begangen, das will ich nicht bestreiten, aber an zweiter stelle kommen bei der dummheit gleich die Iraker.

Tut mir nur Leid für diejenigen Iraker, die wirklich etwas für eine Demokratie getan haben.

PS: Wer mit Minus bewertet, soll das bitte auch begründen.
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10.07.2008 22:05 Uhr von abcde85
 
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@Bleifuss88: Du weißt aber schon das "dank" der USA, der Saddam erst an die Macht gekommen ist ? So mit bissel Geld das hinten rum geflossen ist oder mit ein paar Waffenlieferungen ect.

Aber ist ja nicht das erste mal, das die USA die Regierungen von Ländern durch solche Aktionen gestürzt hat.

Zu dem Thema Ölfelder. Mag sein das die "offiziel" denen nicht gehören. Aber du glaubst doch nicht allen ernstes das die davon eine rießen Menge für sich Abzweigen werden.
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10.07.2008 22:09 Uhr von abcde85
 
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Nachtrag: Im letzten Satz fehlt natürlich nocht ein "nicht". Sonst macht der ja keinen Sinn :-)
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12.07.2008 13:10 Uhr von Bleifuss88
 
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@abcde85: Naja das ist wieder so ne Halbwahrheit mit dem Saddam, aber lassen wirs mal so stehen. Er ist lediglich der Nachfolger des ersten Präsidenten der Baath-Partei (der Name ist mir entfallen).

Trotzdem haben die Iraker maßgeblich zur jetzigen Situation beigetragen. Sicher ist die Hauptschuld noch bei den USA zu suchen, aber der unkritische Umgang mit den Irakern in Bezug auf das Vermasseln ihrer riesigen Chance ohne Saddam einen stabilen Staat zu errichten macht mich ziemlich stutzig.

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