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Einbürgerungstest: Wer durchfällt, darf beliebig oft wiederholen (update)

Das Bundesinnenministerium hat den Fragenkatalog für den ab September vorgeschriebenen Einbürgerungstest veröffentlicht. Es gilt 17 von 33 Fragen im Multiple-Choice-Verfahren richtig zu beantworten. Wer durchfällt, darf die Prüfung beliebig oft wiederholen. Dennoch trifft die Befragung auf Kritik.

Im Test wird Wissen aus verschiedenen Bereichen abgeprüft. So wird etwa nach der Finanzierung der Sozialsysteme und dem Sinn der Fünf-Prozent-Hürde bei Wahlen gefragt. Auch sollte man im Ankreuzverfahren wissen, dass man sich bei der Landeszentrale für politische Bildung über politische Themen informieren kann.

Die Türkische Gemeinde wünscht den Ersatz des Tests durch Einbürgerungskurse. Migrationsexpertin Sevim Dagdelen (Die Linke) plädiert für eine konsequente Vereinfachung des Verfahrens. Grünen-Vorsitzende Claudia Roth fordert, keine neuen Hürden zu schaffen, sondern eine Einbürgerung durch doppelte Staatsbürgerschaft zu ermöglichen.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einbürgerung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2008 09:30 Uhr von MiefWolke
 
+19 | -8
 
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Wenn man 100 mal durchfällt ist man sicher schon 10 Jahre in Deutschland, also was solls dann.

Ob bestanden oder net, scheiss egal.

*Migrationsexpertin Sevim Dagdelen (Die Linke) plädiert für eine konsequente Vereinfachung des Verfahrens*

Weil sie ihn selber net packen würde, und in 100 mal wiederholen müsste.
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09.07.2008 09:33 Uhr von Theex
 
+8 | -1
 
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Deutschtest: einserseits finde ich es gut das es so einen Test geben wird. Ein bisschen Wissen über den Staat in den man migrieren will sollte man wohl haben. Und allzu schwer, sodass da einige Mekern würden ist dieser Test auch nicht. (Man kann sich ja die Fragenbeispiele im Internet durchlesen)
Andererseits finde ich so ein Test auch wieder ein bisschen Paradox, denn sehr viele (wirklich sehr viele) in Deutschland geborenen Menschen die auch hier leben würde bei diesem Test haushoch durchfallen. Ich selbst musste bei der einen oder anderen Frage schon etwas mehr überlegen.

Was ich viel wichtiger für ein Erlangen einer deutschen Staatsbürgerschaft fände, ist das die Anwärter auch Deutsch sprechen können. Das ist meineserachtens ein viel größeres Problem. Auswendiglernen kann jeder, doch wie soll ein Ausländer erfolgreich in Deutschland leben und arbeiten wenn er unsere Sprache nicht beherscht?
Von den weiteren Problemen die sich daraus für uns ergeben ganz abgesehen.
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09.07.2008 09:36 Uhr von Bokaj
 
+19 | -1
 
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Einbürgerungstest: Der Test ist nicht schwer und man braucht nur 17 Fragen richtig zu beantworten.

Wer in einem Land wohnen will, sollte sich bemühen, dass Land kennen zu lernen, auch über Kultur , Politik und Lebensart.

Wir brauchen keine Ausländer als deutsche Staatsbürger, die das nicht im Mindesten Interessiert.

Hier der Test:

http://www.spiegel.de/...
http://www.welt.de/...
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09.07.2008 09:39 Uhr von ranma
 
+13 | -0
 
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Was ist denn bitte jetzt der Sinn dieses Tests???
Wenn man ihn beliebig oft wiederholen kann, dann ist das doch einfach ne Verschwendung von Steuergeldern, wiedermal an die Einwanderer...Die kümmern sich doch nen feuchten kericht darum, wenn nötig gehen die halt einmal in der Woche dahin kruezen irgendwas an und gehen wieder...Wenn man das nen paar Jahre macht kreuzt man vielleicht irgendwann das richtige an und besteht...
Was für ein DÄMLICHER Schwachsinn!!!!
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09.07.2008 09:47 Uhr von BuBu.exe
 
+11 | -1
 
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das: sollen se mal in Spanien versuchen. Hab selber Verwandschaft die ausgewandert is. Da gabs Sprachtest und so weiter um alleine schon die Wohnerlaubniss zu bekommen. Für die Staatsbürgerschaft brauchs da noch sehr viel mehr.

Sollten se hier auch einführen
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09.07.2008 09:57 Uhr von Python44
 
+8 | -1
 
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Der Test ist sooo billig: ich hab ihn gestern mal bei Spiegel online während des Mittagessens gemacht, war also noch abgelenkt. Einziger Fehler war die Anzahl der EU-Mitgliedsstaaten (da kommen ja auch ständig welche dazu).

Da braucht man nichtmal besonders für zu lernen, 80% der Fragen lassen sich allein durch gesunden Menschenverstand beantworten. Aber genau den scheinen einige Organisationen ihren Landsleuten abzusprechen, wenn sie den Test soooo böse und gemein schwer finden.
Und wenn man nicht genug Deutsch lernen will um die Fragen und Antworten zu verstehen, braucht man auch keine deutsche Staatsbürgerschaft !
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09.07.2008 10:07 Uhr von blub
 
+5 | -2
 
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Der Test ist ein Grund: um nicht Deutscher Staatsbürger zu werden. Seit 10 Jahren liegen bei mir die ausgefüllten Antraege zu Hause rum...trotzdem sehe ich keinen Grund als Auslaender die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Wenn man das Gesicht sieht ist schon klar dass man kein Deutscher ist. Also warum das ganze Theater und die Bürokratie.
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09.07.2008 10:15 Uhr von JCR
 
+7 | -0
 
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Geldverschwendung. Dieser Test ist nur ein Alibi, damit der Regierung keine Untätigkeit vorgeworfen wird. Eine Scheinlösung, Heuchelei. Ein weiterer Versuch, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen.
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09.07.2008 10:21 Uhr von Bokaj
 
+5 | -3
 
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@blub: Klar, sieht man es, wenn jemand eine andere Haar- und/oder Hautfarbe besitzt. Es dauert auch, bis endlich alle verstanden haben, dass die Zeiten vorbei sind, wo die Abstammung die Nationalität bestimmt. Aber viele, sehr viele, denken schon nicht mehr so wie über Jahrhunderte üblich.
Als Deutscher darf man in der politik mitbestimmen, sich selber zur Wahl stellen und versuchen, was zu verändern.

Das sollten auch die Ausländer versuchen und aktiv an der Politik teilnehmen.

Dazu gehört es nun einmal, die deutsche Staatsbürgechaft anzunehmen.

Dazu gehört nicht: Ich tue hier nix, weil ich bin ja sowieso Ausländer.
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09.07.2008 10:22 Uhr von Azureon
 
+6 | -1
 
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Wieder so eine Aktion wo sinnlos Geld zum Fenster herausgeworfen wird...
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09.07.2008 10:29 Uhr von Bokaj
 
+3 | -0
 
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@Azureon: Warum ist es Geldverschwendung, wenn man von den Einbürgerunswilligen verlangt, dass sie zeigen, dass sie an Deutschland interessiert sind.

In jedem Land auf der Welt wird ein solcher Test verlangt, aber in Deutschland soll so etwas Geldverschwendung und nicht nötig sein?

Natürlich muss auch mehr noch bei der Integration getan werden, bei der Bildung usw.

Aber von den Ausländern kann man auch etwas verlangen, nämlich Interesse an der Kultur, Sprache, Politik usw.

Es reicht nicht, dass sie hier wohnen und existieren.
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09.07.2008 11:10 Uhr von mueppl
 
+5 | -0
 
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Zu viel Wind um eine Sache die eigentlich slbstverständlich sein müsste.

Wer bei dem Test überfordert ist, der soll sich eine andere Heimat suchen - für unsere Wirtschaft ist er auf jedenfalls unbrauchbar, die stellen ja mittlerweile höhere Anforderungen.
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09.07.2008 11:10 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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wiederholen so oft einem: beliebt? wozu dann so ein test? regieren uns eigentlich nur vollpfosten?
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09.07.2008 12:17 Uhr von Hirnfurz
 
+5 | -0
 
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Lächerlich: ne Schulprüfung kann man auch nicht beliebig oft wiederholen...
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09.07.2008 18:48 Uhr von Obscyre
 
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Was hat ein Test für einen Sinn, wenn man ihn immer wieder machen kann? Spätestens beim dritten Mal sollte man die Antworten auswendig kennen.

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