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Uran-Unfall in Frankreich

Aus der Atomanlage Tricastin bei Avignon im Süden Frankreichs sind am gestrigen Dienstag 30 Kubikmeter einer radioaktiven Lösung ausgetreten. Ein Teil sei mit Regenwasser in die Flüsse Gaffière und Lauzon gesickert, ließ die französische Atomaufsichtsbehörde ASN verlauten.

Weiter heißt es, dass die Flüssigkeit etwa zwölf Gramm Uran pro Liter enthalte und nur eine geringe Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Selbst die Fische aus den Flüssen könne man weiterhin essen. Dennoch haben die Behörden das Baden sowie den Verzehr der Fische verboten.

Die Sortir du Nucléaire, eine Gruppe von Umweltschutzaktivisten, widerspricht der ASN: "Wenn die von der ASN akzeptierten Zahlen stimmen, macht das 360 Kilogramm Uran." Gefahr bestünde vor allem, wenn das radioaktive Wasser in den Körper gelangt, die Krebsgefahr würde dann massiv steigen.


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WebReporter: Amerilion
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Frankreich, Uran
Quelle: nachrichten.t-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2008 09:00 Uhr von RoyalHighness
 
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Sowas: kann und darf einfach nicht passieren. Vorallem nicht, wenn weiterhin Atomkraftwerke gebaut und genutzt werden sollen.

Auch nicht, wenn "nur eine geringe Gefahr" besteht. Wie hoch die Gefahr wirklich ist, weiß wahrscheinlich keiner so genau..

MFG
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09.07.2008 09:08 Uhr von ionic
 
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360 Kilogramm URAN!! das is mal scheißkrank.. für ne a-bombe brauchts zwar nen anderen typ radioaktives material aber da langen ja 2x25 kg die unter hohem druck gegeneinander geschleudert werden...

und leute.. avignon is jetzt auch net so weit weg... ganz im ernst das ich eigentlich auch gleich um die ecke..na ja ich ess lieber mal keinen französischen fisch... ach mist.. die dinger werden ja 2 mal exportiert und importiert dass niemand weiß wo der dreck herkommt.. na dann eben kein fisch mehr außer nord/ostsee :-D
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09.07.2008 09:15 Uhr von Raizm
 
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Ich hätt damit weniger ein Problem wenn sowas im AKW austritt..Aber wieso fließt soviel der Brühe direkt in den Flüße?
Nur weil man AKWs an Flüßen baut für die Kühlung,so gann man doch wenigstens auch nocht Betonböden oder Stahlplatten verwenden,um die nahe Umgebung zu sichern...
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09.07.2008 09:36 Uhr von politikerhasser
 
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Das fällt in die Rubrik:

"Die Renten sind sicher" ,"Der Aufschwung ist bei den Menschen angekommen" und "Deutschland ist auf dem Weg zu Vollbeschäftigung".

Kernkraft ist NICHT beherrschbar.
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09.07.2008 09:38 Uhr von Die_Muhkuh
 
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@Raizm: Natürlich könnte man das, aber warum wird es nicht gemacht?

a) Zu Hohe kosten
b) Der Rest ist sicher gebaut
c) Wird so ein Fall sowieso nie passieren...
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09.07.2008 09:39 Uhr von Travis1
 
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Wer ensthaft: glaubt das sich Unfälle solcher Art verhindern lassen belügt sich selbst!

Darüber sollten sich alle Befürworter von Kernkraftwerken mal nachdenken.

Denn die dadurch verursachten Schäden sind für die Ewigkeit.
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09.07.2008 10:07 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@travis: hauptsache für den pöbel ist doch billiger strom damit der auf raten gezahlte LCD den ganzen tag laufen kann...

wer für kernkraft ist...der hat selber sicher keine kinder. oder kein hirn. oder beides.

NEIN danke zu Atomkraft!

aber die politiker werden den deutschen michel schon lange genug penetrieren bis er sie nach mehr atomkraft bittet!

deutsche sind dumm. und werden von dummen regiert.
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09.07.2008 10:10 Uhr von JCR
 
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Das sollte einem zu denken geben. Ob die 50 Cent Stromkosten, die man im Monat durch Atomstrom einspart, es wirklich wert sind, dass dafür möglicherweise das Trinkwasser kontaminiert wird. Asse II hat gezeigt, dass das Märchen vom "tausenjährigen Endlager" unsinnig ist, gerade einmal vierzig Jahre hat es dicht gehalten. Auch in den Kraftwerken selbst sind die Mitarbeiter gefährdet, denn so sicher wie auf dem Papier sind auch die deutschen Kraftwerke in der Realität nicht.

Wozu also das ganze in einem Land, das über die größten Braunkohle- und sehr große Steinkohlevorräte verfügt? (Braunkohle ist zwar problematisch, aber für die Stromversorgung zumindest zeitweilig unvermeidlich).
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09.07.2008 10:24 Uhr von AugenAuf
 
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Einfach etwas schwer zu verstehen wie sowas passieren kann. Dieser Kühlkreislauf in dem Wasser aus Flüssen etc durchläuft, ist über zig Wärmetauscher vom Reaktorkern getrennt. Es kann ja nur ein Leck in irgendwelchen Tauschern gegeben haben und was ich am wenigsten verstehe ist, warum das Wasser das vom AKW abgeleitet wird, nicht von Sensoren überprüft wird, so das eine Sperre im Notfall das Austreten verhindern kann. Die Konstruktion ist doch mal wieder von 12 bis Mittags gedacht liebe Ingeneure!!
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09.07.2008 10:41 Uhr von RealSausi
 
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Ich sehe da zwei Möglichkeiten: Entweder die Ingenieure haben ein solches Ereignis vorhergesehen, aber in den Planungen nicht berücksichtigt. Zu teuer, zu wenig wahrscheinlich, mir doch egal.

Oder Sie haben es nicht vorhergesehen!

Beide Szenarien sind ein absolutes Killerargument gegen die Steinzeit-Technik Atomkraft.
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09.07.2008 11:12 Uhr von Borgir
 
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komisch: dass sowas schon berichtet wird obwohl die werte noch nicht nachrichtentauglich sind.....normal warten die doch immer darauf dass die werte niedrig genug sind.
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09.07.2008 13:34 Uhr von cheetah181
 
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von Wikipedia: "In der Erdkruste ist Uran mit einem Vorkommen von 4 mg/kg relativ häufig vertreten. Im normalen Boden kommt es als Spurenelement vor. Die US-amerikanische Agency for Toxic Substances and Disease Registry (ATSDR) schätzt, dass sich in den obersten 33 cm Erdboden einer Fläche von einer Quadratmeile Land im Mittel ca. 4 Tonnen Uran befinden, also etwa 1,5 Tonnen pro Quadratkilometer."

Trotzdem sollte sowas nicht passieren...
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09.07.2008 19:27 Uhr von Chriz82
 
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oh man, homer...... DUH !

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