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G8-Staatschefs essen 18-Gänge-Menü und diskutieren über Hunger-Krise

Für einige Menschen auf der Welt geht es um's nackte Überleben, denn sie haben nichts zu Essen. Die G8-Chefs hingegen essen im japanischen Tokayo ein 18-Gänge-Menü und diskutieren dann über den Hunger weltweit.

Mit dabei waren Yasuo Fukuda aus Japan, Nicolas Sarkozy aus Frankreich, George W. Bush aus den USA, Silvio Berlusconi aus Italien, George Brown aus Großbritannien und Dmitri Medwedew aus Russland, Stephen Harper aus Kanada sowie Angela Merkel aus Deutschland.

Für das leibliche Wohl der Staatschefs war Sterne-Koch Tillmann Hahn verantwortlich. Auf der Speisekarte standen Zander aus der Müritz, Ostsee-Steinbutt mit grünem Spargel sowie Meerforelle.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krise, Staat, Hunger, Staatschef
Quelle: www.bild.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2008 19:56 Uhr von ringella
 
+0 | -0
 
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Es ist schon unglaublich, auf der Welt verhungern jeden Tag viele Menschen und die Staatschefs tafelten bei einem 18-Gänge-Menü.
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08.07.2008 20:02 Uhr von confused
 
+59 | -16
 
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Tzz: Widerliche Dekadenz...
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08.07.2008 20:05 Uhr von certicek
 
+61 | -18
 
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....beim Essen spricht man nicht: Weil Menschen auf der Erde hungern sollen die G8 Leute auch aufs Essen verzichten?
Ist doch jetzt nicht Ernst gemeint, oder?

Wenn die hungern müßten, würden die sich nochmehr Blödsinn einfallen lassen. Also sollen die lieber essen. Beim Essen spricht man nicht ... lol
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08.07.2008 20:14 Uhr von Die_Muhkuh
 
+39 | -3
 
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18 Gänge?

Was bekommt man denn da bitte alles o.O
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08.07.2008 20:29 Uhr von ferrari2k
 
+34 | -4
 
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@certicek: Ich denke es geht weniger darum, dass die nichts essen sollen, sondern dass sie einfach ein gesundes Mittelmaß finden sollen. Warum gibts da nicht eine normale Mahlzeit wie sie überall täglich in Deutschlands Kantinen gereicht wurde?
Klar, weil das eine Versammlung von Staatschefs ist, und man schon ein bisschen besser essen will. So weit so verständlich. Aber dann reicht es halt, ein paar Gänge zu nehmen, und dann ist Schluss.
Wenn man über den Hunger in der Welt redet dann kann ich auch nicht beigehen und 18 Gänge essen, das geht einfach nicht.
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08.07.2008 20:33 Uhr von leo4468
 
+14 | -4
 
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quelle lesen: 1x bitte ordentlich die quelle lesen.

"Für das leibliche Wohl der Staatschefs war Sterne-Koch Tillmann Hahn verantwortlich. Auf der Speisekarte standen Zander aus der Müritz, Ostsee-Steinbutt mit grünem Spargel sowie Meerforelle."
--> das war LETZTES Jahr
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08.07.2008 20:46 Uhr von Tomoko
 
+10 | -1
 
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Na Essen sollen sie schon was können und dürfen .. aber ist schon mehr als dekadent ein, egal wie viel Gänge-Menue auffahren zu lassen. Bissel Kontenance und Anpassung an die Lage auf der Welt sollte man sich auch als Staatschefs gefallen lassen müssen.

Aber eigentlich ist es schon immer so, die Großkopferten hauen sich die Bäuche voll und das Volk, tja das bekommt die Kosten aufgedrückt und darf dann nobler weise den Gürtel enger schnallen..

c´est la vie ^^
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08.07.2008 21:02 Uhr von das_opimon
 
+15 | -3
 
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18 Gänge aber alles Micker-Portionen!
Ich glaube ja nicht, dass da jeder 18 Teller im Schnitzel-Pommes-Format serviert bekommt!

Schaut euch doch mal die Portionen in Feinschmecker-Restaurants an, da findet man das Fleisch nach langem Suchen unter einem Salatblatt!

Zudem bringt es ja auch nichts, wenn die auf die Portionen verzichten! Schließlich kommen die dann ja auch nicht direkt einem oder mehreren Hungernden zugute!
Ich finde auch schlimm, dass Menschen hungern müssen. Aber essen muss ich trotzdem auch!
Im Vergleich zu dieser News fand ich die Bauern, die aus Protest etliche 1000 Liter Milch WEGGEGOSSEN haben, wesentlich schlimmer!!!
Da hätte man das durchaus spenden können!
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08.07.2008 21:03 Uhr von KingYankee
 
+7 | -4
 
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Ach die können doch auch nichts dran ändern indem sie ein 18 Gänge Menü nebenbei essen, oder sollen sie die jetzt nach Afrika schicken? Und wenn sind ca. 20 Personen versorgt, mehr nicht. Ich finde dass eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun, vielleicht ein bisschen geschmacklos, aber die Menschen leiden dort doch nicht an Hungersnot, nur weil andere Menschen ihnen ein 18 Gänge Menü wegessen!?
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08.07.2008 21:12 Uhr von ferrari2k
 
+16 | -7
 
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Wie schon gesagt: es geht nicht direkt um die 18 Gänge sondern um die Geste. Die Symbolik, die man damit ausdrückt, darum geht es.
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08.07.2008 21:24 Uhr von Carry-
 
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08.07.2008 21:37 Uhr von Onkeld
 
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darum: heist es ja auch shortnews. die vorzüge eines mehrgängigen menus werden eh die wenigsten kennen und noch wenger zu schätzen wissen.
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08.07.2008 21:45 Uhr von Mr.ICH
 
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Die Mehrheit ist mit sicherheit wegen des guten Essens auf diese Staatschefs sauer, sondern weil das was positives dabei rauskommt höchstens ne Kinderportion ist...
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08.07.2008 22:01 Uhr von uhlenkoeper
 
+3 | -2
 
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Tja, BILD versteht es doch immer wieder: Ressentiments geschickt zu schüren und damit seine Verkaufszahlen zu steigern ! Klappt halt immer wieder .
Komisch nur, dass BILD die einzige "Zeitung" ist, die davon etwas erfahren hat. 18 Gänge ? Hat einer von Euch eine Ahnung, wie lange ein 18-Gang-Menü dauern würde ? Da wären die Herrschaften aber locker 6-8 Stunden beschäftigt.
Bei uns im Laden dauert ein 5-Gang-Menü schon mindestens 2 1/2 bis 3 Stunden !

Natürlich hätte es durchaus auch etwas "bescheidener" ausfallen können. Kein Thema. Aber glaubwürdiger wäre es auch nicht gewesen, wenn die Gipfel-Teilnehmer sich mit trockenem Reis zufrieden gegeben hätten, oder ?
Was aber viel irritierender ist als die Verbindung von angeblichen Freßgelagen im Zusammenhang mit der Hungersnot ist für mich:
die meisten der auf der angeblichen Speisekarte zu findenden Gerichte entstammen nicht aus Japan. Das heißt, dass die meisten Bestandteile dieses Menüs wenig klimafreundlich über den ganzen Globus gekarrt worden sind. DAS läßt auf wirklich wenig Beschäftigung der verantwortlichen Mitarbeiter zur Thematik dieses Gipfels schließen.

Wie war das noch ? Die Amerikaner fordern Maßnahmen zum Schutz des Klimas ? Na, Mahlzeit ......
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08.07.2008 22:19 Uhr von GSG99
 
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Guten Humger !!! Na in Deutschland dauert es auch nicht mehr lange es wierd alles teurer und teurer !!!
Aber was solls die Politiker können sich die Taschen voll machen und alles locker bezahlen damit und wenn es noch teurer wierd....na und ??? irgend einer lässt sich immer schmieren !!!
Die Grösten Kriminellen sind doch die Machthabenden in unserem Land !!
Jaja macht mal alles ROT mir egal am ende habe ich doch recht !!!!
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08.07.2008 22:33 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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^Was für ein Jammer dass diese wirklich mehr als nichtssagende und reißerische News so viele Stimmen bekommt.
Als ob hungernde Staats- und Regierungschefs bei Bockwürstchen und Kartfoffelsalat bessere Entscheidungen treffen. Und was hat das Essen der G8-Staatschefs mit Politik zu tun.

Sorry, aber diese News passt nicht in diese Kategorie und ein Skandal ist das schon lange nicht.

PS: Auch auf dem ersten Weltwirtschaftsgipfel wurde fürstlich getafelt, wenige Monate nach Hungerkatastrofen in Schwarzafrika. Aber niemanden hat´s interessiert.
Wir leben in einer Gesellschaft jämmerlicher Betroffenheitsmoralisten. Verbietet doch bitte das Atmen, es könnte riechen;-((
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08.07.2008 22:38 Uhr von csu-mitglied
 
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Was heißt hier: "widerliche Dekadenz"?
Ich möchte nur an die Weihnachtszeit erinnern. Da ist all unsere Nächstenliebe am größten, gespendet wird open end, aber den Weihnachtsbraten lässt sich keiner entgehen!!!!!!!!!!
Vlt. mal darüber nachdenken....
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08.07.2008 22:51 Uhr von pullerum
 
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George Brown? Der Brite heißt doch Gordon Brown !
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08.07.2008 23:05 Uhr von KeepClean
 
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Alles Leute: Welche die Welt nicht braucht ;)
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08.07.2008 23:30 Uhr von NetCrack
 
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Wenn 8 Leute weniger Essen haben deswegen 8 Millionen Somalis trotzdem nicht mehr.
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09.07.2008 00:15 Uhr von CHR.BEST
 
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Die Industriestaaten müßten endlich die Äcker in der dritten Welt ertragreicher machen.
Das kostet garnicht mal soviel. Gebt den Bauern dort einfach gutes, ertragreiches Saatgut, sorgt für ausreichende Bewässerung und schenkt den Bauern landwirtschaftliches Gerät.

In nullkommanix würden sich die Erträge vervielfachen und das Ganze würde weniger kosten als einer dieser völlig überflüssigen Flugzeugträger.
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09.07.2008 00:16 Uhr von Bilou
 
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Sinnloses Zurechtweisen: Wenn die politischen Persönlichkeiten auf ihr 18-Gängiges Menu verzichtet hätten, dann wäre trotzdem kein hungernder Mensch weniger gestorben.

Ich gebe zu, eine schlechte Symbolik, trotzdem sinnlos, dies zu kritisieren.
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09.07.2008 00:18 Uhr von terrordave
 
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blödes geschwätz: ehrlich das liest sich wie in der bild zeitung. staatschefs essen auf so ziemlich jedem gipfel ein 18-gänge menu und es stört keinen. minister gabriel fährt einen audi a8.

umgekehrt müssten die mitglieder von hilfsorganisationen sich aus solidarität mit ner hand voll reis am tag begnügen oder wie? werdet mal nicht kindisch.

die menschen in den industrieländern interessiert es überhaupt nicht ob die leute in darfur oder simbabwe satt werden, im gegenteil, es soll ja alles immer billig sein und bloß keine konkurrenz. wenn in osteuropa n werk aufgemacht werden soll stöhnen nur alle, weil ja der eigene job in gefahr sein könnte.

solange die g8-chefs auch mal was entscheiden ist es mir eigentlich egal, was sie essen.

außerdem: ein 18-gänge menu heißt nicht, dass sie 20 kilo in sich reinfuttern. da besteht ein gang aus ner halben nudel und nem brötchen. am ende isst man da nciht viel mehr als bei nem normalen mittagessen. schafft lieber die all-you-can-eat dinger ab...
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09.07.2008 00:35 Uhr von Blackrose_de
 
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und anchließend: gibts einen kommentar in die richtung "man muss sich eben einschränken"

es gibt in einem lied von Konstantin Wecker eine ziele die es richtig beschreibt:

"Auf den Dächern sitzt ein satter Gott, und predigt von Genügsamkeit"

ich kann diese arroganz langsam nicht mehr ertragen
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09.07.2008 01:56 Uhr von IMOLord
 
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Normal Essen: Errinert mich an Al Gore:
http://www.shortnews.de/...

"Wir müssen den Nahrungsmangel bekämpfen!"
Der Erste Schritt des Wir´s ist das Ich....

Möglichkeiten:

A) Nichts essen und hungern = Verpottung der Hungernden
(Ansichtssache)

C) Sich ein 18-Gänge-Menü bestellen und so lange essen, bis der erste Gang oben oder unten wieder rauskommt.

B) Die beste Variante, einen Teller Nudeln und Wasser.
Bzw. ein einfaches Mittagessen eines Durchschnittsbürgers.

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