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Russland: Elf Jahre Haft für Wunderheiler

Der russischer Wunderheiler Grigori G. wurde nun von einen Gericht in Moskau zu elf Jahren Haft verurteilt. Er hatte den Eltern der bei dem Geiseldrama von Beslan verstorbenen Kindern in Aussicht gestellt, dass diese wieder auferstehen werden. Für dieses Wunder verlangte er aber bis zu 1.300€.

Vor Gericht wurde ihm vorgeworfen, dass er bei vielen Menschen ein schweres Trauma verursacht hätte, verurteilt wurde er letztlich wegen Betrugs. G. hatte auch Massenveranstaltung durchgeführt und weitere Wunder versprochen, die aber nie eintraten.

Bei dem Geiseldrama von Beslan im Jahr 2004 kamen 331 Menschen ums Leben, davon 186 Kinder. Die Bilder lösten damals weltweit Erschütterung aus.


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WebReporter: Amerilion
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Russland, Haft, Wunder, Wunde, Wunderheiler
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2008 11:51 Uhr von Amerilion
 
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Schrecklich aus dem Unglück der Eltern auch noch dermaßen geschmacklos Profit schlagen zu wollen. Es hätte mich nicht gewundert wenn einer der betrogenen Väter Rache geübt hätte.
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08.07.2008 12:13 Uhr von nONEtro
 
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@ author: so leid es mir um die kinder tut... die eltern waren DUMM und LEICHTGLÄUBIG. ich verstehe nicht wie menschen sich auf die worte solcher menschen einlassen können. der gesunde menschenverstand sagt einem doch dass da was nicht in ordnung ist.

versteht mich nicht falsch, ich sehe unsere kirche aus dem selben blickwinkel. meiner meinung alles märchen, die da erzählt werden. aber unsere kirchen haben wenigstens nicht im sinn andere abzuzocken, sondern geben menschen, die das glauben wollen/können halt und geborgenheit. dafür muss ich sie ehrlich loben.
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08.07.2008 12:28 Uhr von Amerilion
 
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@nONEtro: In der Quelle steht auch der Satz das die Menschen in Russland sehr an Magie glauben, ich denke das dieser Wunderheiler sich nicht unbedingt in den großen Städten rumgetrieben hat sondern eher auf den Land wo die Leute doch etwas leichtgläubiger sind. Aber im Grunde hast du mit dem ersten Absatz schon nicht ganz unrecht.
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08.07.2008 12:36 Uhr von tutnixweh
 
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gesunder Menschenverstand man sollte aber auch bedenken, dass diese Leute sich in einer besonderen Verfassung befinden. Wer gerade sein Kind verloren hat, und dann auch noch auf so eine Art und Weise, ist wohl besonders empfänglich für Betrüger. Da klammert man sich wohl eher an Magie und Wunder als an die Realität.
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08.07.2008 14:10 Uhr von Thrillz
 
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@nONEtro: Ich denke mir mal wenn man sein Kind verliert, dann ist das ein so dermaßender stich ins herz, dass man alles versucht es irgendwie wieder lebendig zu machen.
Ich glaube da schaltet das normal denkende Hirn ab und man wird leichtgläubig und lässt sich auf so einen Typen ein.

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