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Großbritannien: Bereits Kinder stehen unter Rassismusverdacht

Laut dem "Telegraph" wurde durch die britische Kinderschutzbehörde "The National Children's Bureau" ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der bereits bei Kindern Rassismus bekämpfen soll.

In dem NCB-Katalog wird bereits das Ablehnen von fremdartigem Essen, weil es z.B. scharf gewürzt ist, mit den Worten "Igitt" oder "Bäh" als rassistisch geprägter Vorfall gewertet, so der "Telegraph".

Vor allem auf Verwendung von Schimpfwörtern und unbedachten Kommentaren, wie die Bezeichnung "Blackie" für einen Menschen schwarzer Hautfarbe, soll geachtet werden. Erzieher sollten solche Äußerungen sofort verurteilen. "So viele Zwischenfälle wie nur möglich" sollen an den Behörden gemeldet werden.


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Großbritannien, Rassismus
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2008 09:32 Uhr von ZTUC
 
+0 | -0
 
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Also das man auf "Blackie" reagiert, finde ich ja noch in Ordnung, aber scharf gewürztes Essen? Ich mag z.B. kein scharfes Essen, egal ob "fremdartig" oder nicht. Deswegen bin ich doch noch lange kein Rassist. Die spinnen, die Briten.
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08.07.2008 09:58 Uhr von vostei
 
+9 | -7
 
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@Bison: "Also muss ich um andere Kulturen zu mögen deren Essen mögen?"

Nö.

Bei Kindern halte ich es für übertrieben, aber der Grundgedanke, worum es geht nennt sich zB Höflichkeit und Verständnis - für mancheinen (Erwachsenen) ein Riesenprob...
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08.07.2008 10:27 Uhr von uhrknall
 
+7 | -0
 
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Wenn die britische Kinderschutzbehörde "Blackie" als Beleidigung verstehen, sind sie doch selbst Rassisten, oder?
So schafft man bei Kindern Berührungsängste. Sie bleiben dann lieber unter ihresgleichen, als irgendetwas falsch zu machen.
jungejunge...
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08.07.2008 10:33 Uhr von Bokaj
 
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Statt darauf zu achten, ob Kinder scharfes Essen mit "Bäh" beurteilen, sollten sie die Kinder lieber so erziehen, dass sie tolerant anderen Kulturen gegenüberstehen. Dann werden aus Kindern auch keine Rassisten.

Von so einer blödsinnigen Vorschrift habe ich echt noch nie gehört. Langsam spinnen die Britten wirklich:

Großbritannien: Auch Oberster Richter spricht sich für Akzeptanz von Teilen der Scharia aus

Großbritannien: Schüler mit Nachsitzen bestraft - Sie weigerten sich auf Knien zu Allah zu beten

Hunden Schuhe anziehen

und nun Kindergartenkinder in einen Rassismusdauertest
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08.07.2008 10:36 Uhr von Bokaj
 
+4 | -1
 
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Ich glaube fast, da will jemand GB durch lauter "Enten" in eine blöde Ecke stellen. ;-)
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08.07.2008 11:20 Uhr von arielmaamo
 
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schon wieder eine Nachricht: bei der sich die Nackenhaare sträuben aus dem Vereinigten Königreich. Die Briten drehen doch langsam total durch.
Die sind echt dabei mit ihrer völlig überzogenen political correctness eine Gesinnungsdikatatur zu errichten.
Kleinkinder so indoktrinieren zu wollen, dass haben ja nicht mal die Nazis gemacht. Und alles unter dem Deckmantel des "Gutmenschentum".
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08.07.2008 11:40 Uhr von Dusta
 
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AMB: "daß für mich ein Neger die normale Bezeichnung für einen Schwarzen oder Mooren war und sie in keiner Weise eine Beleidigung darstellte"

Und du bist in der Rolle das zu entscheiden?

Was du als Beleidigung für Schwarze ansiehst interessiert doch niemanden.

Wichtig ist doch, was die betroffene Gruppe selber als diskriminierend ansieht.


Ich kann dich ab jetzt auchz nur noch mit "dummes A****loch ansprechen aber keine Sorge, ich sehe das nicht als Beleidigung.
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08.07.2008 11:46 Uhr von GermanCrap
 
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Das geht nicht immer gut: Ich gehe davon aus, dass sich die Briten das auf Dauer nicht gefallen lassen werden. Nur weil einige "politisch korrekte" Sesselfurzer nichts besseres zu tun haben und sich Schwachsinn auf Kosten der Steuerzahler ausdenken, muss das Volk nicht mitmachen. Wenn viele Immigranten den Willen hätten sich zu integrieren, dann würde potenzieller Rassismus kaum entstehen. Wenn aber moslemische Gruppen ihre Lebensweisen mit allen Mitteln durchsetzen wollen, dann wird einigen der Kragen platzen und dann entsteht ein Rassismus, der auf dem Nährboden der vermeintlichen political correctness wächst.

Wenn mein Kind vom Kindergarten nach Hause käme und sagt, dass es ausgeschimpft wurde, weil es "bäh" zu scharfem Essen sagte, dann werde ich dort mit Anwalt vorstellig.
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08.07.2008 12:09 Uhr von s.welz
 
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erinnert mich an "Im Kindergarten gehts mit Wurstbrot in die Hölle" xD

http://www.shortnews.de/...
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08.07.2008 13:16 Uhr von Python44
 
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Blöd wird es dann: wenn die Mutter nicht ihr eigenes Kind nach seinen rassistischen Äußerungen über Chili abholen darf, weil sie nicht den staatlich vorgeschriebenen Pädophilie-Test gemacht hat 8o)

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich die Auswirkungen der mangelnden Vielfalt im britischen Genpool in der aktuellen Politikergeneration besonders veranschaulichen...
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08.07.2008 13:22 Uhr von NetCrack
 
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Wow ... die Britten sind ja fast noch paranoider was Rassismus angeht als wir, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ist ja fast wie bei den Amis wo Kinder "Sexualverbrecher" sein können wenn sie anderen Kindern aus versehen mal an den Ar*** fassen. Ich meine das Grundanliegen Kinder zu Multikulturellität zu erziehen ist sicherlich löblich, aber das lässt sich sicherlich viel besser erreichen wenn man z.B. Kindergartengruppen und Schulklassen stärker ethnisch mischt anstelle jedem Kind das Curry nicht mag erstmal Inderhass zu unterstellen.
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08.07.2008 15:23 Uhr von JCR
 
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@ AMB: " Als Kind kannte ich gar keinen anderen Begriff für einen Schwarzhäutigen Menschen als Mohr oder Neger und bei beiden begriffen hat keiner meiner Familienmitglieder auch nur im geringsten an etwas herabsetzendes gedacht."

Stimmt. Früher galt das einfach nicht als beleidigend oder rassistisch. Bei einigen älteren Dokumentarfilmen zum Sklavenhandel in Amerika wurde z.B. das Wort Neger ohne irgendwelche herabwürdigenden Intentionen verwendet.

Das beste Beispiel ist wohl Doktor Martin-Luther King, der in vielen seiner reden von den "Nigro Americans" sprach.
________________________

zum Thema:

Willkommen, liebe Briten. Willkommen in der Welt des Generalverdachts. Kennt man hierzulande ja schon.
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08.07.2008 22:37 Uhr von Dusta
 
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@AMB & JCR: "Als Kind kannte ich gar keinen anderen Begriff für einen Schwarzhäutigen Menschen als Mohr oder Neger und bei beiden begriffen hat keiner meiner Familienmitglieder auch nur im geringsten an etwas herabsetzendes gedacht"

Es geht auch nicht darum ob du es herabsetzend findest. Ich glaube dir auch, dass du dir nichts böses dabei denkst.
Dennoch geht es doch darum, was Schwarze Menschen empfinden wenn man sie Neger oder Mohr nennt.

Das hat auch nichts mit übertriebener political correctness zu tun, sondern ist in meinen Augen eine Frage des Respekts. Wenn man schon Menschen von Asien bis Südamerika unter einem Begriff zusammenfassen muss, sollte man das Zumindest mit der von ihnen gewählten Bezeichnung tun.

JCR

"Früher galt das einfach nicht als beleidigend oder rassistisch"

Früher gab es auch keine entsprechende Opposition gegen den rassistischen Konsens.


"Das beste Beispiel ist wohl Doktor Martin-Luther King, der in vielen seiner reden von den "Nigro Americans" sprach."

Und weil die Gangster in den Filmen immer "Nigger" sagen, darfts du das auch.

Zur News

Also wenn z. B. die Nummer mit dem Essen so gehandhabt wird, hat da jemand das Problem nicht verstanden.
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08.07.2008 23:26 Uhr von FVA
 
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@vostei: "aber der Grundgedanke, worum es geht nennt sich zB Höflichkeit und Verständnis"

Ja, geht es darum echt

"So viele Zwischenfälle wie nur möglich" sollen an den Behörden gemeldet werden.

oder wie in der "DDR" wurden Kindergartenkinder gefragt, ob die Nachrichten-Uhr im Fernsehen Punkte (Aktuelle Kamera, Anm. d. Verf.) oder Striche (Tagesschau) habe; oder ob der Sandmann einen Spitzbart (Ost-Sandmann) oder einen Vollbart (West-Sandmann) trage.
Erstaunliche und beängstigende Parallelen... früher nannte man das Denunziation!
Heute vielleicht Gutmenschen

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