07.07.08 22:00 Uhr
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Online-Kriminalität forderte in Deutschland bereits vier Millionen Opfer

Computer-Kriminalität fordert immer mehr Opfer. Alleine in Deutschland gibt es bis jetzt etwa vier Millionen Opfer. Dies geht aus einer Umfrage von Bitkom hervor. Das bedeutet, dass sieben Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren bereits Opfer von Internet-Kriminellen geworden sind.

Werkzeuge von Internet-Kriminellen sind unter anderem Viren. Auch bei Auktionen oder beim Online-Banking schlagen die Kriminellen gerne zu. Bei letzteren Plattformen sind bisher ein Prozent der Internetnutzer Opfer von kriminellen Machenschaften geworden.

Durch Dialer oder ähnliche Werkzeuge wurden drei Prozent der Internetuser geschädigt. Von den 72 Millionen Deutschen, die 14 Jahre oder älter sind, nutzen 79 Prozent einen Computer. Interessant: Sieben Prozent der Nutzer haben keine Firewall und kein Antivirenprogramm.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Online, Million, Opfer, Krimi, Kriminalität
Quelle: www.chip.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2008 21:24 Uhr von borgir
 
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Wer im Internet ohne Firewall und Konsorten unterwegs ist, ist wirklich selbst schuld. Mehr kann man dazu nicht sagen. Davon abgesehen sind ein großer Teil der Straftaten durch die Ahnungslosigkeit oder Naivität der Nutzer begünstigt. Wer Kontodaten oder PIN-Nummern rausgibt ist ebenso selbst schuld und erleichtert es den Kriminellen ungemein.
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07.07.2008 22:03 Uhr von Chriz82
 
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Sieben Prozent nur? also ich finde das recht wenig, ich dachte es sind 70, wenn ich mir so manche Rechner ansehe :-)

Dank Breitbandtechnologie sind doch heute ganz andere Möglichkeiten, als wie noch vor 10 Jahren, mit Sub7 und Konsorten .. hihihi
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07.07.2008 23:01 Uhr von Onkeld
 
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@chriz82: hihi sub7 kenn ich auch noch ;D
aber hatte mal mit nem kumpel zusammen nen alten pc von ihm der irgentwann so dermaßen virenverseucht war, daß mir uns datein erstellt haben auf diskette gepackt und in scriptkiddi manier die lehrer geärgert haben, die vollkommen übervordert waren.

war spaßig muss ich zugeben. aber aus heutiger sicht, hardware und softwarefirewall und virenscanner sind pflicht.alles andere ist grob fahrlässig und man lernt durch schmerz.
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07.07.2008 23:46 Uhr von Judo1900
 
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naja: ich glaube wohl kaum, dass nur 7% der leute keine firewall an haben. die nervt doch ständig mit ihrem geblocke. und mal son kleiner virus... der tut doch nichts, der will nur spielen!
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08.07.2008 00:19 Uhr von TrangleC
 
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Schlagzeile evtl. irreführend: Ich will nicht klugscheisserisch sein und 100% sicher bin ich mir sowieso nicht, aber verwendet man die Formulierung "forderte Opfer" nicht nur im Zusammenhang mit Todesfällen?
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08.07.2008 00:57 Uhr von x5c0d3
 
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Ich gehöre auch zu den 7% Ich hab hier weder Firewall noch Antivirus und ich klicke immer wieder auf mahnung.scr oder pics.zip.exe, aber irgendwie tut sich nix. Das Einzige was ich z.B. bei der .exe sehe ist die Meldung "Möchtest Du diese Anwendung mit Wine starten?" :D
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08.07.2008 01:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich werd´ deshalb oft angerufen 1.) PC mit Norton, 3 Jahre alt, nicht bezahlt, deshalb keine aktuellen Viren-Updates.
2.) Irgendeine Pandabärchen Software gegen Viren - leider gibt es beim Updaten seit 1 Jahr irgendwelche Fehlermeldungen aufgrund der Unverträglichkeit zur Norton-Software.
3.) XP ist ausserdem geklaut, deshalb darf der Rechner keine Windows-Updates holen - Microsoft könnte die Raubopie merken.

... an allem ist Microsoft schuld.
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08.07.2008 01:32 Uhr von Cyberbob81960
 
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Firewall + Antivirus sind schon nötig: Die Firewall ist im Router-Zeitalter schon mal größtenteils hardwareseitig - eben im Router - vorhanden. Die Konfiguration machts, und aktiv sollte sie schon sein. Wer keinen Router sein eigen nennt, sollte zumindest die windowseigene Firewall aktivieren. Virenscanner gibt es auch relativ gute und sogar kostenlose im Netz. Und dann sollte man schon beachten, ob man jeden Link oder E-Mail - Anhang öffnen sollte. EMails von Absender unbekannter Natur sollte man auch ungeöffnet in den Spam schieben, naja und Banken fordern sicher nicht vom User die PIN und gleich 5 TANs an....
Verschlüsselung bei seriösen Online-Geschäften sichern zusätzlich ab.
W-LAN sollte man ebenso verschlüsseln. Dann wird man auch nicht so schnell "Opfer". ( Es ist nicht nur der Tote oder Verletzte ein Opfer, sondern auch ein wirtschaftlich Geschädigter im Umgangston )
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08.07.2008 03:26 Uhr von gmaster
 
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@alluser: beschafft euch GNU Linux, dann braucht ihr absolut kein Virensccanner mehr.
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08.07.2008 04:56 Uhr von 08_15
 
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@gmaster: was ist GNU Linux? Du meinst Debian? Das wird unter der GPL gestellt und der Begriff ist irreführend.

http://de.wikipedia.org/...

Sicher meinste Linux (der Kernel) und Gnome als grafische Oberfläche.

Die meisten User hier sind schon mit ihrem Windows überfordert. Da sollten vielleicht SuSE und KDE die bessere Wahl sein. Das steht als Open SuSE auch unter der GPL und ist kostenlos.

Wenn Du schon den Vorschlag machst, dann solltest Du auch ein bischen mehr Hilfe geben.

Im google "lug Ort" eingeben (LUG = Linux User Group)
Die helfen kostenlos und beraten.

Viren gibt es da auch ... ich glaub 2 oder so ;)

mfg
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08.07.2008 16:58 Uhr von 08_15
 
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@jschling: die Banken wissen um das Problem, kostet aber weniger als ein neues System. Und viele denen es nur um einige Euro geht sträuben sich diesen langen Weg zu gehen.

Als ich bei meiner Postbank muckiert habe das der Kartenleser versucht wurde zu manipulieren haben die mich völlig entgeistert angesehen, da ich mir erlaubt habe einen Warnhinweis aufzustellen.

Erst als die auf die Idee kamen das es wohl besser wäre den Dienst zu rufen (es bedarf etwas Eindringlichkeit meinerseits) und mich einer als Administrator erkannt hat (peinlich sowas) wurde der Automat dicht gemacht.

Auch der beste User ist weder im Internet, noch an Automaten sicher. Das hat weder mit firewall, no script und Antivirensoftware zu tun. Die Typen sind schneller als es ein update ist.

Auch in Linux und Mac OSX wird es uns so ergehen. Wer von den Linuxern hat denn Antivirensoftware installiert? Wenige die ich kenne. Gibt allerdings auch nicht grad Viren da ;) Ist halt OS und gibt da nicht so Lücken wie in closed source.

mfg
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09.07.2008 17:43 Uhr von gmaster
 
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@08_15: mit gnu linux wollte ich mich nicht auf eine Distribution festlegen, sondern in allgemeinen vorschlagen einen Linux basierten Betriebssystem zu verwenden.

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