06.07.08 22:21 Uhr
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G8: Getreide-Notreserve gegen Lebensmittelkrise

Die japanische Tageszeitung "Asahi Shimbun" berichtet bereits vor Beginn des G8-Gipfels von ersten möglichen Ergebnissen. So wurde laut einem Bericht von den Teilnehmern des G8-Treffens die Einrichtung einer Getreide-Notreserve angedacht.

Durch die Getreide-Notreserve soll die Möglichkeit bestehen, bei Verknappung den Markt mit Beständen zu beruhigen und eventuell steigenden Preisen entgegen zu wirken.

Es ist weiter geplant, in der entsprechenden Erklärung während des G8-Treffens festzulegen, dass jedes G8-Mitglied einen Teil dieser Getreide-Notreserve vorhalten soll.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Leben, Lebensmittel, Getreide
Quelle: nachrichten.t-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2008 22:10 Uhr von :raven:
 
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Anstatt auf direktem Wege für ausreichende Mengen an Lebensmitteln zu sorgen, soll zunächst eine Reserve angelegt werden, welche zunächst die Situation ja nur verschärfen kann. Den schon jetzt gibt es offensichtlich zu wenig Getreide. Dieser Plan bedeutet eine Abgrenzung gegenüber die ohnehin schon hungernden Länder. Sollten es jetzt hungernde Länder schaffen benötigte Agrarproduktivitäten aufzubauen und eventuell einen Überschuss zu produzieren, wird der Preis durch die Reserve gekippt.
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06.07.2008 23:26 Uhr von uhlenkoeper
 
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Komisch : Auf EU-Ebene hieß das Getriedeberge, Milchseen und Butterberge ...

Soll jetzt die Interventionslagerung auf Weltebene eingeführt werden ? Und wer finanziert das ?

Der Autor hat völlig recht: nicht die Reservelagerung ist das Problem sondern die weltweite Subventionierung der Biospritproduktion auf Primärgeneration. Und die hohen Spritpreise, die in manchen Ländern (siehe Brasilien) einen Anbau nachwachsender Rohstoffe anstelle von Lebensmitteln lukrativer erscheinen lassen !

Nötig ist auf jeden Fall eine weitere Erforschung der zweiten Generation der nachwachsenden Rohstoffe. Und eine rigorose Ächtung des Anbaus von nachwachsenden Rohstoffen auf Landbauflächen in der dritten Welt zu Gunsten der Industriestaaten !
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07.07.2008 00:21 Uhr von Dohnny
 
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Menge: Und wie groß sollen diese Notreserven sein?
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07.07.2008 08:00 Uhr von 08_15
 
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der Artikel war wohl nen Schnappschuss: etwas vorschnell, kann der Autor hier nichts für.

Ich will hier auch nicht voreilig wieder etwas interpretieren, nur soviel dazu:

Frankreich hat vorgeschlagen alle Exporte frei zu geben und die Zölle fallen zu lassen.

Ob das funzt ist eine andere Frage, denn dann gehen die Bauern dort den Bach runter, dafür müsste man die Subventionen abschaffen und grad Holland lebt davon mit ihrem Zwiebelexport.

Also beobachten was in Japan passiert. Die Presse überschlägt sich grad mit Falschmeldungen.

mfg

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