06.07.08 17:30 Uhr
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Merkel sieht die Lebensmittelkrise als Gefahr für die internationale Sicherheit

Die globale Lebensmittelkrise hat in letzter Zeit bedrohliche Ausmaße angenommen (SN berichtete). Offensichtlich scheint die Situation noch dramatischer zu sein, als zuvor wahrgenommen.

Anlässlich des G8-Gipfels in Tokio hat Bundeskanzlerin Merkel ein mehrseitiges Schreiben an ihre Amtskollegen verfasst, in dem sie eindringlich davor warnt, dass die Lebensmittelkrise Staaten destabilisieren und es dadurch zu internationalen Sicherheitsproblemen kommen könnte.

Eine von Merkel ins Leben gerufene Arbeitsgruppe empfahl die "Steigerung der Agrarproduktivität", um für ausreichende Lebensmittel in den betroffenen Ländern zu sorgen. Dazu sei auch die Aufhebung von Exportbeschränkungen notwendig. Mit 750 Millionen Euro wird Deutschland den Hunger bekämpfen.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Leben, Sicherheit, Gefahr, Angela Merkel, Lebensmittel
Quelle: www.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2008 17:27 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Aha, erst werden Länder mit Exportbeschränkungen belegt, lässt es zur Verknappung von Lebensmitteln kommen, und erst wenn Menschen sterben und es zu Aufständen kommt, erst dann werden solche Beschränkungen aufgehoben. So etwas nenne ich unterlassene Hilfeleistung, zumindest Mangel an Moral und Anstand...
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06.07.2008 17:40 Uhr von Dohnny
 
+5 | -2
 
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Preise: Solange bei uns noch frisch gemähtes Weizen für Energieerzeugung verbrannt bzw. verfaulen gelassen, wird die Lebensmittelkrise kein Ende finden.
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06.07.2008 17:44 Uhr von tomeck
 
+5 | -2
 
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wir menschen umgeben uns immer mehr mit dingen und zusammenhängen, die wir zwar beeinflussen wollen nicht mehr verstehen können.

das beispiel mit dem biosprit ist ein sehr gutes: war der ursprungsgedanke, dadurch die umwelt zu schonen, müssen wir jetzt mit der konsequenz leben, dass der hunger in der welt wächst, das anbauverhalten der bauern sich verändert und auf die umwelt einfluss nimmt und die preise von lebensmitteln dadurch schmerzlich berührt werden.
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06.07.2008 17:48 Uhr von Sven_
 
+8 | -3
 
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Natürlich: gefährdet das die Internationale Sicherheit - denn was passiert wohl wenn die hunderte Millionen Menschen deren dringend benötigtes Essen wir ins Benzin mischen auf den trichter kommen wer dafür verantwortlich ist.

Das sähe garnicht gut aus für Frau Merkel und die restlichen Europäischen "Öko"-Terroristen. Aber bezeichnend, das ist wohl die wichtigste Aufgaben der Regierungen sich Feinde zu erschaffen die dann bekämpft werden können. Und nun ratet mal auf wessen Kosten das jedes mal geht ;)
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06.07.2008 19:11 Uhr von Beergelu
 
+5 | -0
 
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Monsanto: wird sich freuen. Die künstliche (vor allem durch Biosprit) erzeugte Nahrungsmittelknappheit wird jetzt dazu genutzt um genveränderte Nahrungsmittel anzubauen. Dies wird das problem aber nicht lösen, sondern nur die Bauern in die Abhängigkeit der Konzerne führen.
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06.07.2008 19:22 Uhr von trinito
 
+3 | -0
 
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Wie der Autor schon im Kommentar sagt erst werden Menschen in den Hunger durch "Exportbeschränkungen" getrieben und dann ihre Abhängigkeit ausgenutzt, indem sie nun "superproduktives, genmanipuliertes" Zeugs kaufen dürfen. Angfänglich noch gesponsort durch die Industrienationen als "Probepäckchen", später durch Lizenzgebühren doppelt wieder abgepresst.
Da rollt die Kohle... aber hossa!
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06.07.2008 19:23 Uhr von tomeck
 
+4 | -0
 
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@ beergelu was wiederum dazu führen wird, dass wir maßnahmen einleiten, deren konsequenzen wir uns nicht bewusst sein können.

..um dann auf weitere unvorhersehbare dinge reagieren zu müssen. und wieder, ohne die auswirkungen zu kennen...

etc. pp.
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06.07.2008 19:54 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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Ich nehme mal: an, für die 750 Mio Euro wird bei uns in Deutschland dann wieder bei der Bildung was eingespart.
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06.07.2008 19:55 Uhr von watnu
 
+4 | -0
 
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hmm: Die Krise könne "die Demokratisierung gefährden, Staaten destabilisieren und sich zu internationalen Sicherheitsproblemen auswachsen"

"Demokratisierung" erinnert mich irgendwie an raumschiff enterprise und die borgs (Assimilation), nur mit dem unterschied, das in der serie die borgs die bösen waren ;)

glaube auch gehört zu haben, das "unsere" angie net nur geld spenden, sonder auch "humanitäre hilfe" mit unserer bundeswehr leisten will.

wie gut das die amerikanischen flaggen schon in der nähe des bundestages wehen.
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06.07.2008 20:55 Uhr von scuba1
 
+4 | -0
 
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Lebenmittel: Es wird kommen der Tag an dem Firmen wie Monsanto und Co. unseren Globus regieren werden den sie wissen wie man manipuliert.
Unsere Politiker sind doch nur noch Strohmanner.
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06.07.2008 21:32 Uhr von maflodder
 
+2 | -0
 
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Oh je Demokratisierung? Orwell´s Neusprech?
Amerikanische Demokratisierung mit Bomben und Uranmunition?

Alles hausgemachte Probleme, bewusst so gesteuert aus dem Hintergrund.

Ein Irrenhaus ist eine Zentrale der Intelektuellen dagegen.
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06.07.2008 23:49 Uhr von craschboy
 
+1 | -3
 
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@All, die was gegen Biosprit sagen: Wer sagt denn, das Biosprit ausschließlich aus extra dafür angebauten Pflanzen erzeugt wird?
Wer sagt denn, das eben diese Pflanzen und/oder deren Produkte wirklich bedürftigen Ländern zukommen würden, wenn daraus kein Biosprit gemacht werden würde.
Erst wird gegen die Mineralölwirtschaft gemeckert, jetzt gegen die Biotechnologie. Was denn nun?

Bedürftige Länder brauchen keine Nahrungsmittel bzw. deren Rohstoffe, sondern das Know How sich selbst zu versorgen.

Gruss
crashboy
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07.07.2008 16:47 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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arbeitsgruppen: wenn ich das schon höre....und dann bilden wir noch einen aussschuss der das dann erst mal ein jahr lang diskutiert und dann vorschläge macht, die vorher mehr als offensichtlich waren....warum handeln die nicht einfach

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