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Italienische Regierung hat für die historische Stadt Pompeji den Notstand verhängt

Wegen der zunehmenden Zerstörung der Ausgrabungsstätten in dem Ort unterhalb des Vesuv, hat jetzt die Regierung von Italien strenge Maßnahmen angekündigt. Wie Kulturminister Sandro Bondi bereits mitteilte, wird er einen Sonderkommissar dafür beauftragen.

Wie das Blatt "La Repubblica" in ihrer Samstagsausgabe berichtete, wäre aber hier noch keine Entscheidung gefallen. Der Sonderbeauftragte hat die Aufgabe, den zunehmenden Vandalismus (siehe Bild) und auch das Fehlverhalten des Managements in den Griff zu bekommen.

In Pompeji würde zwar vieles restauriert, aber die Fortschritte lassen zu wünschen übrig. Einige der historischen Bauten sind bereits verfallen. Auch Touristen würden sich über die sanitären Anlagen und über streunende Hunde beschweren. Die Stadt ist seit 1997 Weltkulturerbe der UNESCO.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Regierung, Stadt, Regie, Geschichte, Notstand
Quelle: www.kn-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2008 15:54 Uhr von jsbach
 
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Werden schon sehr viele Besucher im Vatikan oder in Florenz gezählt, so sind auch die Überreste von Pompeji weiterhin ein Publikumsmagnet. Das Bild zeigt eine antike Säule, die mutwillig zertrümmert wurde.
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06.07.2008 16:10 Uhr von vostei
 
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*schauder*: - obwohl sowas im grunde genommen alles eine frage der organisation ist - umsatz genug dürfte pompeji ja bringen.
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07.07.2008 09:41 Uhr von charlybraun
 
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Lohnenswert! Pompeji ist definitiv einen Besuch wert.

Allerdings sind die in dem Artikel beschriebenen Probleme teilweise hausgemacht. Nicht nur mutwillillige Zerstörung sondern auch die Massen an Touristen und fehlendes Sicherheitspersonal haben hier zu dem Verfall beigetragen.

Wer sich nicht einer Führung anschließt, kann die Stadt auch auf eigene Faust erkunden. Das macht zwar sehr viel Spaß, allerdings ist mir dabei aufgefallen, das sich die wenigsten hier an die Vorschriften halten. Der Müll und auch die Zigarettenstummel werden einfach fallen gelassen. Wandmalereien, die nicht fotografiert werden sollen, weil sie lichtempfindlich sind, werden halt einfach mit Blitzlicht fotografiert. Toiletten gibts nur an den jeweiligen Ausgängen.

Und über mangelnde Einnahmen können sich die Organisatoren sicher nicht beschweren.

Das Problem mit den streunenden Hund ist wirklich ein großes. Hätte mir beinah einen mit nach Hause genommen...

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