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Wissenschaftsrat bemängelt Qualität der Lehrveranstaltungen an Universitäten

Der Deutsche Wissenschaftsrat ist mit den deutschen Universitäten hart ins Gericht gegangen. Die Lehre würde zu Gunsten der Forschung vernachlässigt. Das Ansehen eines Professors ist abhängig von seinen Forschungsergebnissen und nicht von seiner Qualifikation als Vermittler von Wissen, so die Kritik.

Stark kritisiert wurde auch, dass für Professoren zu selten Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten würden, so dass diese meistens darauf angewiesen seien, sich neuestes Fachwissen autodidaktisch anzueignen.

Eine zusätzlich Investition von 1,1 Milliarde Euro sei jährlich nötig, um diesen Missständen zu begegnen, so die Forderung des Wissenschaftsrates. Dieses Geld soll hauptsächlich dazu verwendet werden, neue Professorenstellen zu schaffen.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Qualifikation, Universität, Qualität
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2008 15:29 Uhr von El Indifferente
 
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Ich finde man kann nie zu viel Geld in die Bildung investieren. Die Problematik mit der Forschung ist mir leider auch bekannt. Frei nach der Redewendung "Forsche und publiziere oder geh' zu Grunde"
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05.07.2008 18:11 Uhr von NetCrack
 
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Das ist ja nichts neues dass die Unis ihr Hauptaugenmerk auf die Forschung legen. Ich für meinen Teil begrüße das sogar, denn um so besser sind die aus diesem Grund ohnehin schon sehr guten Chancen für Absolventen von Fachhochschulen.
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05.07.2008 18:14 Uhr von mcdead
 
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jeder €: der in bildung investiert wird zahlt sich aus!
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05.07.2008 20:40 Uhr von datenfehler
 
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man kann die Vorlesungen nicht auf höherem Niveau gestalten, den sonst kommen die Studenten nicht mit!
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06.07.2008 03:01 Uhr von Högi
 
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Ich kenn das Problem aus eigener Erfahrung. Meine Uni darf sich seit Kurzem "Elite-Uni" nennen, aber wir kriegen davon in der Lehre so ziemlich gar nichts mit. Zu wenige und zu kleine Hörsäale, veraltete Technik, marode Gebäude, mangelnde Kommunikation zwischen den verschiedenen Lehrstühlen... Es fehlt einfach überall. Natürlich ist die Forschung auch ein sehr wichtiger Teil, aber Universitäten sind an vorderster Front erstmal Bildungsanstalten und von daher sollte der Fokus auf diesem Gebiet liegen.

PS: @datenfehler: Es geht ja nicht darum, die Vorlesungen auf höherem Niveau zu gestalten, sondern lediglich darum, dass Professoren das Wissen besser vermitteln können sollten. Ich hab hier in dieser Hinsicht allerdings noch keine Probleme gehabt...
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06.07.2008 03:10 Uhr von Mario1985
 
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@datenfehler: naja hast du studiert???? naja studenten werden immer noch als Partyvolk dargestellt... Naja aber fachkräfte kommen nunmal hauptsächlich von unis oder Fachhochschulen... und deutschland fehlen ca. 30000 Fachkräfte und dadurch geht dem Staat(wohlgemerkt nur der Staat) etwa 2Milliarden durch die lappen und der Wirtschaft sogar noch viel mehr

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