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Produktion von Flachbildschirmen fördern den Treibhauseffekt mehr als Kohlekraftwerke

Dass der CO2-Ausstoß von Kohlekraftwerken einen großen Anteil an dem Anstieg des Treibhauseffektes hat, ist weit bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass Flachbildschirme in der Herstellung weitaus umweltfeindlicher sind.

Verantwortlich hierfür ist der Stickstoff Trifluorid, der bei der Herstellung von Flachbildschirmen freigesetzt wird. Dieser Stickstoff zerstört die Atmosphäre 550 Jahre lang.

Die 4.000 Tonnen dieses Gases, die jedes Jahr freigesetzt werden, sind laut Michael Prather, Direktor des Umweltinstituts an der University of California, schädlicher als der CO2-Ausstoß aller Industrie-Länder zusammen.


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WebReporter: L.Berto
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Produkt, Produktion, Kohle, Flach, Treibhaus, Flachbild, Flachbildschirm
Quelle: portal.gmx.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2008 17:25 Uhr von L.Berto
 
+0 | -0
 
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Hab ich nicht gewusst. Die Frage bleibt jetzt nur, ob das wieder ein hochgespielter Panikmacher ist, oder ernst gemeint...
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05.07.2008 17:51 Uhr von mcdead
 
+5 | -0
 
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gibt einem: wirklich zu denken. vor allem da täglich mehr davon verkauft
werden. allerdings sollte man das in der fabrik doch irgendwie
filtern/auffangen können?!?
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05.07.2008 17:57 Uhr von El Indifferente
 
+4 | -0
 
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Das ist mir auch neu: Ich hab mir erst vor einem Monat einen Flachbildschirm gegönnt. Aber klingt einleuchtend. Fluor ist einer der reaktivsten Stoffe die wir kennen. Das Problem hatten wir ja schon bei Kühlschränken mit dem FCKW (Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe). Hoffen wir, dass hier ähnliche Lösungen gefunden werden um das Problem in den Griff zu bekommen.
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05.07.2008 18:02 Uhr von JCR
 
+3 | -0
 
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Die Wirkung ist durchaus bekannt. Wenn die Mengenangaben stimmen, ist das durchaus ein Problem.
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05.07.2008 18:03 Uhr von sniper-psg1
 
+0 | -7
 
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plasma: ganz einfach, kauft plasmaschirme
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05.07.2008 18:25 Uhr von moep01
 
+4 | -0
 
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Zitat Wissenschaft.de: "Derzeit werden pro Jahr 4.000 Tonnen Stickstofftrifluorid produziert, im nächsten Jahr wird sich die Menge voraussichtlich verdoppeln, heißt es im New Scientist. Falls das Gas komplett in die Atmosphäre gelangen würde, wäre das äquivalent zu 67 Millionen Tonnen Kohlendioxid – das entspricht etwa den Emissionen Österreichs in einem Jahr. Wahrscheinlich gelangt von dem produzierten Stoff aber nur eine kleine Menge tatsächlich in die Atmosphäre."
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05.07.2008 20:13 Uhr von Köpy
 
+3 | -1
 
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Kommt jetzt die CO²-Steuer auf Monitore?
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05.07.2008 20:13 Uhr von DerBibliothekar
 
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Mal als Frage: "Von dem Stoff gehen akute oder chronische
Gesundheitsgefahren aus" glaubt ihr, dass sowas einfach in die Atmosphäre geblasen wird?
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05.07.2008 21:20 Uhr von certicek
 
+6 | -2
 
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Noch zwei Fragen In der mittelalterlichen Warmperiode (ca. 900 - 1350) waren die Temperaturen im Mittel 2 - 4°C höher als heute, Island und Grönland wurden durch die Wikinger besiedelt, das Packeis zog sich weiter nördlich zurück und in England und Grönland wurde Wein angebaut. In Island wuchsen Eichen und man baute Wein, Weizen und Gerste an. Die Nordwestpassage und Nordostpassage war schiffbar.

Hatten die damals zuviele Flachbildschirme oder zuviele Kohlekraftwerke?

Zwischen etwa 1540 und 1850 war es im Mittel ca. 1- 3°C kälter als heute. Die Wikinger-Kolonie in Grönland war ausgestorben, die Themse in England wie die holländischen Kanäle waren im Winter zugefroren, weshalb auf der meterdick vereisten Themse in London "Frost Fairs" abhalten wurden.
Um 1700 war Island im Winter vollständig von Packeis umgeben, was den Schiffsverkehr dorthin sehr gefährlich machte. Gleichzeitig erfroren in China die Zitrusfrüchte in der Provinz Jiangxi, die seit Jahrhunderten kultiviert wurden.

Haben die dann alle Flachbildschirme verschrottet und die Kohlekraftwerke stillgelegt?
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05.07.2008 21:42 Uhr von Blubbsert
 
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Gegenüberstellung Wieso vergleicht man nichtmal die Herstellung eines CRT und eines TFT Monitors und was danach verbraucht wird?!

Der CRT wird vlt in der Herstellung nicht soviele "Giftstoffe" "produzieren" aber braucht beim Verbraucher ne menge Strom.

Der TFT produziert inner Herstellung wohl ne menge an "Giftstoffen" verbraucht aber beim Endkunden weniger Strom.
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06.07.2008 04:10 Uhr von 1337-kr3w
 
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krass: Das hätte ich echt nicht gedacht... wundert mich sehr...
aber das ist die zukunft
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06.07.2008 12:22 Uhr von Dusta
 
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@Terrorstorm: "Plasmabildschirme haben aber eine deutlich geringere Lebensdauer"


Hehe, ich glaube soviel Fernsehen zu gucken um den Unterschied in der Lebensdauer zu merken wird echt anstrengend.
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06.07.2008 17:53 Uhr von Pyromen
 
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omg: wir werden alle sterben
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06.07.2008 21:27 Uhr von CHR.BEST
 
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Nicht zu vergessen die viele Energie, die durch ineffiziente Netzteile sinnlos verbraten wird.

Derzeit zeichnet sich ja langsam ein Boom zu "grüner IT" ab. Umweltschonenden Herstellungsverfahren werden dabei hoffentlich ebensohohe Bedeutung zugerechnet wie geringer Energieverbrauch.
Außerdem kann man Flachbildschirme bestimmt auch umweltfreundlich produzieren - viele Wege führen nach Rom.

Vielleicht wird man in Zukunft im IT-Bereich auch wieder auf ein Material zurückgreifen was 100% biologisch ist und ohne Chemie hergestellt und manigfaltig verarbeitet werden kann: Holz
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06.07.2008 22:48 Uhr von jsbach
 
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Die sollen mal groß anfangen und: mal den Treibstoff Kerosin besteuern, bevor tatsächlich mal ein Vollbluttxxxxxxx in Berlin noch auf eine Sondersteuer für diese Monitore/Schirme kommt.
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06.07.2008 23:04 Uhr von derSchmu
 
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Ist doch schmarrn ok, dass das net so ganz gut is fuer die Umwelt ok...da koennte ich aber auch sagen, dass Solarzellen und Windkraftanlagen erst nach geraumer Zeit oekologisch gelten (bei Windanlagen so um die 20 Jahre), weil die ja bei der Herstellung und Wartung auch Unmengen an Energie verschlingen...gut, da koennte man noch die Energiequelle selber aussuchen, waehrend bei Flachbildschirmen die Energiequelle nicht das Problem ist.
Andererseits kann man doch wohl behaupten, dass die Flachbildschirme auch weniger Energie verbrauchen, als normale Roehren oder?!
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07.07.2008 12:37 Uhr von Tyfoon
 
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Überschrift ist falsch: und dient nur nur als Lockmittel, da nicht die Bildschirme sondern deren Herstellung das Problem erzeugt.

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