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Deutsche AIDS-Stiftung: Infizierte Patienten verarmen

Am vergangenen Donnerstag präsentierte die Deutsche AIDS-Stiftung ihren jährlichen Bericht. Dieser zeigte, dass immer mehr HIV-Infizierte in wirtschaftlich prekäre Situationen kommen. Die Krankheit führe für viele AIDS-Patienten "oft zur Armut", sagte Ulrich Heide vom Vorstand der Stiftung.

Häufig sind es alltägliche Dinge wie Brillen oder Bekleidung, bei denen die Infizierten Unterstützung von der Stiftung benötigen. Die Bewilligungsquote der Stiftung lag im letzten Jahr bei 92% der Anträge auf Hilfe. Die Bewilligung von stattlicher Seite ist dagegen deutlich zurück gegangen.

Die Gründe dafür liegen unter anderem in der Anhebung des Regelsatzes aus dem Jahr 2005, die dazu führt, dass Einmalleistungen für Kühlschränke oder Betten nicht mehr gewährt werden. Aber auch sogenannte Mehrbedarfe für z.B. gesunde Ernährung werden oft nicht gezahlt, einige Kommunen würden "knausern".


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Patient, Stiftung, Infizierte
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2008 18:06 Uhr von mcdead
 
+6 | -1
 
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grausam! als wäre die diagnose HIV nicht schon schlimm genug...
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05.07.2008 19:06 Uhr von trichter26
 
+6 | -2
 
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Habe den SPON-Artikel…: Finde den Artikel irreführend. Es klingt so, als wären nur Personen die mit dem HI-Virus infiziert wären in dieser finanziellen Situation.

Es gibt genügend Menschen, die nicht genügend verdienen um sich und ihre Familien zu ernähren, die kein AIDS haben. Da ist auch keine Stiftung, die hilft.

Verstehe den Zusammenhang nicht.
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05.07.2008 19:21 Uhr von tomeck
 
+1 | -0
 
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@ trichter26: natürlich gibt es auch andere menschen, die in not sind.

in dieser news geht´s aber um die stiftung für aids-kranke.
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05.07.2008 20:43 Uhr von Remember08
 
+3 | -13
 
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06.07.2008 00:40 Uhr von Der Erleuchter
 
+3 | -3
 
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Für verarmte Rentner gibts nicht so: viele Hilfsangebote und Hilfseinrichtungen. Und unzweifelhaft sind ein Großteil der HIV-Infizierten in diesem Land selbst schuld an ihrem Schicksal. "Zu geizig" den Euro für ein Verhüterli zu investieren und dann über Verarmung jammern. Ich werd mir an den Welt-Aidstagen bestimmt kein rotes Schleifchen dranmachen. Gibt genügend Kranke und Hilfsbedürftige in unserer Gesellschaft, die unsere Solidarität eher verdient haben.
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06.07.2008 01:44 Uhr von t0r0
 
+2 | -5
 
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Vorschlag: Kann man nicht alle HIV-Infizierten einfach auf eine einsame Insel verfrachten? Ich mein ja nicht, dass man die Leute so ganz ihrem Schicksal überlassen sollte. Vielleicht baut man ihnen erst noch ein paar Unterkünfte und einen HIV positiven Arzt für die medizinische Betreuung wird sich bestimmt auch noch finden. Ab und an lassen wir dann ma ein Flugzeug drüber fliegen und werfen ein paar Lebensmittel und andere Gegenstände des täglichen Bedarfs ab. Somit können die HIVler dann ihren Spaß haben und unbedenklich jeden vögeln wen sie wollen, weil sie sich ja schließlich nicht noch mehr anstecken können.
Also fch finde, dass mich der Staat auf jeden Fall in irgendeiner Weise vor solchen Leuten schützen müsste.
Denkbar wäre vielleicht auch eine jährliche Pflichuntersuchung und dann eventuell eine Brandmarkung im Intimbreich des Infizierten, sodass eine Ansteckung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr eigentlich auszuschließen ist.
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06.07.2008 03:18 Uhr von Mario1985
 
+1 | -1
 
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naja: Vorredner... bitte HIV-Positiv und AIDS streng auseinanderhalten.... HIV-Positiv ist man wenn man infeziert ist, aber das Immunsystem noch intakt ist.... und Bei AIDS ist die Krankheit schon ausgebrochen....

Aber trotzdem ne schlimme Sache, die Diagnose zieht jemanden echt den Boden unter den Füßen weg, kann ich mir vorstellen...

Das ist schon extrem heftig wieviel davon nicht nur in wirtschaftlicher Armut fallen sondern auch in sozialer Armut fallen(Ausnahmen gibbet immer)....

Zudem muss man aber auch sagen dass nicht HIV kranke auch teilweise nicht genug geld haben zum leben... Und merkt euch eins: Es wird noch schlimmer werden....
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06.07.2008 11:40 Uhr von t0r0
 
+1 | -1
 
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mario mir ist der Unterschied schon bekannt. Aber das eine führt zwangsläufig zum anderen und wenn man mit dem Virus INFIZIERT (und nicht "infeziert") kann man halt andere Leute damit anstecken. Da macht es dann keinen Unterschied, ob Aids ausgebrochen ist oder nicht.
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06.07.2008 12:23 Uhr von quansuey
 
+4 | -1
 
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@t0r0: Guter Vorschlag! Wie wärs denn mit der Insel Mallorca? Ach nein, die ist ja zu klein für weltweit 30 Millionen! Australien wäre gut, da ist Platz! Oder schafft die Türken alle nach Deutschland, dann gibt`s dort `ne Möglichkeit. Man kann sie auch anstatt mit einer Brandmarkung im Intimbereich auch mit einem gelben Stern dekorieren, der bei Todesstrafe nicht abgenommen werden darf. Ach, so und die Geistig minderbemittelten User gehen bei Dir in die Lehre!!!
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06.07.2008 15:38 Uhr von tomeck
 
+4 | -2
 
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es ist besorgnis erregend, was für reaktionäre und faschistoide tendenzen man lesen muss, wenn es um eine minderheit geht.

ich frage mich, warum noch niemand den vorschlag gemacht hat, alle afrikanker auszurotten.

die aussage, dass alle infizierten oder kranken selbst schuld sind und "ausgelagert" werden sollten, ist ein armutszeugnis.
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07.07.2008 20:16 Uhr von marshaus
 
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leider: eine tatsache, aber wenn ich so etwas lese muss ich automatisch an den film mit tom hanks denken....philadelphia

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