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Tour de France/Doping: Hundepräparate sind out

Die Frage, ob gedopt wird, stellt sich offenbar nicht mehr, sondern nur noch: wie wird gedopt. Während Jesús Manzano bei der Tour 2003 noch ein Mittel versuchte, das gegen Blutarmut bei Hunden verwendet wurde, gibt es heute andere Substanzen. Manzano beendete die Tour übrigens damals bewusstlos.

Heute heißen die "Zaubermittel" Menogon oder Prolaktin. Der ehemalige Fahrer Jörg Jaksche vermutet inzwischen aber auch gentechnische Manipulation, was andere Experten derzeit noch bezweifeln. Blutdoping und Epo werden aber weiterhin favorisiert bleiben, um zum Schluss auf dem Treppchen zu stehen.

Unverändert problematisch gestaltet sich das Nachweisen von Doping wie z.B. durch Epo, das - verabreicht in kleinen Dosen zwischen den Etappen - nach wie vor nicht nachzuweisen ist. Die Doping-Fahnder wissen oft nicht, wonach sie suchen müssen, daher werden sie den Doping-Sündern immer hinterher hinken.


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Hund, Tour, Doping, France, Tour de France
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2008 16:49 Uhr von marshaus
 
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und das nennt sich nun weiterhin sport.....sollten es aendern tour de doping ...hoert sich besser an und sponsoren sind die firmen die es produziren......
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05.07.2008 17:51 Uhr von Gloi
 
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Die Frage stellt sich: Anders als es die News hier suggeriert spricht die Quelle nicht davon das alle Fahrer des Feldes der Tour de France gedopt sind.

Billiger Populismus. Klar werden auch diesmal wieder Fahrer im Feld sein, die Dopingmittel nutzen, aber deshalb alle Teilnehmer über einen Kamm zu scheren wird langsam langweilig.
Wer erwischt wird soll dafür hart bestraft werden, aber solange es keine Beweise (oder wenigstens Anhaltspunkte) gibt, sollte man den Sportlern auch eine Chance geben. Radsport ist eine sehr gute Sportart, die leider durch Profitsüchtige Profiteams in den Dreck gezogen wurde. Das Hinterfragen der Leistungen ist sicher gerechtfertigt, sollte aber auch sachlich bleiben.
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05.07.2008 18:17 Uhr von mcdead
 
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es sollte einfach alles erlaubt werden. irgendwann kommt dann nur noch 1/5 des feldes ins ziel weil der rest
batteriesäure gegurgelt hat...
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05.07.2008 20:28 Uhr von tomeck
 
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@ Gloi: ich weiß natürlich auch nicht, wie viele radsportler bei der tour nicht dopen.

ich vermute aber, es sind nur wenige.

vielleicht sollte man sich einfach die ansehen, die als letztes im ziel ankommen - das dürften dann wohl die "sauberen" sein...
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05.07.2008 23:14 Uhr von Moppsi
 
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LOL? Zitat: "Manzano beendete die Tour übrigens damals bewusstlos."
Wie hat er das denn gemacht?
Hätt er da nicht vorher vom Rad fallen müssen?
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06.07.2008 00:47 Uhr von Borgir
 
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richtig: wer die tour gewinnt hat halt am besten gedopt..so einfach ist das. früher hab ich mir das gerne angeschaut, aber drogenabhängigen sollte nicht so ein forum geboten werden
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06.07.2008 12:06 Uhr von tomeck
 
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@ moppsi: nö.
er fuhr die letzten 18 kilometer bewusstlos.

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