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Vulkanische Aktivitäten auf dem Merkur

Nachdem die Raumsonde "Messenger" den Merkur im Januar passiert hatte, konnte sie interessante Bilder zur Erde senden. Es sind mehrere Vulkane auf der Oberfläche auszumachen. Die Wissenschaftler gehen auch von starker unterirdischer Magmaansammlung aus.

Der Merkur hat einen Umfang, der nur geringfügig größer ist als der unseres Mondes, und umkreist die Sonne einmal in 88 Tagen. Aufgrund seiner Nähe zur Sonne ist er nur schwer zu erreichen. Die Sonde soll den Merkur noch zwei Mal passieren, bevor sie 2011 endgültig in seine Umlaufbahn eintritt.

Verblüffend für die Wissenschaftler ist vor allem ein wesentlich geringerer Eisenanteil des Gesteins der Oberfläche als erwartet.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Vulkan, Aktivität, Merkur
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2008 07:48 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Interessant ist es schon aber mit dem Geld das diese Mission gekostet hat hätte man durchaus etwas sinnvolleres anstellen können.
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05.07.2008 12:38 Uhr von vostei
 
+5 | -3
 
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427 Millionen US-Dollar: sind imho gut angelegt in diese Mission - warum? Weil halt, wie die Franken sagen ;) oder aber - man hätte diese Millionen auch in viel sinnloseres investieren können...

Wissen ist Macht und das müssen sich die Menschen halt erarbeiten.
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05.07.2008 14:29 Uhr von Raizm
 
+4 | -0
 
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@autorenkommentar sowas dient als grundlagenforschung und ist daher sehr wichtig...
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05.07.2008 14:53 Uhr von El Indifferente
 
+1 | -1
 
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@Raizm: Ich finde es ja auch faszinierend und wenn es ginge sollten alle Wissenschaftler ihre Ideen umsetzten und mal wild drauflosforschen (solange vorher geklärt ist, dass dabei nicht die halbe Welt in die Luft fliegen könnte).

Grundlagenforschung heisst ja, wir suchen nach Sachen, die interesant sein könnten und von den wir nur eine flüchtige Ahnung haben, wie sie beschaffen sein könnten. Einen Plan wie man das Ganze nützlich Umsetzen kann haben wir nicht, da wir ja nicht wissen was bei unserer Forschung wirklich rauskommt.
Sowas kann man machen wenn es allen gut geht aber solange Menschen verhungern ist sowas moralisch doch eher auf der zynischen Seite.
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05.07.2008 14:56 Uhr von El Indifferente
 
+3 | -1
 
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Ergänzung: Allerdings hätte man mit dem Geld auch weitaus schlimmeres anstellen können wie z.B. Tellerminen produzieren oder einen blutigen Volksaufstand anzetteln.
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05.07.2008 16:06 Uhr von Noseman
 
+2 | -1
 
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Nein, El Indifferente: Das hat mit Zynismus nix zu tun.

Die menschliche Neugierde hat der Menschheit ja erst unsere eindrucksvolle Entwicklung beschert und die prinzipielle Möglichkeit, auch was gegen den Hunger und andere Mißstände zu tun.

Dass dies nicht ausreichend getan wird ist nicht Schuld der Forschung. Das sind einfach zwei getrennt zu betrachtende Dinge.
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05.07.2008 16:09 Uhr von Artim
 
+3 | -1
 
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kleingeld: ich halte die erforschung unseres sonnensystems für wichtig. und wenn man sieht wieviel geld für waffen und kriege ausgegeben wird, welches man wirklich sinnvoller einsetzen könnte, sind knapp 430 millionnen doch nicht viel.
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05.07.2008 17:23 Uhr von vostei
 
+2 | -1
 
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Kommt noch hinzu, das: wenn es das menschliche Bedürfnis nach Neuem nicht geben würde, wir alle nicht existieren würden, bzw wie Noseman bereits anmerkte der Hunger auf dem Planeten noch größer wäre...

Weltraumforschung birgt beispielsweise auch die Chance Alternativen für künftige Probleme zu entdecken - unsere Welt hier @ Mutter Erde ist definitiv endlich.

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