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Alkoholsucht könnte vererbbar sein

Ulrich Preuss vom Universitätsklinikum Halle fand heraus, dass es anscheinend eine genetische Veranlagung gibt, ob jemand nach erhöhtem Alkoholkonsum unter Delirium Tremens leidet oder nicht. Damit sind schlechte Wahrnehmung, verzögertes Denken und ein schwaches Gedächtnis gemeint.

So konnte Preuss nachweisen, dass eine Art des Neurotransmitters Glutamat bei Menschen, welche unter Delirium Tremens leiden, gehäuft vorkommt. Bei Alkoholsüchtigen ohne Delirium tremens kommt es seltener vor.

Glutamat transportiert Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle. Alkohol jedoch hemmt Glutamat, so dass die Informationsübertragung gestört wird. Heftige Entzugssyndrome enden bei Alkoholabhängigen manchmal in einem Delirium Tremens.


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WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Alkohol
Quelle: www.netzeitung.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 21:02 Uhr von Tumbleweed
 
+6 | -0
 
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die Betonung liegt auf KÖNNTE: ich kenne 2 ehemalige Alkoholiker und deren Kinder haben keine Probleme mit Alkohol

vllt wirkt ein Alkoholiker auch als Abschreckungsbeispiel, wenn man z.B. ihn mal als kleines Kind besoffen erlebt hat etc.
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04.07.2008 21:18 Uhr von Arkien
 
+3 | -0
 
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Abschreckung oder Ansporn. Sowas kann immer als Abschreckung oder als Ansporn gesehen werden. ENTWEDER das Kind sieht, wie tief ein Alkoholiker fallen kann, und wagt es nie und nimmer das auch zu tun. ODER das Kind greift erst recht zu, weil es sich denkt "Meiner Mutter passiert ja auch nichts!"
Ich kenn´ da sehr wohl ein Mädchen, das Alkohol trinkt & Gras raucht und dafür die Ausrede verwendet "Na ja, meine Eltern machen das ja auch!"

Aber in dem Artikel geht´s eher um die Alkohol-Folgen als um die Alkoholsucht an sich.
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04.07.2008 21:43 Uhr von kathrinchen
 
+5 | -0
 
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Naja, ich bin ja nun schon etwas älter und mittlerweile trockener Alkoholiker. Sowohl Vater als auch Mutter waren Kampftrinker.
Ich hatte also abschreckende Beispiele und war trotzdem nicht gefeit.
Meiner Meinung nach gibt es durchaus eine genetische Veranlagung für unkontrollierten Alkoholkonsum.
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04.07.2008 21:55 Uhr von Luzifers Hammer
 
+2 | -0
 
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@kathrinchen: Kann ich so bestätigen.
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04.07.2008 22:00 Uhr von Luzifers Hammer
 
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04.07.2008 22:12 Uhr von kidneybohne
 
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wieso auch nicht? man gibt ja auch n paar chromosomen weiter, warum sollten die nich dadurch beeinflusst sein.
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04.07.2008 22:23 Uhr von flo-one
 
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oh nein: bitte nicht wär ja schon vorbestraft!
aber ich trinke kaum von daher kanns nich so stimmen
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05.07.2008 02:32 Uhr von Der_Alte
 
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Die Überschrift passt gar nicht zum Artikel! Wie Arkien schon richtig feststellt, geht es nicht um die Vererbung der Alkoholsucht an sich, sondern um die Vererbung der Folgeerkrankungen.
Zu letzterem kann ich mir das schon vorstellen.
Zur Alkoholsucht kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur sagen, dass der Mensch an sich süchtig nach Genussmitteln ist. Jeder hat da andere Vorlieben und ob diese vererbbar sind, wer will das Testen? Da traue ich keiner Statistik!
Ich persönlich kenne Fälle, wo die Kinder auch gerne trinken, aber auch das Gegenteil!
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05.07.2008 11:28 Uhr von Simone Arden
 
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Knochenmann verfälscht Nachricht: Nicht die Alkoholsucht könnte vererbbar sein, wie "Knochenmann" schreibt, sondern das Delirium tremens, jedenfalls ist es so in der kurzen Quelle beschrieben.
Verfälschte Nachrichten wie diese sind geeignet, shortnews in einem unprofessionellen, unseriösen Licht erscheinen zu lassen.
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05.07.2008 12:06 Uhr von Severnaya
 
+0 | -0
 
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ich: habe es auf keinen fall vererbt bekommen, möchte sogar behaupten eher das gegenteil, alkoholallergie, schon nach einem halben bier wehrt sich mein körper mit kopfschmerzen u.v.m.
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05.07.2008 12:45 Uhr von Tizzle
 
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klar , is doch nix neues..

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