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Bundesrat billigt nachträgliche Sicherungsverwahrung für junge Schwerstkriminelle

Der Bundesrat hat am heutigen Freitag der Möglichkeit einer Sicherungsverwahrung für gefährliche jugendliche Kriminelle zugestimmt. Diese soll jedoch nur dann Anwendung finden, wenn alle weiteren Möglichkeiten, die Allgemeinheit vor Schaden zu bewahren, ausgeschöpft seien.

Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung sind demnach, dass die Jugendlichen (14 bis 18 Jahre) wegen eines Verbrechens zu mindestens sieben Jahren verurteilt wurden, weiter sind zwei Gutachten über die Gefahr, die von ihnen ausgeht, notwendig.

Im Jugendstrafrecht ist im Gegensatz zum Erwachsenenstrafrecht eine Sicherungsverwahrung nur nachträglich möglich, das weitere Bestehen der Sicherungsverwahrung muss jährlich einer Prüfung unterzogen werden.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesrat, Sicherungsverwahrung
Quelle: www.derwesten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 15:49 Uhr von Bokaj
 
+4 | -0
 
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Gut!
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05.07.2008 12:41 Uhr von Tyfoon
 
+2 | -0
 
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lol: "Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung sind demnach, dass die Jugendlichen (14 bis 18 Jahre) wegen eines Verbrechens zu mindestens sieben Jahren verurteilt wurden, weiter sind zwei Gutachten über die Gefahr, die von ihnen ausgeht, notwendig."

Ergo wird sie nie Anwendung finden.
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06.07.2008 01:06 Uhr von Borgir
 
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sehr gut: jetzt müssen die richter das nur noch anwenden

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