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Schweden zahlt 320.000 Euro Entschädigung an Asylbewerber nach Abschiebung

Ein Ägypter war im Dezember 2001, rund drei Monate nach dem 11. September, nach Schweden als Asylbewerber eingereist. Sein Asylantrag wurde wegen Terrorverdachts von den schwedischen Behörden abgewiesen.

Zusätzlich beschuldigte ihn der schwedische Geheimdienst, führendes Mitglied der Terrororganisation Jihad zu sein und übergab ihn sowie einen weiteren Asylbewerber an CIA-Agenten auf dem Flugplatz Bromma. Nach Misshandlungen durch die Agenten wurden die beiden Männer nach Ägypten ausgeflogen.

Der Ägypter klagte mit Erfolg gegen die Entscheidung der schwedischen Behörden. Der zuständige Jutizkanzler sagte hierzu, dass die Behandlung des Ägypters Mohammed Alzery unrechtmäßig und demütigend gewesen sei.


WebReporter: certicek
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Schweden, Entschädigung, Asylbewerber, Schwede, Abschiebung
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 14:17 Uhr von raku
 
+6 | -2
 
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Respekt. Hut ab vor den Schweden, dass sie sich so entschuldigen
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02.08.2008 16:14 Uhr von mueppl
 
+1 | -0
 
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Na dann werde ich auch einmal in Schweden um Asyl bitten.

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