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US-Studie: Frauen und Mathematik - Weshalb manche versagen

Hirnforscher einer Hochschule im US-Bundesstaat New Hampshire wollten per Test erforschen, ob Frauen für mathematische Aufgaben eher ungeeignet sind. Das Fazit lautet: Nicht die Zusammenhänge von Zahlen und Formeln lassen Frauen bei Mathematikaufgaben oftmals versagen, sondern gesellschaftliche Vorurteile.

Die Projektleiterin des Dartmouth College teilte weibliche Testpersonen in zwei Gruppen auf. Der einen Hälfte der Frauen wurde vor Testbeginn eingeredet, sie seien mathematisch unbegabt. Die andere Gruppe wurde diesbezüglich unbeeinflusst zu den Tests geführt.

Während der Studie sind die Gehirnaktivitäten aller Testpersonen erfasst worden. Die Gehirne der unbeeinflussten Frauen waren mathematisch sehr aktiv. Bei der anderen Testgruppe wurden mehr emotionale und soziale Hirnaktivitäten gemessen. Diese Ablenkung soll Ursache des Mathematikversagens sein.


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WebReporter: FredII
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Frau, Studie
Quelle: www.abendblatt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 10:14 Uhr von FredII
 
+0 | -0
 
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Über Jahrhunderte geschürte Vorurteile, Männer seien die besseren Mathematiker, haben sich in die Psyche der Frauen verankert. Einer Indoktrination gleichkommend, glauben Frauen schließlich daran. Sie fangen jedes Mal an zu grübeln und zu zweifeln, wenn ihnen dieses Manko unter die Nase gerieben wird.
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04.07.2008 10:22 Uhr von Bokaj
 
+14 | -3
 
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es ist auch viel Erziehung: Als meine Tochter anfing zu erzählen, wie blöd sie doch Physik findet, habe ich sie ausgeschimpft und erklärt, dass Physik auch viel mit Mathe zu tun hat und es eigentlich zeigt, wie sinnvoll Mathe ist. Mathe ist ihr Lieblingsfach. Heute gefällt ihr auch Physik. :-)
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04.07.2008 10:32 Uhr von FredII
 
+10 | -4
 
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Eben..., schon Kindern wird in der Schule eingebläut Mathe und Physik ist nichts für Mädchen. Früher muss es entsprechend schwierig gewesen, dass Frauen einen Universitätsabschluss bekamen.

Mein Vorbild: (Madame) Marie Curie. Sie bekam gleich zweimal einen Nobelpreis. 1903 in Physik (zusammen mit ihrem Ehemann) und 1911 in Chemie.
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04.07.2008 11:18 Uhr von kidneybohne
 
+6 | -2
 
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ja ne is klar..-.-": dafür brauch ich keine studie.

wenn ich dauernd belabert werde, ich sei so schlecht in mathe, würde ich selbstverständlich die motivation verlieren überhaupt in mathe ws zu tun.
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04.07.2008 12:02 Uhr von mcdead
 
+4 | -3
 
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selbst schuld? wie knochenmann schon sagt würde ich das viel eher als
ansporn sehen und mich dann so richtig reinhängen.

aber frauen ticken einfach ganz anders. wer als mann mal
ne frauenzeitschrift durchgeblättert hat wird verstehen was
ich meine...stichwort: diät
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04.07.2008 12:07 Uhr von Bandito87
 
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Wie viele?? Wie viele wurden eigentlich getestet?? Das wäre wichtig.
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04.07.2008 12:08 Uhr von kidneybohne
 
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@Mesantrop123: danke für die beleidigung -.-"

ich bin aber allgemein kein allzuguter zahlenmensch und wenn mich jemand dauernd runtermacht, hätte ich einfach kein bock mehr darauf, was bringts mir wenn ich lern und mich anstrenge und nur ne 4 erziele?

naja, ich hab mich aber in diesem schuljahr im letzten halbjahr ziemlich hochgepuscht, aber da ich ne denkblokade hatte, hab ich die abschlussprüfung auf ne 4 versemmelt...aber der ansporn kam größtenteils durch mich selber und weil mein mathelehrer mich gepuscht hat und ich meine ausbildung im kopf habe, und für die musste ich den abschluss kriegen, hab ich gepackt :)
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04.07.2008 12:09 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -0
 
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@Bandito87: das geht leider auch nich aus der quelle hervor...
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04.07.2008 12:18 Uhr von maniwelt
 
+2 | -2
 
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Frauen Muss man die immer noch Diskriminieren, nur weil sie was anderes zwischen den Beinen haben ?

Meine Meinung nach sind Frauen sogar begabter als Männer, und von denen können wir noch einiges lernen....
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04.07.2008 13:24 Uhr von Bokaj
 
+4 | -2
 
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@own3er: Warum haben das alle Männer erfunden?

Weil die Frauen noch die Rolle als Hausfrau zu erfüllen hatten. Heute besteht dieser Zwang nicht mehr. Frauen werden aber finanziell immer noch benachteiligt in Deutschland. Sie verdienen bei gleicher Arbeit weniger. :-(

Die Frauen holen aber in gewaltigen Schritten auf. Es gibt schon mehr Studentinnen als Studenten. Die Frauenals Proffessorinnen nehmen auch immer mehr zu. In der Forschung arbeiten mittlerweile schon sehr viele Frauen.

Du wirst sehen, irgendwann müssen auch die letzten Männer es begreifen: Frauen sind geistig genaus so gut wie die Männer!

Fangt lieber an, euch zu emanzipieren. Sonst verliert ihr den Anschluss an die moderne Gesellschaft.
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04.07.2008 13:27 Uhr von Bokaj
 
+3 | -1
 
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Die Zahl der Professorinnen nimmt: immer mehr zu. <-Korrekt


Falsch -> Die Frauen als Professorinnen nehmen auch immer mehr zu.
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04.07.2008 13:35 Uhr von shortcomment
 
+3 | -2
 
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@own3er: Hättest du in Geschichte mal lieber aufgepasst. Das ist nämlich auch ein Fach wasman verstehen sollte. Es werden in der Geschichte immer die Erfinder genannt. Aber nie all die Personen die ihm halfen. Schau die mal die Studienrichtungen an, es kommen immer mehr Frauen ;) Und die habens echt drauf und prahlen nicht so rum wie manch anderer Mann der nichts kann.
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04.07.2008 13:52 Uhr von RainerHass
 
+2 | -1
 
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Man sollte: auch mal den selben Versuch machen, bei Männern! Den einen sagen, Männer seien wesentlich schlechter als Frauen. Mal schauen ob es DA Unteschiede gäbe. Und wie meine Vorredner sagten, so einer Studie ist nicht immer gleich zu trauen.

Oder sehen wir es mal so: Die Jungs, bedingt durchs Testosteron, laufen halt draussen in der freien Natur herum, kriegen so ein besseren Orientierungssinn, mehr Gefühl für Strecken, bauen Baumhäuser usw. Die kleinen Mädchen bleiben halt bei ihren Freundin, reden usw. So hätten vllt beide die selben Anlagen, nutzen sie aber unterschiedlich...
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04.07.2008 13:52 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -3
 
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@own3er: is merkel nich ´n schlechtes beispiel ? politiker denken zu aller erst ans eigene wohl, bevor sie wirklich lösungsorientiert arbeiten.

und was hat emotionalität mit mathe am hut?

"oh nein, die 3 tut mir leid, obwohl ich weiß das 2+2 = 4 sind..hm..ich nehm die drei, ich kann sie nicht leiden sehen" oder wie stellst du dir das vor?
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04.07.2008 13:56 Uhr von Bokaj
 
+1 | -1
 
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@kidneybohne: :-)))))))))))))


Die arme 3, ich gebe dir recht.
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04.07.2008 14:40 Uhr von Loxy
 
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Wer sich heute mal anguckt wie viele Männer und wie viele Frauen Abitur machen und ein Studium beenden, wird verstehen, dass es eigentlich die Männer sind, die mittlerweile Hilfe brauchen.

Ich glaube, dass die durchschnittliche Frau besser an die heutige Zeit angepasst ist als der Mann, denn heutzutage gilt:

"Soziale Kompetenz und Kommunikationsvermögen > all"

Wann emanzipieren sich endlich die Männer? ...oder sind wir tatsächlich alles Luschen und haben Angst, dass uns was abfault, wenn wir mal unsere weiblichen Seiten betonen.

Immerhin stecken in jedem von uns beide Seiten der Geschlechtsbilder. Als Trennlinie werden aber immer die primären Geschlechtsmerkmale genommen, was totaler Schwachsin ist, da es durchaus Frauen mit sehr männlich geprägten Gehirnen gibt und umgekehrt.

Wir sind schon ein sehr intelligenter Haufen, der sich überhaupt nicht von Vorurteilen und Prägungen beeinflussen lässt... *seufz*
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04.07.2008 22:22 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Unterdrückung? <Über Jahrhunderte geschürte Vorurteile, Männer seien die besseren Mathematiker, haben sich in die Psyche der Frauen verankert.>

Angebliche Vorurteile mit neuen Vorurteilen beweisen zu wollen, so wie es hier der Autor tut, sollte man nicht wirklich ernst nehmen.
Nur weil es einem 1000 mal eingeredet wird dass die Frauen unterdrückt wurden, macht diese These nicht wahrer.

Was in frühereren Zeiten anders war, ist lediglich die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Das hat aber nichts, aber auch garnichts mit Unterdrückung zu tun.
Wäre dem so, hätte es ja niemals eine Liebesheirat gegeben, jede Ehe wäre eine Zwangsehe, jedes gezeugte Kind das Resultat einer Vergewaltigung.
Klingt seltsam? Finde ich auch, aber genau das kommt dabei heraus wenn man ein so billiges Schwarz-Weiß-Denken propagiert.
Wen man nicht den Hauch einer Ahnung von Soziologie und Geschichte hat, sollte man sich lieber nicht äußern - es könnte peinlich werden.

Im Übrigen gebe ich Bokaj recht, die immerhin erkannt hat, dass sich dieses Phänomen hinsichtlich Physik teilweise auch anhand der verschiedener Interessengebieten von Mann und Frau erklären lässt.
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04.07.2008 22:55 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Emanzipation: <Wann emanzipieren sich endlich die Männer?>

Eine gute Frage Loxy. Meiner Meinung nach erst dann, wenn die Männer verstanden und akzeptiert haben, dass die klassische Rollenverteilung so nicht mehr funktioniert. Frauen dringen vermehrt in Berufsgruppen der Männer ein, entdecken deren Interessen und Hobbies für sich, lehnen ihre eigene Kleidung teilweise an die der Männer an, etc.
Die klassische Rollenverteilung bröckelt und verwischt zusehend. Dies nehmen Männer zwar wahr, sind aber kaum in der Lage daraus ihre Schlüsse zu ziehen.
Die Emanzipation des Mannes wird also irgendwann bedeuten, dass er die Frau als Konkurrentin in fast allen Lebenslagen begreifen wird und all die netten Zuvorkommenheiten und Höflichkeiten auf das notwendige Maß reduzieren wird. So wie eben Männer untereinander miteinander umgehen. Begibt man sich in eine andere Welt, muss man auch nach deren Spielregeln leben.
Höchstwahrscheinlich wird es aber zu einer so abrupten Emanzipation des Mannes garnicht kommen, denn vorher werden die Frauen begreifen das man in dieser neuen Welt nicht nur die Rechte, sonder auch die Pflichten des Mannes übernehmen muss. Und so ein Tagewerk eines Mannes besteht eigentlich fast nur aus Pflichten.
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05.07.2008 08:08 Uhr von Bokaj
 
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>>>Und so ein Tagewerk eines Mannes besteht eigentlich fast nur aus Pflichten.<<<

Ach, und Frauen haben keine Pflichten?

Die armen Männer ....
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05.07.2008 09:51 Uhr von d3v
 
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Männer... Frauen... Wieso wird da soviel mit sonderbewegungen, gesetzen, ect. hantiert? Einfach 100% gleichwertig behandeln. Sofern ein Geschlecht einen eindeutigen Nachteil hat, soll es doch "vor Ort" ein Extra aushandeln.

Ist ja nicht so, dass überall in der Welt für Benachteiligte extra Gesetze gibt...
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05.07.2008 10:51 Uhr von lichtpunkt
 
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Wenn ich einige Kommentare hier lese, stelle ich fest:
Es gibt mittlerweile einen Umkehreffekt der Emanzipation, der sich gegen das männliche Geschlecht richtet.
Was ich persönlich im Freundes/Bekanntenkreis bei Frauen beobachtet habe: Sie sind oftmals um einiges disziplinierter als Männer. Setzen sich Abends oft hin, lernen intensiv fürs Studium/Fortbildung, während wir Kerle uns da OFT gehen lassen...
Man kann nicht verleugnen, das dass weibliche Gehirn anders aufgebaut ist, als das des Mannes. Warum dieser FAKT häufig bewusst fehlinterpretiert oder einfach völlig ignoriert wird, ist mir schleierhaft. Es gibt nun einmal biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau und die lassen sich nicht wegreden. Der Mensch hat eine Entwicklung hinter sich, die mehrere Millionen Jahre dauerte. Zu behaupten, dies hätte keine Spuren hinterlassen, oder die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau wäre eine Erfindung der Neuzeit ist ausgemachter Schwachsinn. Obwohl man einsehen muss, dass es erst im Zeitalter der Zivilisation dazu kam, dass Frauen bewusst niedrig gehalten und unterdrückt wurden. Besinnt euch doch mal bitte darauf, dass der Mensch zwei Geschlechter hat. Und das ist gut und schön so. Männer sollten Frauen in erster Linie als Menschen sehen und umgekehrt genauso. Dann brauchen wir auch keine Ampelweibchen mehr, der ausgemachte Blödsinn der in unser Sprache Einzug hält (dass generische Maskulinum mit der Endung "innen" versehen, für mich persönlich ein absolutes Highlight, was hat dies bitte mit Emanzipation zu tun) entfällt usf. usw.
Wir brauchen unsere Energien wahrlich für wichtigere Dinge, soll es irgendwann mal mit der Menschheit nach vorne gehen. Also, einfach alle an einem Strang ziehen und gut ist.
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05.07.2008 12:42 Uhr von Luthienne
 
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@lichtpunkt: "Männer sollten Frauen in erster Linie als Menschen sehen und umgekehrt genauso."

Ich glaube, dass ist der sinnvollste Satz in der ganzen Diskussion!

Zum Thema: In Naturwissenschaftlichen Studiengängen finden sich überdurchschnittlich viele ehemalige Schülerinnen von Mädchenschulen, und sie schließen die auch i.d.R. überdurchschnittlich öfter erfolgreich und mit besseren Ergebnissen ab- woran das wohl liegt?
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06.07.2008 14:08 Uhr von realNIrcser
 
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@Luthienne: tut mir leid Luthienne, aber was willst du damit aussagen?

Wer erst mit den Satz ankommt:

"...Ich glaube, dass ist der sinnvollste Satz in der ganzen Diskussion!..."

und dann wieder so eine völlig banale Aussage hinterherschmeißt, sollte sich noch mal die gesamten Kommentare zu gute führen und noch mal darüber nachdenken.

Es leuchtet aber auch mir ein, dass es viel leichter ist gesellschaftliche Vorurteile etc... zu haben als sich mit den gesamten Hintergrundswissen zu beschäftigen.

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