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Italien: Demokratie oder neue Form des Faschismus?

Anlässlich einer Protestdemonstration gegen die italienische Regierung von Silvio Berlusconi veröffentlichte Umberto Eco in der auflagenstarken Zeitung "La Repubblica" einen Brief an die Teilnehmer dieser Aktion.

Eco, einer der berühmtesten Autoren Italiens, sieht die Demokratie in Italien, aber auch in vielen anderen westlichen Staaten bedroht. Immer mehr Staaten werden durch faschistische Machtbestrebungen zu Polizei- und Überwachungsstaaten.

Eco erklärt weiter, dass man den Faschismus von heute nicht mehr an Uniformen, markantem Schritt und Hitler-Gruß erkennt, aber wohl an den Fakten, die sie zu Tage bringen und in Gesetzen manifestieren. Durch geschickte Propaganda über die Massenmedien werden die Menschen verblendet.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Demokratie, Form
Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 09:31 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Hier der offene Brief von Umberto Eco in der "La Repubblica":
http://www.repubblica.it/...

Es ist erstaunlich, wie viele Treffer man über eine Suchmaschine zu diesem Thema findet, auch des öfteren im Zusammenhang mit der angestrebten EU-Verfassung.
Nach dem zweiten Weltkrieg hieß es "Wehret den Anfängen". Wann ist der Moment da, um Position zu beziehen? Ist es überhaupt notwendig? Macht es noch Sinn?
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04.07.2008 10:00 Uhr von usambara
 
+4 | -1
 
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hinter dem Faschismus steht das Kapital. Italien ist nun mal das "Heimatland" des
Faschismus und war dort immer stark.
Zu denken sollte der EU allerdings die faschistisch/nationalistischen Strömungen in Ost-Europa geben wie in Kroatien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Polen...
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04.07.2008 11:12 Uhr von vmaxxer
 
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nuja: Wo er recht hat hat er recht... komplett europa schlägt derzeit (langsam aber sicher) eine recht merkwürdige richtung ein....
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04.07.2008 13:42 Uhr von lkmkl
 
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sry vmaxxer: solltest eigtl ein + von mir kriegen
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04.07.2008 14:24 Uhr von Sven_
 
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erinnerungen: an Genua sind da wohl nicht fehl am Platz. Italien wird den Faschismus aber wohl auch nie loswerden.
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04.07.2008 15:03 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -0
 
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Der Mann hat recht: Es ist schon sehr interessant, welche dunkle Seiten in den Politikern Europas schlummern.
Jetzt, wo das "Reich des Bösen", also der kommunistische Ostblock, zusammengebrochen ist, und damit der Druck auf die westlichen Politiker, ein besseres Vorbild als ein Funktionär der kommunistischen Partei zu sein, gewichen ist, treten diese dunklen Seiten immer mehr ans Tageslicht.
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04.07.2008 21:23 Uhr von HunterS.
 
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Zum Thema EU-Verfassung: http://www.flegel-g.de/...

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