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Google ist gezwungen, Daten von Youtube-Nutzungsprofilen herauszugeben

Ein Urteil in Amerika zwingt Google, seine gesammelten Daten zum Nutzungsverhalten der Anwender herauszugeben. In den Datensätzen sind alle Nutzer mit IP-Adresse gespeichert sowie wann welcher Nutzer welches Video angeschaut hat. Die Datensätze haben eine Gesamtgröße von vier Terabyte.

Viacom hatte Klage eingereicht wegen Verletzung des Copyrights. Die Informationen will Viacom als Beweismittel um zu zeigen, dass Videoclips mit urheberrechtlich geschütztem Material öfter angeschaut werden als selbst gedrehte Amateurvideos.

Schafft es Viacom diesen Beweis zu erbringen, könnten sie Youtube wegen Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen verklagen und hohe Schadensersatzforderungen stellen.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Daten, YouTube, Nutzung
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 10:04 Uhr von El Indifferente
 
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Also manches auf Youtube ist schon mehr als an der Grenze der Legalität. Ich suchte neulich eine Szene aus Ritter der Kokosnuss und musste feststellen das irgendjemand den gesamten Film, in 10 Episoden unterteilt, bei Youtube eingestellt hatte.
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04.07.2008 10:21 Uhr von Danieldm
 
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Es gibt da ganze Serien, von Comedy bis Anime, allerdings in schlechter Qualität.Die meisten die etwas Ahnung haben gehen die Serien ( oder sonst was) auf Internetseiten ansehen die Streams anbieten.
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04.07.2008 10:24 Uhr von ionic
 
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also sorry aber viacom hat doch nen macken: oder? kann ja net sein dass die einfach _ALLE_ nutzerdaten+ip´s bekommen.. was solln das? außerdem is es doch erlaubt im internet sachen anzuschauen? sind doch streams? man lädt doch dabei nix herunter? das is doch die momentane gesetzeslage oder?

und wenn geschütze sachen öfters angeschaut werden als private amateurvideos? was heißt das? dass ausschnitte aus family guy lustiger sind als n paar leute die sich die birne einhauen...
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04.07.2008 10:31 Uhr von Jaecko
 
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Stream vs. runterladen So viel Unterschied ist da nicht.
Die Daten werden so oder so zu dir transportiert.
Hauptunterschied ist nur der, dass beim Runterladen die Datei auf dem PC bleibt, ein Stream wird i.A. wieder gelöscht (ausser man verwendet da irgend ne Zusatzsoftware)
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04.07.2008 10:56 Uhr von fhd
 
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@Jaecko: Technisch ist das schon ein Unterschied, du hast zu keinem Zeitpunkt eine ganze Datei auf dem PC, die Inhalte werden ad-hoc zu dir transportiert.

Der interessante Unterschied ist aber die Gesetzeslage:

Während der Download von "offensichtlich illegalen Dateien" (genau: ROFL) bereits illegal ist, gibt es soweit ich weiss noch keine Folgen, wenn man sich einen Stream ansieht.

Naja, mal abwarten, was noch so kommt.

Ich finds abstrus, woher soll ich wissen das IRGENDJEMAND Rechte an irgendeinem Lied hat, welches ich mir herunterlade, die der Uploader nicht berücksichtigt hat? Beim Upload versteh ich´s ja irgendwo noch, auch wenn die Strafen für Privatmenschen die sich daran nicht bereichern lächerlich hoch sind.

Na gut, logisch war Gesetzgebung AFAIK noch nie, schon gar nicht wenn mit nem Haufen Scheinen gewunken wird.
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04.07.2008 11:10 Uhr von bueyuekt
 
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@fhd: Den Stream anschauen ist ja nicht das Problem, sondern
das Hosten des Streams. YouTube hat keine Rechte
Inhalte "vorzuführen".
Daher auch die Klage....
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04.07.2008 12:19 Uhr von theojk
 
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Ein Richter hat so entschieden. Darüber dürfte es aber noch einige Instanzen geben, die google noch gehen kann. Wenn google wirklich auf seine Datenschutzbestimmungen pochen will, dann ist dieser Rechtsstreit noch nicht vorbei.
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04.07.2008 12:35 Uhr von maniwelt
 
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Youtube: YouTube wurde auch nur dafür gedacht PRIVATE Videos anderen zu zeigen, alles anderes ist nicht in legalem Bereich....

Was mich besonders nervt, das sehr viel SPAM oder Werbung bei Youtube gespeichert wird, dabei werden TAG´s genommen ohne besondere Bedeutung, oder halt TAG´s ohne Ende, so das früher oder später einer drauf landet....

YouTube hatt selbst nichts dagegen unternommen, nun werden es die andere tun, und das wird teuer....
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04.07.2008 13:31 Uhr von DerSeefahrer
 
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scheiss titel: google ist nicht gezwungen, es läuft erstmal ein prozess. -.-
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04.07.2008 13:38 Uhr von Fornax
 
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verstehe ich das richrig: diese Mafia Musik Lobby will dann Leute abzocken weil sie sich irgend ein Musik video oder sowas in der art angeschaut haben?
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04.07.2008 13:40 Uhr von DerSeefahrer
 
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nee denk mal nicht. eher, dass sie anhand der daten beweisen können, das urheberrechtliche videos häufiger angeklickt werden als selbstgemachte.logisch oder? ich mein, jeder zweite geht auf youtube und schaut sich das neue video von seinem künstler an. oder eins was schon älter ist. mach ich auch. wenns einmal angeboten wird.
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04.07.2008 14:02 Uhr von peppie2k
 
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Technisch gesehen, ist da ein riesen unterschied. Beim herunterladen werden die Daten via TCP (Transmission Control Protocol) abgerufen, so das der Rechner eine ´Bestätigung´ an die Zielhost gibt, dass die Daten angekommen sind (einfach ausgedrückt).

Bei Streams werden die Daten via UDP (User Datagram Protocol). Das heisst die Daten werden von dem der die Daten bereitstellt (z.B YouTube) einfach gesendet ohne abzuwarten ob die Pakete auch ankommen. Außerdem werden die Daten von einem Stream ´nur´ im Cache zwischengespeichert und gehen verloren sobald der Cache gelöscht wird.(ganz einfach ausgedrückt)

Und woher soll jemand wissen, dass der jenige der etwas bei Youtube hochläd, NICHT die Urheberrechte hat? Soweit ich weiss, bestätigt jeder User beim hochladen, dass er die Urheberrechte dafür besitzt.
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04.07.2008 16:57 Uhr von Chriz82
 
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Richter ist 81 Jahre alt ich glaube kaum, dass der überhaupt weiss, was youtube (oder das Internet) ist.
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04.07.2008 19:07 Uhr von CHR.BEST
 
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Dummfug: So ein Wirbel wegen kleiner, futzeliger Videos in geringer Auflösung und schlechter Tonqualität. Deshalb können sie trotzdem noch ihre DVD´s verkaufen.

Im Zeitalter des Internet muß man halt nach neuen Vermarktungsstrategien suchen anstatt krampfhaft zu versuchen, das Rad der Zeit mit Klagewellen und Einschüchterungsversuchen, die bereits an Nötigung grenzen, zurückzudrehen.
Bei manchen Filmen denke ich mir ohnehin daß wenn sie nicht auf YouTube gratis zu sehen wären, würde sie ohnehin niemand sehen wollen.
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06.07.2008 04:27 Uhr von 1337-kr3w
 
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youtube und google: gehören die nicht zusammen? ich dachte ich hätte so etwas mitbekommen...^^
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06.07.2008 13:38 Uhr von Chriz82
 
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@leet: ja klar, beide gehören zusammen. nur ist google der mutterkonzern und youtube die tochter. und google muss jetzt die daten seiner tochter herausrücken, so einfach is das. das ist wie Deutsche Telekom => T-Systems, T-Mobile, T-Home. Oder Ford => Mazda, Jaguar, Landrover, Aston Martin
Oder VW => Seat, Audi, Skoda, Lamborgini

Jetzt alles klar? Deswegen heißt youtube nicht google und google nicht youtube.

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