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USA: Barack Obama nun doch gegen schnellen Rückzug aus dem Irak

Nachdem Barack Obama nun definitiv als Präsidentschaftskandidat der Demokraten ins Rennen um das Präsidentenamt geschickt wird, scheint er sein Versprechen aus den Vorwahlen noch einmal gründlich überdacht zu haben.

Obama hatte im Vorwahlkampf der Demokraten für einen schnellen Abzug der US Truppen aus dem Irak plädiert. Innerhalb von 16 Monaten wollte er alle Truppen aus dem Irak nach Amerika zurückholen. Nun ist nur noch von einem schrittweisem Rückzug in Abstimmung mit dem Militär die Rede.

Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten will nun in naher Zukunft selber nach Bagdad reisen um sich persönlich ein Bild der Lage vor Ort zu machen.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Irak, Barack Obama, Rückzug
Quelle: www.spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2008 07:51 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Um es mit den Worten von Konrad Adenauer zu sagen : "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Man kann sich bei Politikern nur auf eines verlassen - das sie ihr Fähnchen immer in den Wind hängen.
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04.07.2008 09:17 Uhr von usambara
 
+22 | -8
 
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surprise change habe nichts anderes erwartet. Irak, Afghanistan und bald Iran fest im Würgegriff des Imperialismus.
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04.07.2008 09:23 Uhr von HunterS.
 
+14 | -29
 
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04.07.2008 09:28 Uhr von trichter26
 
+18 | -9
 
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Damit ist er für mich wieder gestorben erst das eine Versprechen revidiert, nun das zweite. Die restlichen folgen dann bestimmt auch bald und schon ist der Hillary Clinton 2.0.

Da nützt es auch nichts, sich als Samariter hinzustellen und die Subventionen der USA für Präsidentschaftskandiaten in den Wind zu schlagen, mit der Begründung, das System wäre marode.

Obama... sie sind genauso marode und korrupt, wie alle anderen. Danke für den offenkundigen Beweis.
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04.07.2008 09:36 Uhr von lossplasheros
 
+6 | -9
 
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trichter26 welche Versprechen hat denn Hillary zurückgezogen?
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04.07.2008 09:46 Uhr von Alfadhir
 
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warscheinlich werden die truppen: von dort direckt in den iran "abgezogen" naja wenn wunderts die leute die wirklich regieren bleiben schließlich immer die gleichen
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04.07.2008 09:49 Uhr von TTek
 
+9 | -7
 
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war klar Tja dann wird der Iran wohl als nächstes dranne sein.Es gibt kein Land das soviele Kriege anzettelt wie die USA.
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04.07.2008 09:52 Uhr von Falap6
 
+9 | -8
 
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naja: versteht mich nicht falsch, ich war immer gegen den Irakkrieg, habe damals auch dagegen demonstriert (auch wenn es natürlich nichts gebracht hat, machen ja eh was sie wollen, wenigstens sind wir nicht im Irak), aber jetzt nach der Aktion die Truppen zurück ziehen geht gar nicht, dann bricht alles zusammen.
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04.07.2008 09:57 Uhr von Lizzz
 
+5 | -11
 
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mhm: schade... dachte die kommen evl ma auf die idee ihre truppen nach hause zu schicken statt da terror zu machen in den ganzen öl ländern - denkt den keiner mal an die benzinpreise? -.-
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04.07.2008 10:07 Uhr von usambara
 
+8 | -5
 
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das alles zusammen bricht wenn die USA abziehen, genau das ist die Theorie die verbreitet
wird, um die Besatzungen zu rechtfertigen.
Die Terrorgruppen die man sich selbst geschaffen hat, sind nicht wirklich wichtig, sondern die Sicherung der Ölvorkommen.
Und da ist der Iran die einzige ernst zu nehmende Gefahr.
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04.07.2008 10:38 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+3 | -2
 
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zynisch: Politiker müssen Ihre Fahne flexibel halten, immerhin ist Obama noch nicht Präsident und muss erst noch gewählt werden.

Zum Thema selbst
Ein "schneller" Rückzug würde dem Land auch nicht gut tun, aber am Ziel eines Rückzuges sollte er in der Tat festhalten, sonst wäre er unglaubwürdig.
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04.07.2008 10:49 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -1
 
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böse theorie: Da gabs doch letztens eine News in der berichtet wurde das der Irak sein ÖL nicht an die USA verkaufen wollten...
Na ?
Sieht sich Obama vieleicht nun dazu gedrängt eventuel irgendwie dafür zu sorgen das Iraks Öl doch nach USofA geliefert wird ?

Böse ;o)

Und unterm strich... Politiker sind und bleiben Politiker.... Wäre als wenn ein Bäcker plötzlich Krebs heilen soll...
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04.07.2008 10:50 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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@kommentarabgeber: findest du auch gut, das die afghanische Polizei mittlerweile
wieder eine Religionspolizei geworden ist?
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04.07.2008 11:43 Uhr von instru14
 
+5 | -1
 
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Barack Obama: und was zeigt sich : wieder ein verlogener Politiker mehr.
Was interessiert mich mich mein dummes Geschwätz von gestern....
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04.07.2008 11:43 Uhr von trichter26
 
+4 | -0
 
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@lossplasheros: ich wollte damit nicht sagen, dass Fr. Clinton etwas revidiert hätte. Nur sie hat den ein oder anderen Punkt SO auf ihrer Agenda gehabt, für den Obama wiederum anders eingestanden ist. Nun dreht er sich um 180° und hat damit die gleiche Aussage wie Fr. Clinton.

Ergo ist Obama somit Clinon 2.0, da sich die Ziele bald 1:1 decken.

Da war die eiserne Lady wenigstens ehrlicher in ihrem Auftreten auch wenn sie dann nicht so SUPER-demokratisch dahergekommen ist.

Jetzt wo Obama die Spitzenposition im demokratischen Lager hat, versucht er näher an die republikanischen Wähler zu kommen, indem er einiges aus seiner Agenda in richtung konservative Aussage dreht.

Finde ich persönlich ein wenig Rückgratlos, denn dann steht er nicht zu seinen Aussagen.

Als Präsidentschaftsmarionette für die entsprechenden Lobbyisten aber ein idealer Kandiat… sieht man ja an Bush Jr.
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04.07.2008 12:05 Uhr von cefirus
 
+2 | -3
 
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Positiv: Es ist positiv zu bewerten, dass er auf die Empfehlung des Militärs hört. Ein Zeichen, dass er auf Menschen vertraut, die weit mehr Erfahrung mitbringen auf Gebieten, auf denen er wenige oder keine hat und nicht stur, mit Scheuklappen um die Ohren seinen Willen durchsetzen muss. Das war der Fehler der jetzigen Regierung, der zum desaströsen Nachkriegsszenario führte, das bis heute Bestand hat.

Für alle die glauben, dies sei eine Reaktion auf den Unwillen der irakischen Regierung, Öl an die USA zu verkaufen. Ein schrittweiser Abzug war stets die vom Militär als beste Option empfohlene. Ist also nichts neues.
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04.07.2008 12:25 Uhr von maniwelt
 
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Die USA-Präsidenten Schon mal gemerkt, das alle Präsidenten immer was gemeinsam hatten ?

Es ist ja so, wie eine Pakt, nach dem Motto, du willst zu uns gehören, musst du also dies machen sonst kommste nicht rein....

Obama hab ich als "Lügner" betrachtet, auch die Hillary oder wie die blonde immer heissen mag, und nach meinen Kenntnissen existiert ein Tagebuch jedes USA-Präsidenten, das NUR von einem Präsident gelesen werden kann und darf, angeblich sind da halt die Regeln drinnen, woran sich ein Präsident zu halten hatt und was entscheiden sollte, quasi, ein Leitfaden auf den "richtigen" Weg.

Bin mal gespannt, wie lange der noch "frei" herumlaufen" darf, ohne eine Torte zu kassieren XD
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04.07.2008 12:31 Uhr von wiener74
 
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@Maniwelt: Der Film mit Nicolas Cage hat dir also auch gut gefallen? :)
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04.07.2008 12:32 Uhr von StaTiC2206
 
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Lasst uns ein Machtvakuum erzeugen: denn genau das passiert, wenn die Amis sich jetzt voreilig zurückziehen.
Momentan ist die US-Armee die einzige Kraft, welche als Gegengewicht zum Chaos im Irak dient. Wenn diese Wegfällt, dann gibt es ein Machtvakuum und diejenigen, welche eigentlcih bekämpft werden sollten, kommen (wieder) an die Spitze der Regierung. Dann hätte man sich auch komplett raushalten können.
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04.07.2008 12:48 Uhr von Johnny Cash
 
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Als: Amerikaner kann ich nur sagen dass Obama ein Heuchler und Blender ist. Es spielt kaum eine Rolle wer die Wahl gewinnen wird. Der Verlierer ist so oder so unser Volk bzw. die ganze Welt.
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04.07.2008 13:07 Uhr von mcdead
 
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wen hats überrascht? falls der erste schwarze präsident nicht opfer eines anschlags
wird, zieht er die gleiche scheisse ab wie die republikaner.

sollte doch mittlerweile jeder gemerkt haben das die usa von
der wirtschaft bzw. den reichen gesteuert wird.

fast wie in einer bananenrepublik, nur auf sehr viel höherem
niveau :D
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04.07.2008 13:21 Uhr von cayo
 
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@kommentarabgeber: was hast dur für Zeug genommen?Obama hat versprochen die Truppen aus dem Irak abzuziehen,und du sagst er wäre ehrlich?
auf der anderen Seite,glaube ich eh,das Obama nix zu melden hat,auch wenn er Präsident wir.
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04.07.2008 13:43 Uhr von Loxy
 
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Regel bestätigt^^: "Wahlen ändern nichts - sonst wären sie schon längst verboten."
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04.07.2008 14:20 Uhr von snafu23
 
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Wahlen ändern nichts: Wahlen ändern nichts weil Obama, Hillary, McCain, Edwards, Gore, Kerry und wie sie alle heissen alles Puppen der gleichen Strippenzieher sind und sich Ihr Kabinett bevorzugt aus Council on foreign Relations Mitgliedern bilden. Die Frontfressen wechseln, aber die grauen Eminenzen im Hintergrund bleiben. Obama gehört zur gleichen Clique von Kriegstreibern wie schon Bush. Alles für den Rothschild, alles für den Club.

Ron Paul ist die einzige Ausnahme.
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04.07.2008 16:20 Uhr von bingo`
 
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Ein direkter Abzug macht ja auch keinen Sinn: Der Irak Krieg war der größte Fehler, den die USA machen konnten, aber wenn sie jetzt direkt ihre Truppen abziehen, dann machen sie ihren nächsten. Glaubt ihr es wird besser, wenn sie ihre Öeute abziehen? Die haben jetzt die Verantwortung, dass da wieder alles ins Lot kommt., Wenn sie abhauen, so macht es diesen Krieg im Nachhinein nur umso schlimmer!

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